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Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin der AGROLA in der Ostschweiz. Heute ist sie ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor Definition. Was bietet AGROLA im Portfolio? Es umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe, aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaik Anlage. Herzlich willkommen bei der LAVEBA Energie - die Markenvertreterin von AGROLA in der Ostschweiz Ihr regionaler Lieferant für Energie. Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin von AGROLA in der Region Ostschweiz. Sie ist ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor. Das Portfolio umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaikanlagen. Diesel-Aktion Nur für kurze Zeit: Füllen Sie Ihren Tank jetzt zum Vorzugspreis auf! Unser Angebot gilt bis Mittwoch, 03.06.2026 um 15:00 Uhr. Jetzt bestellen IHR PARTNER FÜR ENERGIE. Regional, schnell und unkompliziert. HEIZÖL Preis berechnen > HOLZ-PELLETS Preis berechnen > TANKSTELLE Standort finden > 24.7.26 Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus auf tiefstem Stand seit Mai Die Zahl der Öltanker, die die Strasse von Hormus passieren, ist am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit dem 7. Mai gefallen, wie aktuelle Tankertrackingdaten zeigen. So durchquerte laut dem Analyseunternehmen Kpler gestern gerade einmal ein Tanker die ehemals so wichtige Meerenge. Am Vortag waren es immerhin drei gewesen. Bei dem Tanker, der die Passage durch die vom Irak kontrollierte Wasserstrasse gewagt hat, handelte es sich um den Supertanker New Giant, der mit 2 Mio. Barrel irakischem Basrah-Rohöl beladen ist. Er verliess die Strasse von Hormus am Donnerstag und soll Mitte August den chinesischen Hafen Rizhao erreichen. In Gegenrichtung lief am 23. Juli kein einziges Schiff in die Strasse von Hormus ein. Auf der anderen Seite der arabischen Halbinsel hat sich die Menge der Tankerdurchfahrten hingegen wieder etwas erholt. Am Donnerstag stieg die Zahl der Schiffe, die die Bab el Mandeb am südlichen Ende des Roten Meeres passierten, laut Kpler von 26 auf 32. Davon fuhren 14 Tanker in das Rote Meer ein, während 18 die Meerenge in Richtung Golf von Aden verliessen. Von den 18 auslaufenden Tankern transportierten neun Rohöl, darunter auch zwei mit Rohöl beladene chinesische Supertanker. Mehr erfahren 24.07.26 Preistendenz Börsendaten Schlusskurs 17:30 Uhr HEUTE VORTAG Brent USD/Barrel ICE Gasoil USD/CHF Rheinfracht CHF/t 100.69 1291.50 0.8159 225.00 94.07 1227.50 0.8124 200.00
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Aktuelle News von der LAVEBA Energie finden Sie auf dieser Seite in der Übersicht. NEWS ÜBERSICHT Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus auf tiefstem Stand seit Mai 24. Juli 2026 Die Zahl der Öltanker, die die Strasse von Hormus passieren, ist am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit dem 7. Mai gefallen, wie aktuelle Tankertrackingdaten zeigen. So durchquerte laut dem Analyseunternehmen Kpler gestern gerade einmal ein Tanker die ehemals so wichtige Meerenge. Am Vortag waren es immerhin drei gewesen. Bei dem Tanker, der die Passage durch die vom Irak kontrollierte Wasserstrasse gewagt hat, handelte es sich um den Supertanker New Giant, der mit 2 Mio. Barrel irakischem Basrah-Rohöl beladen ist. Er verliess die Strasse von Hormus am Donnerstag und soll Mitte August den chinesischen Hafen Rizhao erreichen. In Gegenrichtung lief am 23. Juli kein einziges Schiff in die Strasse von Hormus ein. Auf der anderen Seite der arabischen Halbinsel hat sich die Menge der Tankerdurchfahrten hingegen wieder etwas erholt. Am Donnerstag stieg die Zahl der Schiffe, die die Bab el Mandeb am südlichen Ende des Roten Meeres passierten, laut Kpler von 26 auf 32. Davon fuhren 14 Tanker in das Rote Meer ein, während 18 die Meerenge in Richtung Golf von Aden verliessen. Von den 18 auslaufenden Tankern transportierten neun Rohöl, darunter auch zwei mit Rohöl beladene chinesische Supertanker. Die Ölpreise treten am Freitagmorgen zwar auf der Stelle, steuern nach dem kräftigen Anstieg der Vortage aber weiterhin auf ein Wochenplus von mehr als 13% zu. Am Donnerstag war der Brent-Preis erstmals seit zwei Monaten wieder über die Marke von 100 Dollar je Barrel gestiegen. Auslöser waren Huthi-Angriffe auf Tanker im Roten Meer, die den Nahostkonflikt weiter eskalierten, sowie neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Trump kündigte für den Fall weiterer Angriffe der Huthi eine massive militärische Bestrafung an. Gegenüber Axios erklärte er zudem, er erwäge einen massiven Angriff auf den Iran und stehe kurz vor einer Entscheidung. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump ausserdem, sämtliche Schäden an Schiffen, Ladungen oder damit verbundenen Gütern würden künftig aus iranischen Geldern beglichen werden, die sich unter Kontrolle der USA befänden. Wie ein solcher Mechanismus funktionieren soll, erläuterte er nicht. Unterdessen teilte das US-Zentralkommando (Centcom) am Donnerstag auf X mit, in der 13. Nacht in Folge Angriffe gegen Ziele im Iran geflogen zu haben. Man wolle durch diese Angriffe die Fähigkeit Teherans schwächen, weitere Attacken auf die kommerzielle Schifffahrt in der Strasse von Hormus durchzuführen. Nach Daten des Analyseunternehmens Kpler passierte am Donnerstag lediglich ein einziger Öltanker die Meerenge. Die potenziellen Lieferausfälle, mit denen der Markt derzeit konfrontiert ist, sind grösser als zu jedem anderen Zeitpunkt seit Beginn des Krieges, warnen die Analysten der ING. Nicht nur sind die Öllieferungen durch die Strasse von Hormus praktisch zum Erliegen gekommen, auch die saudischen Exporte über das Rote Meer sind zunehmend gefährdet. Eine weitere Eskalation am Golf und die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts brächten erhebliche Teile des weltweiten Ölangebots in Gefahr. USA und Iran setzen Angriffe fort und verweigern Gespräche 23. Juli 2026 Nur kurz nach den Berichten über die Angriffe im Roten Meer teilte das US-Zentralkommando (Centcom) mit, eine neue Angriffswelle gegen Ziele im Iran begonnen zu haben. Es war die zwölfte Nacht der laufenden US-Militärkampagne. Ziel der Einsätze sei es, Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, zivile Schiffe und Handelsschiffe in den Gewässern der Region zu bedrohen, so Centcom. Weder die USA, noch der Iran zeigen echte Bereitschaft, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. US-Präsident Trump sagte gestern, der Iran werde nach dem Tod von vier US-Soldaten in der vergangenen Woche „sehr hart getroffen“. Zuvor hatte er wiederholt, iranische Brücken und Kraftwerke angreifen zu lassen, falls Teheran seine Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus fortsetzt (22.07.2026 Trump droht mit Zerstörung iranischer Brücken). „Sie [der Iran] sind noch nicht bereit für eine Einigung, weil sie jedes Mal die Bedingungen ändern wollen“, beklagte Trump gestern bei einer Kundgebung. Das iranische Außenministerium erklärte unterdessen, es gebe derzeit keine Verhandlungen. Ein Sprecher warf den USA vor, das Interimsabkommen verletzt zu haben. „Unsere neue Botschaft lautet, dass der Gegner das Memorandum gebrochen hat“, sagte er mit Blick auf das am 17. Juni beschlossene Abkommen, das inzwischen faktisch hinfällig ist. Die Ölpreise haben ihre Rally fortgesetzt, nachdem die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen mitgeteilt hatten, zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen zu haben. Damit verschärft sich der Konflikt im Nahen Osten weiter und die Sorge vor zusätzlichen Unterbrechungen der Ölversorgung nimmt zu. Nach Angaben der Huthi wurden die Schiffe mit Raketen und Drohnen attackiert, weil sie gegen eine von der Miliz verhängte Seeblockade verstoßen hätten. Es handelt sich um die ersten Angriffe auf Öltanker im Roten Meer und damit um eine neue Eskalationsstufe des regionalen Konflikts, der den Schiffsverkehr bereits in der Straße von Hormus erheblich beeinträchtigt. Auch dort setzt der Iran seine Angriffe auf Tanker uneingeschränkt fort. Der Angriff im Roten Meer stelle eine „schwerwiegende Eskalation“ des Konflikts dar, meint Daniel Hynes, Rohstoffstratege bei der ANZ. Sollte auch diese Route gestört werden, dürfte sich die ohnehin angespannte Lage am Ölmarkt weiter verschärfen. Ähnlicher Ansicht ist Saul Kavonic, Leiter der Energieforschung bei MST Marquee. Er warnt, dass die neue Bedrohung für die Schifffahrt im Roten Meer Öllieferungen von bis zu 5 Mio. B/T beeinträchtigen könnte, handelt es sich doch um die wichtigste Ausweichroute für Ölexporte aus der Golfregion. Die Nordseesorte Brent hat in diesem Monat bereits mehr als 30 % zugelegt. Einige Analysten halten eine Rückkehr auf dreistellige Preise noch in diesem Jahr für möglich, falls die Kampfhandlungen im Nahen Osten anhalten (21.07.2026 GoldmanSachs: Brent-Preisanstieg über 120 Dollar im 3. Quartal denkbar). Unterdessen führten die US-Streitkräfte den zwölften Tag in Folge Luftangriffe auf Ziele im Iran durch, während Teheran unter anderem mit Angriffen auf Kuwait reagierte. Der Ölmarkt sei derzeit dem ungewöhnlichen Risiko gleichzeitiger Störungen sowohl an der Meerenge Bab al-Mandab als auch an der Straße von Hormus ausgesetzt, sagte Priyanka Sachdeva, leitende Marktanalystin bei Phillip Nova. Ob die Preisrally Bestand habe, werde davon abhängen, ob der Angriff im Roten Meer ein Einzelfall bleibe oder länger anhaltende Störungen der Lieferketten nach sich ziehe. In letzterem Fall könnten „die Bullen getrost 100 Dollar pro Barrel“ anstreben. Unabhängig von den geopolitischen Entwicklungen tritt heute auch wieder die Geldpolitik in den Fokus – wobei genau diese eben nicht ganz unabhängig von der Geopolitik ist. So entscheidet heute die europäische Notenbank über ihren Zinssatz und muss dabei auch die gesamtwirtschaftlichen Gegebenheiten, wie etwa die Inflationsentwicklung, im Auge behalten. Allerdings rechnen Anleger nach der letzten Zinsstraffung im Juni erst einmal mit einer Pause, bevor dann bis Jahresende möglicherweise noch weitere Anhebungen folgen. Entwarnung kommt zudem aus den USA, wo Tropensturm Bertha sich inzwischen deutlich abgeschwächt hat und keine echte Gefahr mehr für die US-Ölindustrie darstellt. Beschädigungen an Offshore-Anlagen oder Raffinerien in Küstennähe sind bisher nicht bekannt, so dass die Unterbrechungen durch den Sturm nur eine Randnotiz sein dürften. Aus fundamentaler Sicht bliebt die Einschätzung am Ölmarkt heute dennoch klar bullish, da eine Deeskalation im Nahen Osten nicht in Sicht ist. Hier steigt die Risikoprämie entsprechend weiter und sorgt auch bei den Produkten wieder für einen Preisanstieg. Dieser zeigt sich heute auch im Inland, wo sich am Morgen schon erste Aufschläge gegenüber Mittwochmorgen ergeben. Hurrikan-Center: Bertha nähert sich den Ölanlagen im Golf 22. Juli 2026 Der Tropensturm Bertha ist gestern weiter über den nordöstlichen Golf von Mexiko gezogen und hat entlang der nördlichen Golfküste tropische Sturmbedingungen ausgelöst. Das Einzugsgebiet des Sturmes liegt genau über den Offshore-Plattformen entlang der US-Küste, so dass zahlreiche Konzerne die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen eingeleitet haben. Bertha, der zweite benannte Sturm der diesjährigen Atlantischen Hurrikansaison, wird wahrscheinlich am Mittwochabend (Ortszeit) im Bundesstaat Louisiana auf Land treffen und sich dann bis Freitag deutlich abschwächen. Aktuell erreicht Bertha anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 95 km/h und zieht mit etwa 10 km/h Richtung Westen. Damit ist sie ein vergleichsweise schwacher und eher langsamer Sturm, genau das birgt aber größere Gefahren. Je langsamer ein Sturm über die Ölanlagen zieht, desto größer ist das Risiko von Zerstörungen durch Überschwemmungen, Springfluten und anhaltende starke Winde. Und dies gilt nicht nur für die Offshore-Anlagen, sondern auch für die zahlreichen Raffinerien und Verarbeitungseinheiten entlang der Golfküste. Bis Donnerstag werden hier von Westflorida bis in den Süden Louisianas teils ergiebige Niederschläge erwartet. Die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben zentrales Thema am Ölmarkt, nachdem die USA in der elften Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen haben. Hinzu kommt ein neuer Krisenherd im Roten Meer, wo die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz den Schiffsverkehr im Roten Meer bedroht. Bereits gestern hatten die Rohölpreise damit neue 5-Wochenhochs markiert, die sie heute früh schon leicht ausgebaut haben. Auslöser waren US-Luftangriffe auf Ziele im Süden und Westen des Iran am frühen Mittwochmorgen sowie iranische Angriffe auf US-Einrichtungen in Bahrain, Kuwait und Jordanien in der Nacht. Die anhaltende Eskalation befeuert wieder die Sorgen um die globale Energieversorgung, vor allem, wenn nun auch noch die Alternativroute durch das Rote Meer zum Risikogebiet wird. Die Huthi hatten schon am Montag ankündigt, Schiffe mit saudischem Öl in der Meerenge Bab el-Mandeb ins Visier zu nehmen und eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu verhängen. Die Wasserstraße am südlichen Eingang zum Roten Meer war in den letzten Monaten für Riad zur wichtigsten alternativen Exportroute geworden. Eine Blockade „würde Tanker dazu zwingen, das Rote Meer über den Suezkanal zu erreichen und zu verlassen, was die Fahrzeiten nach Asien erheblich verlängern und die Transportkosten deutlich erhöhen würde“, warnt die ING. Tatsächlich haben offenbar bereits erste Tanker mit saudischem Rohöl auf dem Weg nach China und Indien im Roten Meer gewendet und Kurs auf den Suezkanal genommen. US-Präsident Donald Trump kündigte unterdessen eine Reaktion an, falls die vom Iran unterstützten Huthi den Schiffsverkehr im Roten Meer stören sollten. Zugleich bekräftigte er seine Drohung, den mutmaßlichen iranischen Nuklearstandort Pickaxe Mountain anzugreifen. Trump erklärte zudem, der Iran wolle „unbedingt Gespräche führen“, daran bestehe auf US-Seite jedoch kein Interesse. Teheran wies die Darstellung zurück und bestritt, Verhandlungen anzustreben. Das Hin und Her zwischen Eskalation oder diplomatischer Entspannung hatte die Ölpreise zuletzt stark schwanken lassen. „Unsere Einschätzung ist, dass sich der Ölpreis – abhängig von der Nachrichtenlage – in einer Spanne zwischen 80 und 90 Dollar bewegen wird“, glaubt Jay Hatfield, Chef von Infrastructure Capital Management. „Sollte das Rote Meer tatsächlich geschlossen werden, wäre das eine ernsthafte Bedrohung. Das haben wir bislang noch nicht gesehen. In diesem Fall könnte der Ölpreis auf über 100 Dollar steigen.“ Neben den Spannungen im Nahen Osten belasten auch Angriffe auf das Terminal des Caspian Pipeline Consortium (CPC) an der russischen Schwarzmeerküste den Markt. Über die Anlage wird der Großteil des kasachischen Rohöls exportiert. „Je länger die Unterbrechung anhält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kasachstan gezwungen sein wird, seine Fördermengen zu drosseln“, fürchten die ING-Strategen. Vermittler legen USA und Iran Entwurf für 10-tägige Waffenruhe vor 21. Juli 2026 Die Vermittlerstaaten Pakistan, Katar und andere Länder der Region wie Ägypten sollen den USA und dem Iran einen Entwurf für eine 10-tägige Waffenruhe übermittelt haben. Dies berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf informierte Kreise. In dem Entwurf wird eine Waffenruhe sowie die Wiederherstellung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus vorgeschlagen und zielt darauf ab "Washington und Teheran Spielraum [zu] geben, ihre zerbrechende Absichtserklärung zu retten", so Axios. Das Nachrichtenportal gab an, die US-Regierung prüfe den Entwurf, bereite sich allerdings auch auf ein Scheitern der Gespräche mit dem Iran vor. Außerdem habe Washington die israelische Regierung dazu gedrängt, nichts zu tun, was das Zeitfenster für Diplomatie schließen könnte. Die Angriffe auf Militärziele im Iran führen die USA trotz des Vorschlags fort. Auch der Iran führt weiterhin Vergeltungsschläge gegen US-Einrichtungen in der Region um den Persischen Golf durch. In der Nacht zum Dienstag führten die US-Streitkräfte erneut Angriffe auf militärische Ziele im Iran durch und auch die Islamische Republik ließ von ihren Vergeltungsschlägen in der Region nicht ab. Auch bleibt der Versuch, die Straße von Hormus zu durchfahren, für Schiffe weiterhin ein großes Risiko. Dennoch starteten die Ölfutures am heutigen Dienstag deutlich unterhalb der Vortageshochs. Dies rührt hauptsächlich daher, dass die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder zunahmen, nachdem es sowohl aus Teheran, als auch aus Washington hieß, man führe über Vermittler weiterhin Gespräche. Von eben diesen Vermittlern soll beiden Seiten auch ein Entwurf für eine 10-tägige Waffenruhe vorgelegt worden sein, die nach Einschätzung der Analysten von der ING auch "das Memorandum of Understanding (MoU) wieder auf Kurs bringen könnte". Die im Juni erzielte Interimsvereinbarung hatte sowohl US-Präsident Trump, als auch Teheran zuletzt aufgekündigt. Das Rahmenabkommen sah eine Öffnung der Straße von Hormus vor, sowie eine 60-tägige Phase für Verhandlungen über ein finales Abkommen. Bei dem finalen Abkommen sollte es - zumindest aus Sicht der USA - eigentlich hauptsächlich um das Atomprogramm Irans gehen. Mittlerweile scheint der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus allerdings zunehmend zum Kernstreitpunkt zu werden. Als würde die Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs über diese Meerenge nicht ausreichen, droht nun auch noch eine Seeblockade Saudi-Arabiens durch die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz. Sollten die Huthi mit ihrer Drohung Ernst machen, könnte dies das weltweite Ölangebot noch einmal beträchtlich reduzieren, zumal das Königreich einen nicht unerheblichen Anteil der Exportmengen, die es sonst von seinen Häfen im Osten des Landes (vor allem Ras Tanura) ausführte, nach der Blockade der Straße von Hormus zunehmend auf den Hafen Yanbu im Osten Saudi-Arabiens umleitete. "Sollte es zu einer Störung der Infrastruktur [im Osten Saudi-Arabiens und dem Roten Meer; Anm. d. Red.] kommen – insbesondere der Schifffahrtswege –, könnte dies einen sprunghaften Anstieg der Ölpreise auslösen", so der Analyst Rob Thummel von Tortoise Capital LLC zur Drohung der Huthi. "Die Lagerbestände sind etwas zurückgegangen, daher gibt es kaum Spielraum für Fehler", ergänzt Thummel. Wie es um die Lagerbestände in den USA bestellt ist, werden die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten zeigen, die API und DOE heute und morgen für die Woche zum 17. Juli veröffentlichen. Die Daten des API, die wie üblich heute um 22:30 Uhr fällig sind, geben dabei grobe Hinweise auf die Bestandsentwicklung. Für konkrete Daten - auch zur Entwicklung der Nachfrage, des Raffineriebetriebs und der Rohölproduktion der USA - müssen die Marktteilnehmer wie immer auf den offiziellen Bericht des US-Energieministeriums (DOE) warten, der am Mittwoch um 16:30 Uhr erscheinen wird. Die Ölfutures an ICE und NYMEX notieren heute Morgen leicht unterhalb der Vortagessettlements, wenngleich bis zu den Tiefs von Montag noch viel Spielraum ist. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich daher im Vergleich zu gestern immer noch Potenzial für Aufschläge ab. Kuwaitische Ölanlage bei Iran-Angriff getroffen 20. Juli 2026 Bei einem der iranischen Vergeltungsschläge für die US-Angriffe auf Ziele in der Islamischen Republik wurde am vergangenen Samstag in Kuwait nicht nur ein Stromkraftwerk, sondern auch eine Ölanlage getroffen. Dadurch wurden laut einer Meldung der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna, die sich auf Informationen der staatlichen Ölgesellschaft Kuwait Petroleum Corporation (KPC) beruft, mehrere Personen verletzt und wohl auch erheblicher Schaden an der Anlage angerichtet. Um welche Ölanlage es sich konkret handelt, ist bislang noch unklar. In einer Meldung der emiratischen Nachrichtenagentur WAM heißt es, der Brand an der Ölanlage sei mittlerweile gelöscht worden. Das Außenministerium Kuwaits verurteilte die jüngsten Angriffe Irans und erklärte: "Die wiederholten Angriffe auf diese lebenswichtigen Einrichtungen offenbaren eine systematische feindselige Vorgehensweise, die auf zivile Ziele und lebenswichtige Infrastruktur abzielt und das Leben sowie die Sicherheit von Zivilisten gefährdet", erklärte das Außenministerium, das außerdem ankündigte, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Kuwait und das kuwaitische Territorium einschließlich aller wichtiger Einrichtungen gegen jegliche Bedrohung zu verteidigen. Die Hoffnung auf eine baldige Deeskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran hat zuletzt deutlich abgenommen und so stieg der Preis des Nordsee-Rohölkontrakts Brent heute Morgen auch wieder zurück über die psychologisch wichtige 90 Dollar Marke. "Die USA und der Iran setzen ihren Schlagabtausch fort, der sich für beide Seiten als tödlich erweist. Sollte diese Eskalation ungebremst weitergehen, könnten wir in eine Lage zurückfallen, die von großflächigen Angriffen im gesamten Golfgebiet geprägt ist", befürchten die Analysten der ING Bank. Während es laut Daten der LSEG am gestrigen Sonntag vier Tankern gelang, die Straße von Hormus zu durchfahren, hieß es seitens der iranischen Marine, man habe vier Schiffe angehalten, die auf einer gefährlichen Route durch die wichtige Meerenge unterwegs gewesen seien. Nach Angaben der britischen Behörde UKMTO soll zudem ein Schiff nahe der Küste Omans aus noch unbekanntem Grund gebrannt haben. Damit bleibt die Sorge über weitere Ausfälle der Öllieferungen aus dem Nahen Osten bestehen. Zu dieser kommt die Befürchtung hinzu, dass die Huthi-Miliz aus dem Jemen heraus die Schifffahrt auf der Ausweichroute über die Meerenge von Bab el-Mandeb ebenfalls behindern könnten. Davon abgesehen meldeten zuletzt Golfstaaten wie Bahrain und Kuwait auch Angriffe des Irans auf Ölanlagen. "Die kommenden Tage und Wochen werden ein klareres Bild des nachhaltigen Niveaus der Ölexporte aus der Region unter den erneut verhängten Doppelblockaden liefern", so der Analyst Amarpreet Singh von der Barclays Bank in einer Mitteilung. "Nach derzeitigem Stand sind die Ölmärkte unserer Ansicht nach noch immer zu sorglos im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen auf die Lagerbestände; diese sind – anders als zu Kriegsbeginn – so knapp wie seit fünf Jahren nicht mehr", fügt Singh hinzu. Abzuwarten bleibt derweil, ob und wann die USA weitere Sanktionen gegen Russland verhängen. Die Hinweise darauf, dass es bald soweit sein könnte, hatten sich zuletzt wieder verstärkt. Darüber hinaus beschränken die Angriffe der Ukraine auf die russische Ölinfrastruktur im Land selbst und auch im Asowschen sowie im Schwarzen Meer das Angebot. Die Frage ist nun, wie stark die höheren Preise auch die Nachfrage und die Konjunktur in Mitleidenschaft ziehen werden. IWF und IEA befürchten, dass ein erneuter umfangreicher Ausfall des Angebots aus dem Nahen Osten der weltweiten Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen könnte. Heute Morgen konzentriert sich der Markt jedoch erst einmal wieder auf die bullishen Faktoren, sodass die Ölfutures mit einem klaren Plus zu den Settlementpreisen von Freitag handeln. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich aktuell im Vergleich zu Freitag rein rechnerisch ebenfalls Potenzial für Aufschläge ab. Straße von Hormus: Schiffsverkehr eingeschränkt möglich 16. Juli 2026 Mit den Kampfhandlungen im Mittleren Osten ist der Transport von Waren durch die Straße von Hormus spürbar eingeschränkt, aber nicht stillgelegt. Der Iran spricht zwar davon, dass die Meerenge geschlossen sei, die USA hingegen bieten Schutz bei der Durchfahrt an und begleiten zivile Frachter bei der Passage. In den letzten sieben Tagen seien etwa 300 Schiffe durch die Straße von Hormus gefahren, von denen etwa die Hälfte Geleitschutz der USA in Anspruch genommen hätten. Das ist zwar nur ein Bruchteil der mehr als 100 Schiffe, die vor den US-Angriffen auf den Iran die Meerenge pro Tag passierten, komplett zu ist die Route damit aber nicht. Die US-Rohölbestände gestern hatten keinen wirklich großen Einfluss auf die Preisbildung, wenngleich der erste Eindruck etwas bearish gewesen ist. Zu sehr ist der Markt auf die Lage im Mittleren Osten fokussiert, wo sich täglich – teilweise mehrfach – neue Entwicklungen ergeben. Die Straße von Hormus scheint nicht komplett geschlossen zu sein, nachdem es den US-Streitkräften offenbar gelungen ist die iranischen Fähigkeiten zu schwächen. Dennoch bleibt der Transit zunächst gestört, was das Angebot verringert und die Preise an den Ölbörsen stützt. Aktuelle Zahlen deuten darauf hin, dass momentan etwa 3,9 Mio. B/T die Meerenge passieren. Eine weitere Eskalation könnte in der Straße von Bab el-Mandeb drohen, sollte der Iran diese ebenfalls schließen (15.07.2026 Iran droht mit Schließung anderer Meerengen). Dies würde die Preise sicherlich wieder nach oben schnellen lassen, da dies auch Öltransporte treffen würde, die die Straße von Hormus umgehen können. Grundsätzlich hat sich die Versorgungslage am Weltmarkt in den letzten Tagen negativ entwickelt. „Wir haben nicht nur die Transportkapazitäten durch die Straße von Hormus erneut verloren, sondern auch das Rohöl und die Raffineriekapazitäten aus Russland“, verweist Analyst Jeff Currie, von der Carlyle Group, auf die Ausfälle in Russland. Er fasst zusammen: „Ich würde sagen, die Lage auf den Energiemärkten ist ziemlich ernst.“ Dennoch reagieren die Ölbörsen heute Morgen bislang wenig bullish auf die eingeschränkte Versorgung, nachdem man diese Faktoren in den letzten Tagen bereits eingepreist hatte. Sollte es keine weitere Eskalation geben könnten dies für vorsichtige Gewinnmitnahmen sprechen, wobei klar sein sollte, dass längerfristige Ausfälle der Lieferungen aus Russland und aus dem Mittleren Osten die Preise schon bald wieder steigen lassen können. Bei Goldman Sachs geht man davon aus, dass Brent im vierten Quartal wieder auf 110 Dollar klettern könnte, bleiben die Exporte aus dem Persischen Golf eingeschränkt. Aber auch ein Abrutschen in die Region von 60 Dollar ist zum Jahresende denkbar, wenn die Spannungen abnehmen und sich das Angebot schneller als erwartet erholt. Trump droht Iran und rückt von 20% Gebühren ab 15. Juli 2026 Das US-Militär hat wie angekündigt seine Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft gesetzt. Gleichzeitig setzten die USA ihre Luftangriffe auf iranische Ziele in der vierten Nacht in Folge fort und haben nach Angaben des Regionalkommandos CENTCOM zahlreiche militärische Ziele getroffen. Doch geht es nach Donald Trump, wird es dabei nicht bleiben. Der US-Präsident drohte dem Iran gestern Abend mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“. Daran scheint im Iran allerdings kein Interesse zu bestehen, im Gegenteil. Die iranische Revolutionsgarde drohte zurück, sämtliche Energieexporte aus der Region blockieren zu wollen und nahm erneut Golfstaaten wie Kuwait, Bahrain und die VAE unter Beschuss. Der Ölmarkt steht weiterhin unter dem Eindruck der Eskalation am Persischen Golf, wo die USA gestern ihre Seeblockade gegen den Iran wieder eingesetzt haben. Gleichzeitig drohte Donald Trump dem Iran mit weiteren Militärschlägen, die sich bereits in der kommenden Woche auch gegen zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken richten könne, sollte Teheran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren. Gleichzeitig setzten die USA ihre Luftangriffe gegen den Iran weiter fort und trafen in der Nacht Dutzende militärische Ziele in der Nähe der Straße von Hormus sowie entlang der iranischen Küste. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) sollte die Operation Irans Fähigkeit weiter einschränken, die kommerzielle und zivile Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge zu bedrohen. Unterdessen ruderte Trump am Dienstag bei einem Vorhaben zurück, das er erst einen Tag zuvor angekündigt hatte: Demnach soll eine von ihm geforderte Abgabe von 20 % auf Transporte durch die Straße von Hormus nun doch nicht eingeführt werden. Insgesamt bleibt die Lage aber äußerst angespannt und die Zweifel daran, dass die im vergangenen Monat unterzeichnete Absichtserklärung zu einem dauerhaften Ende des Konflikts führen wird, werden immer größer. Der Konflikt und die Kampfhandlungen in der Region haben inzwischen auch zahlreiche andere Länder übergegriffen, zuletzt soll es auch wieder Angriffe zwischen Saudi-Arabien und den Irangestützten Huthi aus dem Jemen gegeben haben. „Der physische Ölmarkt ist zwar weiterhin ausreichend versorgt. Eine weitere Eskalation in der Straße von Hormus oder zusätzliche Sanktionen gegen iranische Ölexporte könnten die Marktstimmung jedoch rasch verschärfen und die Risikoprämien weiter steigen lassen“, ordnet Priyanka Sachdeva, leitende Marktanalystin bei Phillip Nova, die Marktlage ein. Chris Weston von der Pepperstone Group betont, dass sich der Ölmarkt nach seinem Anstieg von rund 70 Dollar wieder etwas stabilisiert habe. Dennoch gehöre weiterhin Mut dazu, die Straße von Hormus zu passieren, solange die Gefahr von Angriffen durch mit Teheran verbündete Kräfte bestehen bleibe. „Das sich weiter verschlechternde geopolitische Umfeld stützt die Ölpreise zusätzlich und dürfte Käufer dazu veranlassen, bei einem Anstieg in Richtung 90 Dollar erneut in den Markt einzusteigen“, so der Experte. Auch Tim Waterer von KCM Trade sieht erhebliches Aufwärtspotenzial für die Ölpreise. Sollten sich die Kämpfe ausweiten und Energieinfrastruktur beschädigt werden, sei ein Anstieg in Richtung 100 Dollar kurzfristig durchaus möglich. Der Analyst hält jedoch auch eine gegenteilige Entwicklung für durchaus möglich. Gelinge es durch diplomatische Bemühungen, die Straße von Hormus wieder vollständig für den Schiffsverkehr zu öffnen, könnten sich die Brent-Preise im Bereich von 75 bis 80 Dollar stabilisieren, meint der Experte. „Die geopolitische Risikoprämie ist derzeit zwar eingepreist, allerdings ist dies angesichts der weiterhin bestehenden Anreize für beide Seiten, eine diplomatische Lösung zu finden, kein endgültige Sache“. Kurzfristig bleibt die fundamentale Einschätzung allerdings bullish, da die US-Seeblockade und die anhaltenden Kampfhandlungen die Angebotslage wieder akut einschränken. Gleichzeitig bleiben durch die zahlreichen Raffinerieausfälle in Russland vor allem die Produktkontrakte gestützt, da sich hier ein globaler Versorgungsengpass abzeichnet. In diesem Zusammenhang werden die Anleger auch auf den DOE-Bericht am Nachmittag achten, nachdem das API einen Rückgang bei Benzin gemeldet hatte. VAE: Öltanker in Straße von Hormus unter iranischem Beschuss 14. Juli 2026 Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gab am heutigen Dienstag an, zwei emiratische Öltanker seien in der Straße von Hormus von iranischen Raketen getroffen worden. Bei dem Angriff auf die beiden Supertanker Mombasa und Al Bahiyah wurde ein Mitglied der Mombasa-Crew getötet. Zudem soll es acht Verletzte gegeben haben. Dem Ministerium zufolge verursachte der Angriff Brände auf beiden Schiffen. Diese seien zwar bereits unter Kontrolle, hätten jedoch zu beträchtlichen Schäden an den Tankern geführt. Das emiratische Verteidigungsministerium verurteilte den Angriff und behielt sich vor, auf den Angriff auf die beiden Supertanker zu reagieren, welche auf der südlichen Route - also in Omanischen Gewässern - unterwegs gewesen sein sollen. Hatten die Rohölkontrakte an ICE und NYMEX die Risikoaufschläge, die mit Beginn des Iran-Kriegs eingepreist worden waren, Ende Juni zeitweise wieder vollständig abgeschüttelt, so werden sie mittlerweile wieder mit solchen Risikoprämien gehandelt. Grund dafür sind die Versorgungsängste, die mit der jüngsten Eskalationsspirale zwischen den USA und Iran wieder zugenommen haben. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die Straße von Hormus, wo der kommerzielle Schiffsverkehr wieder massiv beeinträchtigt ist, seitdem die USA und der Iran wieder Angriffe durchführen. So kündigte beispielsweise das US-Zentralkommando in der Region am gestrigen Montagabend für die Nacht auf Dienstag eine dritte Welle von Militärschlägen auf iranische Ziele an. Die von US-Präsident Trump gestern verkündete Wiederaufnahme der Seeblockade gegen den Iran soll laut CENTCOM dann heute um 10 Uhr (MEZ) beginnen. Der Iran greift derweil in der für den weltweiten Handel wichtigen Meerenge immer wieder Schiffe an. Dabei wurden laut dem Verteidigungsministerium der VAE zuletzt auch zwei emiratische Öltanker zum Ziel iranischer Marschflugkörper. Bei den beiden Schiffen soll es sich um Supertanker gehandelt haben. Schiffe dieser Größenordnung können mit bis zu 2 Mio. Barrel Rohöl beladen werden. "Die entscheidende Größe, die es zu beobachten gilt, ist der physische Transport von Rohöl durch die Straße von Hormus. Jede nennenswerte Blockade des Tankerverkehrs, ein anhaltender Rückgang der Schiffsbewegungen oder eine Unterbrechung der Exportströme würden wahrscheinlich einen weiteren Anstieg der Ölpreise auslösen", so Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova, zu den potenziellen Auswirkungen der Eskalation in der Region auf die Ölpreise. "Sollte das Öl hingegen trotz der militärischen Eskalation weiterhin fließen, könnte der derzeitige geopolitische Aufschlag allmählich schwinden", führt Sachdeva aus. Wichtig wird außerdem sein, wie Ernst es den USA mit der angekündigten "Servicegebühr" 20 % für die Gewährleistung der sicheren Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus ist. Bei einem Rohölpreis von 80 Dollar pro Barrel könnte sich dieser Kostenpunkt für einen vollbeladenen Supertanker auf etwa 30 Mio. Dollar belaufen. US-Präsident Trump gab gestern an, die Vergütung zu diesem Prozentsatz "aus Gründen der Fairness" einzufordern, da die USA als "Wächter" der Meerenge zum Einsatz käme. Der gemeine Ölhändler hat möglicherweise also wohl bald die Möglichkeit auszuwählen, auf wessen Konto er sein Geld für die sichere Durchfahrt der Meerenge lieber überweist - den USA oder dem Iran. Ob und wie sich die jüngste Eskalation im Nahen Osten auf die Ölexporte der USA in der vergangenen Woche ausgewirkt hat, wird morgen der offizielle Ölmarktbericht des DOE zeigen (16:30 Uhr). Das API wird heute Nacht wie üblich erst einmal seine Schätzungen zur Entwicklung der US-Ölbestände für die Woche zum 10. Juli herausgeben (Mittwochfrüh auf unseren Seiten verfügbar). Davon abgesehen stehen heute auch noch die US-Inflationsdaten für Juni im Fokus, die die Spekulationen der Marktteilnehmer über den weiteren Zinskurs der Fed beeinflussen werden. Fällt die Teuerungsrate höher aus als erwartet, würde dies die Wahrscheinlichkeit für mehrere Zinsanhebungen vor Jahresende wieder erhöhen, was den Dollar stützen und die Ölpreise belasten würde. Iran übt Vergeltung und trifft auch kuwaitische Ölanlage 13. Juli 2026 Die Revolutionsgarden (IRGC) ließen die jüngste Runde an US-Angriffen auf Ziele im Iran nicht unbeantwortet. Eigenen Angaben zufolge trafen sie bei ihren Vergeltungsschlägen unter anderem US-Militärstützpunkte in Bahrein sowie Kraftstoff- und Munitionslager einer jordanischen Militärbasis, die auch von den US-Streitkräften genutzt wird. Auch Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait berichteten gestern von iranischen Luftangriffen. Erstmals seit mehreren Wochen soll der Iran auch eine kuwaitische Offshore-Ölbohranlage ins Visier genommen haben. Dabei soll ein Arbeiter verletzt worden sein. Welche Anlage der Kuwait Oil Company genau getroffen wurde, ist noch unklar. Die Preise an den Ölbörsen legten zu Beginn der neuen Handelswoche wieder einmal sprunghaft zu, nachdem sich die Lage in der Region in und um den Persischen Golf über das Wochenende nicht entspannt hat, sondern noch weiter eskaliert ist. Besonders der Schiffsverkehr über die Straße von Hormus steht dabei wieder im Vordergrund. Zwar gab US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend an, die Straße sei trotz der jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Iran weiterhin geöffnet, laut Tankertracking-Daten des Informationsdienstleisters Kpler soll die Anzahl der Schiffe, die die Meerenge gestern passierten, allerdings nur bei 6 gelegen haben und damit auf dem niedrigsten Stand seit fünf Wochen. Auch die Vergeltungsschläge Irans, bei denen zuletzt offenbar auch eine Offshore-Ölbohranlage Kuwaits getroffen wurde, dürften die Sorgen der Marktteilnehmer im Hinblick auf Angebotsausfälle wieder befeuert haben. Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Marquee geht angesichts der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass die Ölpreise "wohl schrittweise steigen (dürften), solange die Angriffe andauern und die Durchfahrt durch die Meerenge nur zögerlich erfolgt." Auch wenn die Lage in der Region zuletzt wieder eskaliert ist, ist sie laut Kavonic jedoch "weit von einem umfassenden Konflikt entfernt." Die IEA hatte ihre Prognose, dass der Ölmarkt gegen Ende des Jahres wieder zu einem Überangebot zurückkehren werde, in ihrem am Freitag veröffentlichten Juli-Monatsreport davon abhängig gemacht, dass sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus allmählich wieder erholen wird und erklärt, ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen den USA und Iran sei eine "unabdingbare Voraussetzung für die Normalisierung der Ölmärkte." Unterdessen wirkt sich der Ukraine-Krieg, beziehungsweise der durch die ukrainischen Drohnenangriffe auf Russlands Energieinfrastruktur über die Produkte preistreibend aus. Luftangriffe am Persischen Golf reißen nicht ab 9. Juli 2026 Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Mittwoch neue Luftangriffe auf den Iran durchgeführt, Teheran reagierte mit Gegenschlägen in Kuwait und Bahrain. Auslöser für die neue Angriffswelle waren iranische Tankerattacken am Dienstag, in deren Folge Donald Trump gestern erklärt hatte, die vorläufige Waffenruhe mit dem Iran sei „vorbei“. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) teilte auf der Plattform X mit, man habe weitere Angriffe gegen den Iran begonnen, damit dieser die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus nicht mehr bedrohen könne. Zum Ziel wurden mehrere Standorte an der Südküste des Iran, darunter auch Bandar Abbas, Standort des größten iranischen Hafens sowie wichtiger Einrichtungen der Marine und der Revolutionsgarden an der Straße von Hormus. Die Lage am Persischen Golf bleibt heute das Hauptthema am Ölmarkt. Aktuell sieht es hier nicht nach Deeskalation aus, denn sowohl die USA, als auch der Iran haben ihre Luftangriffe fortgesetzt. Damit wachsen auch wieder die Sorgen um die Exportflüsse durch die Straße von Hormus, so dass die Ölpreise auch heute gestützt bleiben. Unterdessen bliebt die Situation im Nahen Osten volatil. Die USA haben in der Nacht zahlreiche Ziele im Süden des Iran ins Visier genommen, Teheran wiederum feuerte Rakete auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. US-Präsident Donald Trump hatte gestern die Waffenruhe für beendet erklärt, eine offizielle Antwort des Iran darauf gibt es nicht. Auch bleibt offen, wie und ob es mit den Verhandlungen weiter geht und ob eine neue Blockade der Straße von Hormus zu befürchten ist. Dies wäre für die globalen Ölmärkte eine Katastrophe, vor allem, nachdem es gerade erst nach einer Erholung ausgesehen hatte. Doch der Schiffsverkehr durch die wichtige Meerenge ist in den letzten beiden Tagen wieder deutlich eingebrochen, da den Reedereien und Schifffahrtsbetreibern das Risiko einer Durchfahrt aktuell zu groß ist. Sollte es wieder zu einem kompletten Stillstand kommen, dürfte das die Ölpreise wieder zurück auf ihre Spitzenniveaus aus dem Frühjahr katapultieren. „Die Entwicklungen der vergangenen 48 Stunden haben die Sorge verstärkt, dass ein Scheitern des vorläufigen Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran erneut zu Unterbrechungen der Ölversorgung führen könnte“, heißt es entsprechend bei der ANZ. Noch zu Beginn der Woche habe sich der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Wasserstraße erholt. Diese Entwicklung drohe nun gestoppt zu werden, da der Iran versuche, seinen Einfluss über die Passage wieder zu stärken. „Die Straße von Hormus war nie vollständig zu einem normalen Betrieb zurückgekehrt. Nun könnten zusätzliche Produktionsausfälle folgen“, warnt auch Henry Hoffman vom Catalyst Energy Infrastructure Fund. Eine weitere Eskalation könne erhebliche Schäden an der Energieinfrastruktur der Region verursachen, deren Auswirkungen weit über den ersten Preisanstieg hinausreichen würden. Ähnlich äußert sich Scott Shelton, Ölmarktanalyst bei TP ICAP. Sollte die Straße von Hormus erneut geschlossen werden, könnten die Ölpreise um weitere zehn US-Dollar pro Barrel steigen. „Wenn das Öl hingegen weiter fließt, dürfte das Aufwärtspotenzial von hier aus begrenzt sein“, so Shelton. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Friedensprozess zwischen den USA und Iran noch eine Chance hat, oder ob sich zumindest für die Straße von Hormus eine funktionale Lösung findet, um den Schiffsverkehr zu sichern. Der Iran hatte hier zuletzt massiv auf Transitgebühren gedrängt, was die USA und viele andere Länder strikt ablehnen. Aus fundamentaler Sicht bleibt die Lage heute klar bullish, denn ein Ende der Eskalation am Persischen Golf scheint nicht in greifbarer Nähe zu liegen. Hinzu kommt, dass Russland gestern sein befürchtetes Diesel-Exportverbot ausgesprochen hat und damit die Angebotslage am Produktmarkt verschärft. Dementsprechend legen heute auch die Inlandspreise im Vergleich zu Mittwochmorgen stark zu. USA/Iran: Neue Angriffswelle und Sanktionsverschärfungen 8. Juli 2026 Die USA haben eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet und dabei nach eigenen Angaben mehr als 80 Ziele attackiert. Zudem hob Washington eine Ausnahmeregelung auf, die den erneuten Verkauf iranischen Öls ermöglicht hatte. Damit gerät das Friedensabkommen zwischen beiden Staaten nach einer Reihe von Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus weiter unter Druck. Nach Angaben des US-Zentralkommandos richteten sich die Angriffe gegen iranische Luftverteidigungssysteme und zahlreiche andere wichtige militärische Anlagen sowie mehr als 60 Schnellboote der Islamischen Revolutionsgarden. In einer am Dienstag auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung bezeichnete das US-Militär die Operation als „unmittelbare Reaktion“ auf die jüngsten iranischen Angriffe auf Handelsschiffe in der Meerenge. Die Ölpreise haben schon gestern Abend wieder angezogen und bleiben auch heute gestützt, nachdem die USA als Reaktion auf Tankerangriffe in der Straße von Hormus Ziele im Iran attackiert hatten. Die Eskalation verschärft die Spannungen in der Region erheblich. Nach Angaben des US-Zentralkommandos wurden bei den Vergeltungsschlägen mehr als 80 Ziele getroffen. Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi kündigte eine Reaktion Teherans an. Das US-Finanzministerium hat zudem eine Sanktionsausnahme aufgehoben, die dem Iran den Verkauf von Öl ermöglicht hatte. Damit macht Washington einen zentralen Bestandteil des mit der Islamischen Republik vereinbarten vorläufigen Friedensabkommens rückgängig. „Die jüngsten Ereignisse erinnern den Markt daran, wie fragil die Passage durch die Straße von Hormus nach wie vor ist“, kommentiert Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Marquee. Dies stehe im Widerspruch zur bislang vorherrschenden Erwartung, dass ein Überangebot den Ölmarkt belasten könnte. Zugleich könnten die Vorfälle Händler dazu veranlassen, ihre Wetten auf fallende Ölpreise aufzulösen. Sollten die Spannungen anhalten und der Schiffsverkehr dauerhaft unter 50 Prozent des Vorkriegsniveaus bleiben, könnten die daraus resultierenden Lieferengpässe die Ölpreise weiter stützen, so Kavonic. Der Iran baut unterdessen seine Kontrolle über die Straße von Hormus aus und hat Schiffe angewiesen, eine Route näher an der iranischen Küste zu nutzen, anstatt der bisher üblichen Fahrrinne in Richtung Oman. Die USA bestehen dagegen darauf, dass die Wasserstraße – wie vor Ausbruch des Konflikts – für alle Schiffe frei passierbar bleiben müsse. Die Kontrolle über die Straße von Hormus zählt zu den zentralen Streitpunkten zwischen Washington und Teheran. Am Dienstag teilte der Iran der Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen mit, er beanspruche Hoheitsrechte über Teile der Wasserstraße. Vor dem Krieg wurde über die Meerenge täglich rund ein Fünftel des globalen Ölhandels abgewickelt. Zuletzt hatten die meisten Marktbeobachter eine schnelle Erholung am Persischen Golf eingepreist und ihre Angebotsprognosen wieder nach oben geschraubt. Erst gestern hatte die EIA für 2027 ein exorbitantes Überangebot von +5,03 Mio. B/T prognostiziert (07.07.2026 EIA: Massive Korrektur der bisherigen Erwartungen). Diese Schätzungen müssten wohl revidiert werden, sollte es zu einer neuerlichen Blockade der Straße von Hormus oder zu weiteren Beschädigungen an der Ölinfrastruktur der Golfstaaten kommen. Beruhigende Worte findet Marktexpertin Carolyn Kissane vom Center for Global Affairs der New York University. Ihrer Ansicht nach dürfte der Anstieg der Ölpreise nur von begrenzter Dauer sein, sofern es nicht zu weiteren Angriffen kommt. Die aktuelle Lage sei „die neue Normalität“: eine Waffenruhe, die faktisch keine echte Waffenruhe sei. Mit vergleichbaren Zwischenfällen müsse daher auch künftig in regelmäßigen Abständen gerechnet werden – und die Finanzmärkte hätten begonnen, sich darauf einzustellen. Neue iranische Angriffe auf Handelsschiffe 7. Juli 2026 Der Iran hat in der Nacht zum Montag mindestens zwei Handelsschiffe, die die Straße von Hormus passierten, mit Raketen beschossen. Dies meldete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Der Vorfall stellt eine neuerliche Belastungsprobe für die fragilen Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran dar. Laut Axios wurden beide Schiffe erheblich beschädigt, Menschen kamen jedoch nicht zu Schaden. Neben den Angriffen, von denen Axios berichtete, meldete heute früh auch die Britische Marinesicherheitseinheit UKMTO einen Angriff auf einen Tanker, der rund 15 Kilometer östlich von Limah im Oman von einem bislang unbekannten Geschoss getroffen worden sei. Die Attacken verdeutlichen die anhaltenden Risiken für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Die Lage am Persischen Golf bleibt weiterhin im Fokus der Ölmarktteilnehmer, nachdem es erneut zu Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus gekommen war. Die Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Risiken für den Schiffsverkehr auf der strategisch wichtigen Wasserstraße, obwohl die Ölströme in den letzten Wochen wieder an Fahrt aufgenommen haben. „Die jüngsten Angriffe auf Schiffe im Persischen Golf zeigen, dass wir von einer Normalisierung noch weit entfernt sind“, meint Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei ING. Er vermutet, dass eine Reaktion der USA auf die Angriffe den Ölpreisen kurzfristig etwas Auftrieb verleihen könnte, rechnet aber Angesichts der insgesamt bearishen Marktstimmung und der Schwäche am physischen Markt nicht mit einem längerfristigen Preisanstieg. Die Angriffe erinnerten die Anleger daran, dass die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten weiterhin auf wackeligen Beinen stehe, warnt auch Charu Chanana, Chef-Anlagestrategin bei Saxo Markets. So könnte der Markt einen Teil der „Hormus-Risikoprämie“ wieder einpreisen. Allerdings glaubt die Expertin nicht, dass es wieder zu einer vollständigen Unterbrechung der Lieferungen kommen wird. Insgesamt, so Chanana, bleibe das fundamentale Umfeld für den Ölmarkt belastend. Die Saxo-Analystin zielt dabei auf die OPEC+ Förderunganhebungen, die Angebotserholung in der Golfregion und die bearishe Contango-Marktstruktur bei einigen Öl-Benchmarks ab. All das deute auf ein kurzfristig gut versorgtes physisches Marktumfeld hin. Mit der Erholung in der Golfregion richtet sich der Fokus der Händler zudem vermehrt auf das steigende Angebot und die Nachfrageaussichten. „Wir werden insbesondere auf erste Anzeichen einer Nachfragereaktion achten, vor allem aus China“, sagt Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade. „Der Markt hat viele der positiven Angebotsnachrichten bereits eingepreist. Die nächste Bewegung der Ölpreise wird davon abhängen, ob die tatsächliche Nachfrage mit den optimistischen Schlagzeilen Schritt hält.“ Unterdessen hat die Saudi Aramco gestern angekündigt, ihre Ölpreise für asiatische Kunden im August um 11 Dollar auf einen Abschlag von -1,50 Dollar gegenüber der regionalen Referenzsorte zu senken. Zuletzt hatte der Konzern sein Öl während der Preiskriege in den Jahren 2020 und 2015 mit einem Abschlag zur Benchmark Oman-Dubai Average angeboten (06.07.2026 Preiskampf eröffnet: Aramco senkt Ölpreise drastisch). Marktteilnehmer erwarten, dass andere Produzenten der Region nachziehen und damit faktisch einen neuer Preiskampf eingeleitet wurde. Der Schritt aus Riad folgt auf die Entscheidung der OPEC+-Staaten vom Wochenende, darunter Saudi-Arabien, ihre Förderquoten für den kommenden Monat anzuheben. Dies erhöht die Aussicht auf ein größeres Angebot am Weltmarkt. Zwar sind die zusätzlichen Fördermengen bislang überwiegend theoretischer Natur, doch signalisiert die Entscheidung den Willen der Produzenten, ihre Förderung mit der fortschreitenden Normalisierung der Marktbedingungen auszuweiten. Am Ölmarkt ergibt sich damit mehr und mehr ein Spannungsfeld aus kurzfristigen geopolitischen Risiken, die sich vor allem auch bei den Produkten durch die anhaltenden Raffinerieprobleme in Russland niederschlägt, und längerfristiger Aussicht auf Angebotsüberschuss und schwach bleibende Nachfrage – vor allem aus China. Die fundamentale Einschätzung bleibt damit erst einmal neutral, obwohl kurzfristig die bullishen Aspekte Oberhand gewinnen.
- agrolasg.ch | Der Weg vom Oel
Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven Schweiz werden zum Grossteil per Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 12 Millionen Tonnen pro Jahr. Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in ihren Tank kommt. DER WEG VOM ÖL VERSORGUNGSWEGE IN DIE SCHWEIZ Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven der Schweiz werden zum Grossteil auf Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 8.5 Millionen Tonnen pro Jahr (Stand per 2022). Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in Ihren Tank kommt. Damit es zu keinen Engpässen kommt, führt ein Netz verschiedener Versorgungswege, Erdöl und Erdölprodukte aus vielen Ländern auf unterschiedlichen Verkehrsträgern in die Schweiz. Diese Vielfalt ermöglicht eine optimale Versorgungssicherheit. Etwa ein Drittel des Bedarfs wird unverarbeitet, als Rohöl, importiert. Eine inländische Raffinerie fertigt daraus die ganze Palette der in der Schweiz verwendeten Brenn- und Treibstoffe sowie eine Reihe von Spezialprodukten. Zwei Drittel werden in ausländischen Raffinerien verarbeitet und passieren die Schweizer Grenze als gebrauchsfertiges Benzin, Heizöl, Dieselöl, Flugpetrol, Schmierstoff oder als Ausgangsprodukt für die chemische Industrie. Die Schweizer Raffinerie bevorzugt hochwertige, schwefelarme, relativ leichte Rohöle aus dem afrikanischen Raum. Die Nordsee und der Mittlere Osten tragen hingegen nur um die 10% zu den Rohölimporten bei. Wichtigste Lieferantin für Erdölprodukte ist die EU. DER WEG ZUM ENDVERBRAUCHER Aus dem Rheinschiff, dem Kesselwagen, der Pipeline oder dem Camion gelangen die importierten Erdölprodukte in eines der rund 100 über die ganze Schweiz verteilten Grosstanklager. Von den Tanklagern aus erfolgt die Feinverteilung der Produkte auf der Schiene oder Strasse. Welches Transportmittel gewährt den Händlern grössere Flexibilität, um die AGROLA Heizöl und Treib- und Brennstoffe schnell und unkompliziert zum Kunden zu befördern? Auf dem letzten Streckenabschnitt unterwegs zum Kunden spielt der Camion die Hauptrolle. Per Lastwagen können geringe Brenn- und Treibstoffmengen kostengünstig, rasch und flexibel praktisch überallhin geliefert werden. Die reibungslose Versorgung der Kundinnen und Kunden mit Erdölprodukten ist eine logistische Herausforderung, da die grösste Menge in den Wintermonaten in kürzester Zeit ausgeliefert werden muss. Zu den Endkunden der Mineralölhändler zählen rund 3500 Markentankstellen, deren Treibstoffvorräte teils täglich ergänzt werden müssen. Dazu kommen Betriebstankstellen grosser Firmen und zwei Drittel der Schweizer Wohnungen, welche mit Heizöl oder anderen Brenn- und Treibstoffen versorgt werden wollen. Weitere Informationen zur Thematik liefert auch das Video vom Verband Avenergy .
- agrolasg.ch | Bio-Heizöl
Ersetzen Sie Ihre Ölheizung einfach und kostengünstig. Mit Herkunftsnachweisen (HKN) erfüllen Sie die gesetzlichen Vorgaben für Bio-Heizöl und erhalten die Baubewilligung unkompliziert. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Einreichung bis zur definitiven Freigabe. Nach Bewilligung betreiben Sie Ihre neue Anlage flexibel mit Heizöl Öko 50 ppm. Jetzt informieren und beraten lassen! BIO-HEIZÖL Einfacher und kostengünstiger Weg zur neuen Ölheizung Möchten Sie Ihre alte Ölheizung durch eine neue, effiziente Ölbrennwertheizung ersetzen? Der Ersatz einer Ölheizung ist im Kanton St. Gallen weiterhin möglich, Voraussetzung, ihr Haus ist gut isoliert. In älteren Objekten mit Baujahr vor 1990 bestehen unter Umständen Auflagen. Zur Erfüllung dieser Auflagen gibt es eine einfache und zweckmässige Lösung. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens muss ein Nachweis über den erforderlichen Bioheizölanteil von 20 % erbracht werden. Nach Einreichung des Baugesuchs und Erhalt der provisorischen Baubewilligung, übernehmen wir für Sie den weiteren gesetzeskonformen Verlauf zur Beschaffung der Herkunftsnachweise (HKN) in Form von CO2-Zertifikaten. Ersatz Ölheizung: So funktioniert der Ablauf 1. Hauseigentümer oder Installateur Sie oder Ihr Installateur reichen beim zuständigen Bauamt das Gesuch für den Ersatz der bestehenden Heizung ein. Im Gesuch ist erwähnt, dass die neue Ölheizung mit Bio-Heizöl betrieben wird «kompensiert mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten». 2. Bauamt der Gemeinde Nach der Prüfung wird eine provisorische Baubewilligung erteilt. Innerhalb der festgelegten Frist muss der erforderliche Herkunftsnachweis für das Bio-Heizöl beschaffen werden. 3. Brennstoffhändler Sobald uns die provisorische Baubewilligung vorliegt, erstellen wir Ihnen die benötigten Herkunftsnachweise. Nach Ihrem Zahlungseingang entwerten wir die erforderlichen Herkunftsnachweise, bzw. die CO2-Zertifikate, über das CO2-Register des Bundes. 4. Hauseigentümer Sie erhalten von uns einen Link sowie eine PDF-Bestätigung über die erfolgte Entwertung. Diese Unterlagen reichen Sie beim Bauamt ein. 5. Bauverwaltung der Gemeinde Nach erfolgreicher Prüfung der Unterlagen erteilt Ihnen das Bauamt die definitive Baubewilligung. Anschliessend kann Ihre neue Heizung installiert und weiter mit dem bewerten Öko-Heizöl 50 ppm betrieben werden. Warum Herkunftsnachweise für Bio-Heizöl erforderlich sind Der Grund dieses Vorgehens ist einfach. Nicht alle Heizungsanlagen sind für den dauerhaften Betrieb mit Bio-Heizöl geeignet. Mit dem Erwerb der Herkunftsnachweise werden die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Es ist die preiswerteste Lösung, spart CO2 ein und ist gut fürs Klima! Berechnungsbeispiel für Herkunftsnachweise bei Bio-Heizöl Die erforderliche Menge an Herkunftsnachweisen wird anhand der Energiebezugsfläche (EBF) Ihres Gebäudes berechnet. Beispiel für ein kleineres EFH mit 150 m² beheizter Fläche 150 m² × 10 Liter Heizöl/m² = 1'500 Liter Jahresverbrauch 1'500 Liter und davon 20 % Bioanteil = 300 Liter Bio-Heizöl pro Jahr Vorauszahlung 300 Liter × 20 Jahre = 6'000 Liter Bio-Heizöl mit Herkunftsnachweis 6'000 Liter × Herkunftsnachweis ca. *Fr. 0.35/Liter = Fr. 2'100.– Einmalige Kosten für Herkunftsnachweise (Beispiel mit 150 m²): Fr. 2'100.– *Der Preis von Fr. 0.35 pro Liter dient als Richtwert und ist unverbindlich. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach den aktuellen Marktpreisen der Herkunftsnachweise und können entsprechend variieren. Ihr Partner für den Ersatz der Ölheizung mit Bio-Heizöl Nehmen Sie oder Ihr Installateur mit uns Kontakt auf. Wir erklären Ihnen gerne, wie der Prozess rund um den Ersatz Ihrer Ölheizung im Detail abläuft und welche Formulare für das Baugesuch eingereicht werden müssen. Jetzt Kontakt aufnehmen und unverbindliche Beratung zum Ersatz Ihrer Ölheizung mit Bio-Heizöl sichern. Interessiert an einem Angebot? Jetzt Offerte anfragen oder online berechnen. JETZT ANFRAGEN ONLINE BERECHNEN
- agrolasg.ch | Holz-Pellets
Wie kann man am effizientesten und umweltfreundlich Heizen? Mit AGROLA Holz-Pellets von der LAVEBA Energie, welche aus heimischem Restholz hergestellt werden und damit zu den erneuerbaren Energien zählen. Der erprobte Brennstoff leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne des Umweltschutes. Zusammengefasst nachhaltig, regional und klimafreundlich. HOLZ-PELLETS Wie kann man am effizientesten und umweltfreundlich Heizen? Mit AGROLA Holz-Pellets von der LAVEBA Energie, welche aus heimischem Restholz hergestellt werden und damit zu den erneuerbaren Energien zählen. Der erprobte Brennstoff leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne des Umweltschutzes. Zusammengefasst nachhaltig, regional und klimafreundlich. Herstellung Unsere Holz-Pellets werden aus naturbelassenem Restholz, welches in Säge- und Hobelwerken anfällt, hergestellt. Die Herstellung erfolgt idealerweise in der Nähe der Rohstoffquelle. Das Restholz wird zunächst zerkleinert und unter hohem Druck durch eine Stahlmatrize mit Bohrungen im gewünschten Pellets-Druchmesser gepresst. Durch den Druck findet eine Erwärmung statt, die das im Holz enthaltene Lignin erhitzt und verflüssigt, so dass es als Bindemittel fungiert. Beim Austreten aus der Matrize schneidet ein Abstreifmesser die Stränge zu Holz-Pellets der gewünschten Länge. Der Energieaufwand bei der Holz-Pellets Herstellung beträgt ca. 2.7% des Energiegehaltes. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN Mehrheitlich Holz-Pellets aus Holz aus der Schweiz Die LAVEBA Energie ist Teil der LAVEBA Genossenschaft und somit ein Schweizer Unternehmen. Aus diesem Grund legen wir schon immer grossen Wert auf schweizerische Produkte. Bei der Auswahl unserer Lieferanten gehen wir deshalb keine Kompromisse ein. Gut 90% unseres Handelsvolumens stammen aus Schweizer Produktion. Die übrigen Pellets beziehen wir von renommierten Herstellern aus Süddeutschland sowie aus dem Vorarlberg und Tirol in Österreich. Neben langjährigen Partnerschaften mit unseren Produktionspartnern ist uns auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz sehr wichtig. Unsere Holz-Pellets werden mit 100% erneuerbarer Energie hergestellt. Qualität steht an erster Stelle Unsere Schweizer Hersteller produzieren unsere Holz-Pellets nach dem europäischen Qualitätssiegel ENplus-A1. Da alle europäischen Heizkessel speziell auf ENplus-A1 Pellets abgestimmt werden, garantieren Holz-Pellets von der AGROLA beste Funktionalität. Seit Juli 2014 unterliegt dieses Produkt in den EU-Ländern der allgemein verbindlichen und international geltenden Produktenorm ISO 17225-2 (in der Schweiz SN EN ISO 17225-2). Damit werden die bisher geltenden nationalen Normen abgelöst. Die ISO-Norm unterscheidet drei unterschiedliche Qualitätsklassen: A1, A2 und B. Unsere Holz-Pellets sind ENplus-A1 zertifiziert! Was bedeutet ENplus-A1 zertifiziert? Mit seinen strengen Grenzwerten sorft das Zertifikat für einwandfreie Qualität bezüglich der Länge, Durchmesser, Asche, Wassergehalt und Heizwert. ENplus-A1 Holz-Pellets ermöglichen störungsfreies und energieeffizientes Heizen und werden von allen führenden Heizkesselanbietern empfohlen. Mit diesem Zertifikat wird die gesamte Prozesskette von der Herstellung, über die Lagerung, den Transport bis hin zum Endkunden kontrolliert. Mit der Rückverfolgbarkeit über die Identifikationsnummer erhalten Sie als Konsument Gewissheit, dass die Holz-Pellets die Anforderungen erfüllen und Sie können jederzeit nachvollziehen, wer die Pellets produziert hat. Versorgungssicherheit AGROLA investiert in eine sichere Versorgung mit Holz-Pellets. Temperaturbedingt wird die grösste Menge an Holz-Pellets in den Wintermonaten benötigt. Sägemehl und Hobelspäne fallen jedoch grösstenteils im Sommer an. Es ist für uns die Aufgabe und Herausforderung zugleich die Versorgungssicherheit trotz diesen Umständen immer zu gewährleisten. Um auch im strengstem Winter unsere Kundinnen und Kunden innert einer nützlicher Frist zu beliefern zu können, lagert die AGROLA im Sommer grosse Mengen an Holz-Pellets ein. Um die Anfahrtswege kurz zu halten, werden die Pellets auf dezentrale Lager verteilt.
- agrolasg.ch | Tankdienstleistungen
Eine Tankrevision oder Tanksanierung ist wichtig, damit Sie störungsfrei von der Energie profitieren können und die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine Tankreinigung abläuft. TANKDIENSTLEISTUNGEN Eine Tankrevision oder Tanksanierung ist wichtig, damit Sie störungsfrei von der Energie profitieren können und die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine Tankreinigung abläuft. Was für andere spezifische Tankdienstleistungen bietet LAVEBA Energie noch an? Wir sind auch ihre richtigen Ansprechpartner, wenn es um Tanksanierungen oder auch um den Rückbau von bestehenden Tankanlagen geht. Inklusive der Ausserbetriebnahme und der fachgerechten Entsorgung. Sie haben noch keinen Tank und sind an einer neuen Anlage interessiert? Auch in diesem Themengebiet stehen wir gerne für eine Beratung oder ein Angebot zur Verfügung. TANKREVISION UND TANKREINIGUNG Wie oft sollte eine Tankreinigung erfolgen? AGROLA empfiehlt eine Tankrevision mit Innenreinigung alle 10 Jahre. Dabei wird der Ölschlamm entfernt, die Tankanlage wird auf Korrosionsschäden und Dichtheit geprüft. Anfressungen bei Stahltanks werden geschliffen und neu gestrichen. Damit sichern Sie sich eine störungsfreie Energieversorgung über Jahrzehnte in Ihrer Liegenschaft. Wird diese Kontrolle nicht durch eine konzessionierte Firma vorgenommen, kann die Gebäudeversicherung in einem Schadenfall die Haftung ablehnen. TANKSANIERUNG Die beste Ansprechperson für Tanksanierung? LAVEBA Energie aus St. Gallen ist Ihre Fachfirma, wenn es um die Sanierung von Tankanlagen geht. Folgende Dienstleistungen bieten wir in diesem Bereich an: Hüllen-Einbau bei erdverlegten Tanks, Leckwarn-Systeme Tankraum-Auskleidungen Entrostung/Sandstrahlen von Stahltanks Beschichtungen/Abdichtungen AUSSERBETRIEBNAHME LAVEBA Energie ist auch Ihre Fachfirma, wenn es um die Ausserbetriebnahme und auch um den Tankabbruch geht. In diesem Zusammenhang wird eine Schlusseinigung ausgeführt mit fachgerechter Entsorgung der Schlammrückstände, inklusive der amtlichen Abmeldung. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN NEUTANKANLAGEN Benötigen Sie eine Neutankanlage individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt? LAVEBA Energie erstellt für Sie die «massgeschneiderte» Tankanlage, von der Betriebs-Tankstelle mit Kunststoff Benzintank und Kunststoff Dieseltank bis zu Kunststoff-Tanks für die Heizöl-Versorgung. Wir bieten folgende Tankvarianten an: Einzel-Kunststofftanks mit Auffangwanne Batterie-Kunststofftanks Passgenaue Kellertanks Stahltanks Erdverlegte Tankanlage Gesetzliche Grundlagen Was sind spezifisch die Öltank Vorschriften Schweiz? Das revidierte Gewässerschutzgesetz auf Bundesebene hat die Tankrevisions-Pflicht ab 2007 liberalisiert. Verschiedene Kantone erinnern Sie weiterhin an die Unterhaltspflichten. Das neue gültige Gesetz sieht die völlige Eigenverantwortung des Eigentümers vor, das heisst, der Gesetzgeber schreitet erst bei einem allfälligen Schadenfall ein, Gebäudeversicherungen Schweiz werden bei vernachlässigtem Unterhalt Ihre Leistungen kürzen.
- agrolasg.ch | AdBlue
AdBlue® ist ein Betriebsstoff, der die selektive katalytische Reduktion (SCR-Technologie) unterstützt und in vielen neuen Dieselfahrzeugen Verwendung findet. Derzeit betreibt LAVEBA Energie gemeinsam mit der AGROLA AG das grösste Marken-Tankstellennetz in der Schweiz, das die bequeme Option bietet, AdBlue® und Diesel zu tanken und auf einer gemeinsamen Monatsrechnung belasten zu lassen. Unser Netz umfasst bereits über 120 Tankstellen, die mit AdBlue® ausgestattet sind. ADBLUE AdBlue® ist ein Betriebsstoff, der die selektive katalytische Reduktion (SCR-Technologie) unterstützt und in vielen neuen Dieselfahrzeugen Verwendung findet. Diese ungiftige, geruchlose, klare und synthetisch hergestellte Harnstofflösung entspricht der DIN-Norm 70070 für AdBlue®. Es handelt sich um eine 32,5%ige Flüssigharnstofflösung, die im Nutzfahrzeug- und Personenkraftwagenbereich zur Reduzierung der NOx-Emissionen eingesetzt wird. Der im Auspuff dosiert eingespritzte Harnstoff (NH2)2CO reagiert im Katalysator bei erhöhter Temperatur mit Stickoxiden, wodurch Wasserdampf und Stickstoff (N2) erzeugt werden. Stickstoff ist unbedenklich, da er mit 80 % den Hauptbestandteil der Luft ausmacht. Dank dieser Technologie können die strengen Emissionsnormen von EURO IV bis VI problemlos eingehalten werden. AdBlue® reduziert Stickoxide in den Abgasen von Euro-5-Fahrzeugen um 85 % und von Euro-6-Fahrzeugen um 95-98 %. Darüber hinaus trägt die SCR-Technologie zur Verringerung von Russpartikeln bei. Die optimierte Motoreneinstellung führt zudem zu einer Senkung des Treibstoffverbrauchs um 5-6 %, was Transportunternehmen einen Kostenvorteil im Vergleich zu älteren Abgastechnologien verschafft. LAVEBA Energie nimmt auch hier die Möglichkeit wahr, um einen aktiven Beitrag zur Luftqualitätsverbesserung zu leisten. UNSERE PRODUKTE Derzeit betreibt LAVEBA Energie gemeinsam mit der AGROLA das grösste Marken-Tankstellennetz in der Schweiz, das die bequeme Option bietet, AdBlue® und Diesel zu tanken und auf einer gemeinsamen Monatsrechnung belasten zu lassen. Unser Netz umfasst bereits über 120 Tankstellen, die mit AdBlue® ausgestattet sind. Das aktuelle Verzeichnis unserer Tankstellen finden Sie hier . Lieferung mit Tankwagen AdBlue® liefern wir ab einer Menge von 2'000 Liter pro Abladestelle, mit einem Tankwagen direkt an Ihren Standort. 1'000 Liter IBC-Container Der IBC-Container eignet sich vor allem bei grösserem Verbrauch. Die Abmessungen sind in der Länge 120cm, in der Breite 100cm und in der Höhe 116cm (ohne die Pumpe). Es handelt sich hierbei um ein Austauschgebinde, welches sich im Eigentum der AGROLA St. Gallen befindet. Für die Verwendung wird eine Elektropumpe benötigt, welche bei LAVEBA Energie erhältlich ist. Der Container kann in unserem Lager abgeholt werden oder auch an Ihren Standort geliefert werden. 210 Liter Fass Das 210 Liter Fass ist die ideale Lösung für Betriebe mit wenig Verbrauch. Für die Verwendung wird eine Hand- oder Elektropumpe benötigt, welche auch bei der LAVEBA Energie erhältlich sind. Es handelt sich hierbei um ein Einweggebinde. Das Fass kann ab unserem Lager abgeholt werden oder Sie lassen sich dieses durch uns an Ihren Standort liefern. 10 Liter Kanister Der 10 Liter Kanister ist leicht und einfach zu benutzen. Er dient als überaus praktischer Vorratsbehälter. Diese Kanister sind Einweggebinde und können ab unserem Lager, LAVEBA Shops oder in einer LANDI abgeholt werden. Alternativ können Sie diese bequem durch uns an Ihren Standort liefern lassen. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN
- agrolasg.ch | Heizöl
Die LAVEBA Energie ist ihr Partner, wenn es um AGROLA Heizöl geht. Wir liefern direkt aus der Region, kurzfristig, unkompliziert und zu attraktiven Preisen. Unsere eigenen Tanklager Schweiz befinden sich in St. Gallen. Arnegg und Sennwald, ein weit verbreitetes Netz, keineswegs von anderen Lagerstätten abhängig. Wir sind in Glarus wie auch in der Ostschweiz in den Regionen St. Gallen, beiden Appenzell (AI/AR), im Fürstentum Liechtenstein, in Teilen des Thurgaus und Schwyz präsent. HEIZÖL Wo erhalte ich die lukrativsten Heizölpreise der Schweiz? Die Anlaufstelle LAVEBA Energie ist Ihr Partner, wenn es um AGROLA Heizöl geht. Wir liefern direkt aus der Region, kurzfristig, unkompliziert und zu attraktiven Preisen. Unsere Kundinnen und Kunden sind sowohl private Haushalte als auch Unternehmen. Nutzen Sie unseren online Preisrechner für ein direktes Angebot, oder rufen Sie uns für eine Beratung an. Wir sind in Glarus wie auch in der Ostschweiz in den Regionen St. Gallen, beiden Appenzell (AI/AR), im Fürstentum Liechtenstein, in Teilen des Thurgaus und Schwyz präsent. UNSERE PRODUKTE In der Schweiz werden derzeit zwei Qualitäten von Heizöl auf dem Markt angeboten. Die qualitativen Normen dazu sind im Normblatt 181160-2 der schweizerischen Normenvereinigung festgelegt. Download Datenblatt AGROLA Öko-Heizöl 50ppm schwefelarm Das schwefelarme Öko-Heizöl mit max. 50ppm Schwefel- und niedrigem Stickstoffgehalt eignet sich für ältere Ölheizungen, die die Grenzwerte der Luftbeinhalteverordnungen nicht mehr erfüllen. Eignet es sich zugleich für moderne Heizsysteme mit Brennwerttechnik? Zweifellos, es verringert den CO₂-Emissionen zugunsten einer sauberen Umwelt, ein geeigneter Übergang zur zukünftigen erneuerbaren Energie. Füllen Sie Ihre nächste Tankfüllung mit dem Öko-Heizöl von AGROLA St. Gallen. Download Datenblatt AGROLA Winter Öko-Heizöl 10ppm (-10/-20) schwefelarm Das schwefelarme Winter Öko-Heizöl mit max. 10ppm Schwefel- und niedrigem Stickstoffgehalt eignet sich für alle Ölheizungen. Welche Vorteile bestehen gegenüber dem normalen Öko-Heizöl? Die Winterfestigkeit des Heizöls ist bis zu -20 Grad garantiert, weniger Schwefelanteile, energiesparend und wartungsarm. Diese Qualität eignet sich vor allem für kalte Regionen und wird von AGROLA St. Gallen empfohlen, wenn der Tank im Freien steht und nicht vor Kälte geschützt ist. Erfahren Sie mehr AGROLA Bio-Heizöl Mit unserem Herkunftsnachweis-Service erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen für den Ersatz Ihrer Ölheizung einfach und unkompliziert. Wir begleiten Sie durch den Prozess – von der provisorischen Baubewilligung bis zu den Herkunftsnachweisen (HKN) für Bio-Heizöl – damit Sie Ihre neue Ölheizung als kostengünstige Lösung realisieren können. Interessiert an einem Angebot? Jetzt Offerte anfragen oder online berechnen. JETZT ANFRAGEN ONLINE BERECHNEN
- agrolasg.ch | Über uns
Die Geschäftseinheit Energie der LAVEBA Genossenschaft ist die Markenvertreterin von AGROLA in der Region Ostschweiz. ÜBER UNS Die LAVEBA Energie ist die Markenvertreterin von AGROLA in der Ostschweiz und Teil der LAVEBA Genossenschaft . Ursprünglich ein Nebengeschäft, ist der Handel mit Brenn- und Treibstoffen, unter anderem mit der Marke AGROLA, zu einer unserer wichtigen Unternehmensstützen geworden und hat sich stetig weiterentwickelt. WEIT VERBREITETES NETZ Mit der Marke AGROLA verfügen wir über ein weit verbreitetes Tankstellennetz und setzen beim Vertrieb primär auf das grosse Beziehungsnetz regionaler LANDI Verkaufsstellen. Wo keine LANDI vor Ort ist, wie beispielsweise in der Stadt St. Gallen, übernimmt die GE Energie den Verkauf. Versorgt werden die angeschlossenen Tankstellen und die Kundinnen und Kunden von eigenen Lagern in St. Gallen, Arnegg und Sennwald sowie von zusätzlichen Fremdlagern. Die regionale Infrastruktur garantiert kurze Anfahrtswege und eine rasche Bedienung – auch bei Notfällen. Das Geschäft mit Tankrevisionen wächst stetig und deckt alle Arbeiten und Dienstleistungen rund um Tankanlagen ab – von Bau und Rückbau, Leitungsbau und Installation bis hin zu Unterhalt und Service. HOCHWERTIGE SCHMIERSTOFFE Wir vertreiben ein umfassendes Sortiment an hochwertigen Schmiermitteln und beraten neben Garagen auch Transport und Baugeschäfte über die entsprechenden Produkte. In diesem Subbereich vertreiben wir Produkte namhafter Experten wie Fuchs Schmierstoffe oder Tectrol . NACHHALTIGKEIT AUS ÜBERZEUGUNG Landwirtschaftliche Betriebe haben ein grosses Potenzial für erneuerbare Energien. Darum bauen wir seit 2014 unsere Kompetenzen auch hier als fachkundiger Ansprechpartner für Energieeffizienz und -Versorgung, für Energieproduktion und -handel aus. Unser Fokus liegt auf Kundennutzen und Nachhaltigkeit ebenso wie auf der engen Kooperation mit Fachpartnerinnen und Partner. Wir planen und betreiben aber auch selbst Photovoltaik-Anlagen, unterstützen Mitglieder, beim Anlagenbau, gebündeltem Stromeinkauf und der Analyse von Energiepotenzial für eigene Betriebe. Erfahren Sie mehr über die Leistungen der Geschäftseinheit Energie der LAVEBA!
- agrolasg.ch | Oil Link
Haben Sie schon wieder unerwartet einen leeren Tank? Wir haben die Lösung für Sie. Dank Oil Link könnnen Sie Ihren Tankbestand jederzeit einsehen und können so Ihren Einkauf optimal planen. OIL LINK Haben Sie schon wieder unerwartet einen leeren Tank? Wir haben die Lösung für Sie. Dank «Oil Link » können Sie Ihren Tankbestand jederzeit einsehen und können so Ihren Einkauf optimal planen. SO FUNKTIONIERT ES Der Füllstand vom Tank wird mit hoher Genauigkeit von einer Drucksonde gemessen. Diese Werte werden kodiert per M2M Übermittlungstechnik an einen zentralen Rechner gesendet. Das System sammelt ebenfalls die am Installationsort nächstgelegenen Wetterdaten. Alle diese Informationen werden anschliessend aufbereitet und für Sie bereitgestellt. Über alle internetfähigen Geräten, können Sie jederzeit und von wo auch immer Sie wollen, Ihre Tankdaten auf der Webapplikation abrufen. Diese Daten sind mit einem Login und Passwort geschützt. Dort stehen Ihnen auch mehrere Informationen zum Tank zur Verfügung wie zum Beispiel der wöchentliche Verbrauch. Sobald der Füllstand den frei wählbaren Minimalstand erreicht, erhalten Sie automatisch eine E-Mail oder SMS. So können Sie Ihren Einkauf für Brenn- und Treibstoffe optimal planen. IHRE VORTEILE Nie mehr leere Tank's Alarmmeldung bei Minimalstand Keine vor Ort Kontrolle nötig Optimale Einkaufsmöglichkeiten Alle Infos als CSV- oder Excel-Daten exportierbar Für alle Medien einsetzbar Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.
- agrolasg.ch | Heizöl-Rechner
Schnell und einfach online den Preis für Heizöl in der Schweiz berechnen. Gerne können Sie uns auf individuell kontaktieren unter 058 400 66 11 oder info@agrolasg.ch HEIZÖL PREISRECHNER IHR REGIONALER LIEFERANT FÜR ENERGIE. Schnell und einfach online den Preis für Heizoel in der Schweiz berechnen. Gerne können Sie uns bei Fragen oder für eine individuelle Offerte kontaktieren: Telefon +41 58 400 66 11 oder per E-Mail an info@agrolasg.ch.
- agrolasg.ch | Treibstoffe
LAVEBA Energie verfügt über ein weit verbreitetes AGROLA Tankstellennetz sowie auch über eine ausgeprägte Logistik, um unsere Kunden schnell und unkompliziert zu beliefern. Neben den klassischen Treibstoff-Produkten wie Benzin und Diesel, führen wir auch das Produkt Bio-Diesel, mit dem wir verschiedene Mischverhältnisse anbieten können. TREIBSTOFFE LAVEBA Energie verfügt über ein weit verbreitetes AGROLA Tankstellennetz sowie auch über eine ausgeprägte Logistik, um unsere Kunden schnell und unkompliziert zu beliefern. Neben den klassischen Treibstoff-Produkten wie Benzin und Diesel, führen wir auch das Produkt Bio-Diesel, mit dem wir verschiedene Mischverhältnisse anbieten können. Dank unseren eigenen Tanklagern in St. Gallen, Arnegg und Sennwald, welche mit der modernsten Blendingtechnik ausgestattet sind, können wir die beiden Dieselprodukte individuell nach Ihren Bedürfnissen mischen. Selbstverständlich bieten wir verschiedene Heizölprodukte an, sowie erneuerbare Energieformen wie Holz-Pellets. UNSERE PRODUKTE Download Datenblatt 95/98 AGROLA Benzin Bleifrei 95 und 98 Unter welchem Namen ist das Benzin Bleifrei 98 bei anderen Firmen bekannt? Zum Beispiel als Super Plus. Bei der AGROLA nennt man es wie üblich Benzin Bleifrei 98 und schützt Ihren Motor vor Ablagerungen, schädlichen Auswirkungen der Korrosion und der Abnützung an wichtigen Teilen des Motors. Wir bieten dieses Produkt an ausgewählten Tankstellen innerhalb unserem Netz an. Neben dem Bleifrei 98 bieten wir auch das klassische Benzin Bleifrei 95 an. Beide Sorten entsprechen den Schweizer Vorgaben und der Reinhalteverordnung. Gerne liefern wir die Produkte auch an Ihre eigene Betriebstankstelle. Download Datenblatt AGROLA Diesel 10ppm schwefelarm AGROLA verkauft ganzjährig die Winterqualität des hochwertigen Diesel mit einem Schwefelgehalt von maximal 10ppm und einem Kälteverhalten von -10° Celsius Trübungspunkt und -20° Celsius Filtrierbarkeitsgrenze (CFPP). Dieses Produkt ist an sämtlichen AGROLA-Tankstellen erhältlich. Wir liefern den Diesel auch zu Ihrem Betrieb - profitieren Sie jetzt von unserer Dienstleistung und fragen Sie unverbindlich ein Angebot an Erfahren Sie mehr AGROLA Bio-Diesel (FAME) AGROLA verkauft auch CO2-neutralen Bio-Diesel, sogenannt FAME. Dieser übertrifft die Norm EN 14214 und entspricht somit höchster Qualität für einen problemlosen Betrieb bei allen Motoren bei einer Beimischung von max. 7% zum herkömmlichen Diesel 10ppm. Auch die Winterqualität bis zu -20° Celsius ist bei uns in den Wintermonaten selbstverständlich. Hergestellt wird dieses Produkt aus Rest- und Abfallstoffen und ist biologisch schnell abbaubar. Es entspricht der schweizer Gesetzgebung und ist in verschiedenen Mischungen bei uns erhältlich. Durch unsere modernen Blending-Anlagen können wir bis zu 30% beimischen. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen. Erfahren Sie mehr HVO R100 (NEU auch an Tankstellen erhältlich) HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. Durch diesen Prozess der Veredelung wird das Pflanzenöl in den Eigenschaften soweit an fossilen Diesel angepasst, damit die chemischen Eigenschaften so gut wie identisch sind. HVO kann somit als saubere Diesel Alternative dem fossilen Diesel beigemischt werden , oder ihn sogar komplett ersetzen. Der umweltschonend hergestellte Treibstoff basiert wie der Bio-Diesel (FAME) aus Rohstoffen wie Pflanzenöl oder tierischen Fetten. Die Produkteigenschaften des HVO sind dem fossilen Diesel sehr ähnlich, verbrennt aber sauberer und verursacht im Vergleich zu herkömmlichem Diesel 90 Prozent weniger Treibhausgase. Die meisten Fahrzeughersteller haben ihre Motoren bereits für den Einsatz von HVO R100 freigegeben. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN
