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  • agrolasg.ch | Ihr Partner für Energie

    Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin der AGROLA in der Ostschweiz. Heute ist sie ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor Definition. Was bietet AGROLA im Portfolio? Es umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe, aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaik Anlage. Herzlich willkommen bei der LAVEBA Energie - die Markenvertreterin von AGROLA in der Ostschweiz Ihr regionaler Lieferant für Energie. Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin von AGROLA in der Region Ostschweiz. Sie ist ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor. Das Portfolio umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaikanlagen. Diesel-Aktion Nur für kurze Zeit: Füllen Sie Ihren Tank jetzt zum Vorzugspreis auf! Unser Angebot gilt bis Mittwoch, 03.06.2026 um 15:00 Uhr. Jetzt bestellen IHR PARTNER FÜR ENERGIE. Regional, schnell und unkompliziert. HEIZÖL Preis berechnen > HOLZ-PELLETS Preis berechnen > TANKSTELLE Standort finden > 11.9.26 DOE Daten fallen uneinheitlich aus Der wöchentliche Bestandsbericht des US-Energieministeriums DOE erschien in dieser Woche wegen eines US-Feiertages erst am Donnerstagabend und nicht wie üblich am Mittwochnachmittag. Insgesamt fiel das Zahlenwerk des DOE allerdings ohnehin uneinheitlich aus und gab keine klaren Richtungsimpulse an den Markt. Ein zunächst eindeutig bullishes Signal ging vom Rückgang der Rohölbeständen aus, der allerdings mit -0,4 Mio. Barrel vergleichsweise moderat blieb. Die Vorräte liegen hier nach der Erholung im August wieder auf saisonal durchschnittlichem Niveau, so dass der leichte Abbau kaum ins Gewicht fällt. Gleiches gilt für den Rückgang im Zentrallager in Cushing (Oklahoma), denn auch hier hatten sich die Vorräte zuletzt wieder erholt, nachdem sie im Sommer teilweise deutlich unter das operative Minimum gefallen waren. Interessanter dürfte die Betrachtung der Produktbestände in der Berichtswoche sein, denn in einem global unterversorgten Markt hatten die teilweise historisch tiefen Level hier in den letzten Wochen immer wieder starke bullishe Impulse gegeben. In dieser Woche sind die Bestände allerdings sowohl bei Benzin +1,3 Mio. Barrel , als auch bei Destillaten +2,1 Mio. Barrel) deutlich gestiegen und das, obwohl die Raffinerieverarbeitung wieder leicht zurückgegangen ist (-0,2%. Bei Benzin wird der Bestandsaufbau durch einen saisonal nicht unüblichen Rückgang der Nachfrage begünstigt. Doch bei den Destillaten ist die Nachfrage sogar etwas gestiegen und die Bestände erholen sich trotzdem. Von einer Entwarnung kann dennoch kaum gesprochen werden, denn im Lichte der seit Jahresanfang massiv gesunkenen Bestände in beiden Kategorien sind die aktuellen Aufbauten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Vor allem die Benzinvorräte, aber auch die Destillate, bleiben auf saisonal kritisch niedrigem Niveau. Mehr erfahren 11.09.26 Preistendenz Börsendaten Schlusskurs 17:30 Uhr HEUTE VORTAG Brent USD/Barrel ICE Gasoil USD/CHF Rheinfracht CHF/t 107.63 1474.50 0.8120 215 101.21 1472.75 0.8071 205.00

  • agrolasg.ch | Der Weg vom Oel

    Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven Schweiz werden zum Grossteil per Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 12 Millionen Tonnen pro Jahr. Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in ihren Tank kommt. DER WEG VOM ÖL VERSORGUNGSWEGE IN DIE SCHWEIZ Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven der Schweiz werden zum Grossteil auf Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 8.5 Millionen Tonnen pro Jahr (Stand per 2022). Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in Ihren Tank kommt. Damit es zu keinen Engpässen kommt, führt ein Netz verschiedener Versorgungswege, Erdöl und Erdölprodukte aus vielen Ländern auf unterschiedlichen Verkehrsträgern in die Schweiz. Diese Vielfalt ermöglicht eine optimale Versorgungssicherheit. Etwa ein Drittel des Bedarfs wird unverarbeitet, als Rohöl, importiert. Eine inländische Raffinerie fertigt daraus die ganze Palette der in der Schweiz verwendeten Brenn- und Treibstoffe sowie eine Reihe von Spezialprodukten. Zwei Drittel werden in ausländischen Raffinerien verarbeitet und passieren die Schweizer Grenze als gebrauchsfertiges Benzin, Heizöl, Dieselöl, Flugpetrol, Schmierstoff oder als Ausgangsprodukt für die chemische Industrie. Die Schweizer Raffinerie bevorzugt hochwertige, schwefelarme, relativ leichte Rohöle aus dem afrikanischen Raum. Die Nordsee und der Mittlere Osten tragen hingegen nur um die 10% zu den Rohölimporten bei. Wichtigste Lieferantin für Erdölprodukte ist die EU. DER WEG ZUM ENDVERBRAUCHER Aus dem Rheinschiff, dem Kesselwagen, der Pipeline oder dem Camion gelangen die importierten Erdölprodukte in eines der rund 100 über die ganze Schweiz verteilten Grosstanklager. Von den Tanklagern aus erfolgt die Feinverteilung der Produkte auf der Schiene oder Strasse. Welches Transportmittel gewährt den Händlern grössere Flexibilität, um die AGROLA Heizöl und Treib- und Brennstoffe schnell und unkompliziert zum Kunden zu befördern? Auf dem letzten Streckenabschnitt unterwegs zum Kunden spielt der Camion die Hauptrolle. Per Lastwagen können geringe Brenn- und Treibstoffmengen kostengünstig, rasch und flexibel praktisch überallhin geliefert werden. Die reibungslose Versorgung der Kundinnen und Kunden mit Erdölprodukten ist eine logistische Herausforderung, da die grösste Menge in den Wintermonaten in kürzester Zeit ausgeliefert werden muss. Zu den Endkunden der Mineralölhändler zählen rund 3500 Markentankstellen, deren Treibstoffvorräte teils täglich ergänzt werden müssen. Dazu kommen Betriebstankstellen grosser Firmen und zwei Drittel der Schweizer Wohnungen, welche mit Heizöl oder anderen Brenn- und Treibstoffen versorgt werden wollen. Weitere Informationen zur Thematik liefert auch das Video vom Verband Avenergy .

  • agrolasg.ch | News

    Aktuelle News von der LAVEBA Energie finden Sie auf dieser Seite in der Übersicht. NEWS ÜBERSICHT DOE Daten fallen uneinheitlich aus 11. Sept. 2026 Der wöchentliche Bestandsbericht des US-Energieministeriums DOE erschien in dieser Woche wegen eines US-Feiertages erst am Donnerstagabend und nicht wie üblich am Mittwochnachmittag. Insgesamt fiel das Zahlenwerk des DOE allerdings ohnehin uneinheitlich aus und gab keine klaren Richtungsimpulse an den Markt. Ein zunächst eindeutig bullishes Signal ging vom Rückgang der Rohölbeständen aus, der allerdings mit -0,4 Mio. Barrel vergleichsweise moderat blieb. Die Vorräte liegen hier nach der Erholung im August wieder auf saisonal durchschnittlichem Niveau, so dass der leichte Abbau kaum ins Gewicht fällt. Gleiches gilt für den Rückgang im Zentrallager in Cushing (Oklahoma), denn auch hier hatten sich die Vorräte zuletzt wieder erholt, nachdem sie im Sommer teilweise deutlich unter das operative Minimum gefallen waren. Interessanter dürfte die Betrachtung der Produktbestände in der Berichtswoche sein, denn in einem global unterversorgten Markt hatten die teilweise historisch tiefen Level hier in den letzten Wochen immer wieder starke bullishe Impulse gegeben. In dieser Woche sind die Bestände allerdings sowohl bei Benzin +1,3 Mio. Barrel , als auch bei Destillaten +2,1 Mio. Barrel) deutlich gestiegen und das, obwohl die Raffinerieverarbeitung wieder leicht zurückgegangen ist (-0,2%. Bei Benzin wird der Bestandsaufbau durch einen saisonal nicht unüblichen Rückgang der Nachfrage begünstigt. Doch bei den Destillaten ist die Nachfrage sogar etwas gestiegen und die Bestände erholen sich trotzdem. Von einer Entwarnung kann dennoch kaum gesprochen werden, denn im Lichte der seit Jahresanfang massiv gesunkenen Bestände in beiden Kategorien sind die aktuellen Aufbauten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Vor allem die Benzinvorräte, aber auch die Destillate, bleiben auf saisonal kritisch niedrigem Niveau. Auch zum Ende der Woche bleiben die Ereignisse im Nahen Osten das alles überschattende Thema, welches in den letzten Tagen die Preisrally angetrieben hat. Beide wichtigen Referenzsorten sind auf dem Weg, die Woche erstmals seit Mitte Mai mit einem Preis von mehr als 100 Dollar zu beenden. Grund für die jüngsten Preisspitzen ist die zunehmende Eskalation der Kämpfe zwischen den im Jemen ansässigen Huthi-Milizen und Saudi-Arabien und seinen Verbündeten. So haben die vom Iran unterstützten Huthi am Donnerstag den jemenitischen Hafen von Mokka eingenommen und damit die Gefahr für den Schiffsverkehr im Roten Meer deutlich erhöht. Der Schiffsverkehr am Golf bleibt derweil durch die anhaltende Blockade der Strasse von Hormus eingeschränkt, nachdem die Angriffe auf Tanker in der Region zuletzt wieder zugenommen haben. USA und Iran bleiben weiterhin auf Eskalationskurs und mit der jüngsten Ausweitung der Angriffe auf Energieanlagen in Saudi-Arabien und anderen Ländern wächst die Gefahr eines Flächenbrandes, der die Region über Jahre in einen Krieg stürzen könnte. Marktanalyst Tony Sycamore vom Broker IG meint deshalb: Angesichts der sich überschlagenden Ereignisse und der Tatsache, dass der Iran zeigt, dass er bereit ist, diesen Konflikt so weit und so lange wie möglich auszudehnen, wird es zunehmend wahrscheinlich, dass die WTI-Rohölsorte das Anfang März erreichte Hoch von 119,48 US-Dollar erneut testet. Eine Wiederaufnahme eines umfassenden Krieges zwischen Saudi-Arabien und den Huthi wäre ein möglicher Katalysator dafür, dass unser Szenario hoher Ölpreise Realität wird, heisst es auch von den Analysten der RBC rund um Ölmarktexpertin Helima Croft. Mokka liege näher an der Meerenge Bab el-Mandeb und würde es der Gruppe ermöglichen, ihre Fähigkeit zur Störung des Schiffsverkehrs weiter nach Süden bis zu den engsten Stellen der Wasserstrasse auszudehnen. Die Huthi-Rebellen hatten erst im Juli eine neue Front eröffnet und Schiffe bedroht, die saudische Häfen am Roten Meer anlaufen (27.07.2026 Huthi-Seeblockade gegen Saudi-Arabien beeinträchtigt Schiffsverkehr im Roten Meer. Diese waren nach den Störungen in der Strasse von Hormus zu einer wichtigen Ausweichroute geworden. Saudi-Arabien erklärte, die Ölproduktion sei im vergangenen Monat erneut zurückgegangen und habe den niedrigsten Stand seit 1990 erreicht 10.09.2026 OPEC Monatsreport. Im Lichte all dieser Entwicklungen im Nahen Osten stellen sich die Marktteilnehmer wieder verstärkt auf einen lang anhaltenden kriegerischen Konflikt ein und preisen eine entsprechend hohe Risikoprämie ein. Neue Impulse könnten am Vormittag noch mit dem Monatsreport der IEA kommen. Allerdings hatte schon gestern der sehr moderate, fast schon bearish anmutende OPEC Bericht kaum einen Anleger hinter dem Ofen hervor locken können. Die akuten Angebotssorgen in Kombination mit der großen Unsicherheit im Bezug auf die weiteren Entwicklungen treiben die Preisrally aktuell weiter an. Iran bereit für Eskalation des Krieges 10. Sept. 2026 Teheran ist nach Angaben eines ranghohen Vertreters der Islamischen Republik auf eine weitere Eskalation des Krieges vorbereitet. Sollte die USA ihre Angriffe auf iranisches Staatsgebiet und die Infrastruktur des Landes fortsetzen, werde Iran seine Gegenangriffe verstärken, sagte der Regierungsvertreter. Man habe nicht die Absicht, angesichts der US-Seeblockade und der Angriffe auf iranische Öltanker nachzugeben. Mit diesen Kommentaren schwindet wohl auch die letzte Hoffnung auf eine diplomatische Annäherung oder Entspannung im Konflikt am Persischen Golf. US-Präsident Trump spielte unterdessen die Sorgen über steigende Ölpreise und die Dauer des Krieges herunter. Er stellte Iran weiterhin als militärisch geschwächt dar. Der Krieg werde „unmittelbar nach den [Midterm] Wahlen enden“ weil der Iran „nicht länger durchhalten“ könne, so Trump. Die Lage am Persischen Golf hat sich zuletzt so stark verschärft, dass Brent gestern erstmals seit Juli wieder über 100 Dollar gestiegen ist. Eine Deeskalation ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil. Der Iran scheint auf eine Verschärfung des Krieges vorbereitet zu sein und auch in Washington scheint man sich der Möglichkeit eines längerfristigen Konfliktes zumindest bewusst. Donald Trump selbst behauptete gestern zwar noch, der Krieg werden – passenderweise – genau nach den Zwischenwahlen im November zu Ende gehen. Doch hinter verschlossenen Türen habe man mit Trump offenbar die die Möglichkeit gesprochen, dass sich der Krieg mit dem Iran über den Rest seiner Amtszeit hinziehen könnte. Dies berichtet zumindest das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte. Klar ist, dass die erneute Militäreskalation in der vergangenen Woche eine Phase relativer Ruhe beendet und die Preise für Öl und Erdgas nach oben getrieben hat. Am Markt stellt man sich deshalb zunehmend auf größere Lieferausfälle ein. „Die gegenseitigen Angriffe deuten darauf hin, dass die Ölströme aus dem Persischen Golf auf absehbare Zeit beeinträchtigt bleiben dürften“, kommentiert ANZ-Analyst Daniel Hynes in einer Kundenmitteilung. Etwas entspannter sieht Warren Patterson von der ING die Lage. „Steigende Ölpreise werden vor allem mit Blick auf die Zwischenwahlen ein Problem sein“, so der Analyst. Für einen deutlichen weiteren Preisanstieg müsse die jüngste Eskalation jedoch zu erneuten Beeinträchtigungen der Ölströme durch die Straße von Hormus führen. Die Unsicherheit über die tatsächlich durch Hormus transportierten Mengen sowie andauernde Störungen der Schifffahrt halten die physischen Ölmärkte knapp und stützen eine geopolitische Risikoprämie in den Preisen, meint in diesem Zusammenhang OCBC-Analyst Christopher Wong. US-Energieminister Chris Wright schätzte zuletzt gegenüber Bloomberg vergleichsweise optimistisch, dass derzeit knapp 11 Mio. Barrel Rohöl und Ölprodukte täglich durch die Meerenge transportiert werden. Beim Energieforschungsunternehmen Rystad Energy war man zuletzt von etwa 4 bis 6 Mio. B/T an Ölflüssen durch die Meerenge ausgegangen. Am Ölmarkt wartet man nun heute nicht nur auf die DOE-Bestandsdaten, die wegen der Feiertagsverschiebung erst am Abend um 18:00 Uhr veröffentlicht werden, sondern auch auf den OPEC Monatsbericht. Dieser dürfte vor allem wegen der Prognosen zur Angebotsentwicklung von Interesse sein. Der EIA-Monatsbericht hatte gestern Abend eine klare Sprache gesprochen und nicht nur einen massiven Rückgang der globalen Ölbestände gemeldet, sondern auch einen deutlichen Anstieg der Preisprognosen für dieses und nächstes Jahr. USA versenken fünf iranische Tanker 9. Sept. 2026 US-Streitkräfte haben am Dienstag fünf iranische Tanker mit Rohöl zerstört und damit die militärischen Zusammenstöße in der Golfregion weiter eskaliert. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) habe man damit auf zwei erfolglose Versuche des Iran rea-giert, ein Kriegsschiff der US-Marine zu versenken. Die zerstörten iranischen Schiffe gehörten nach Angaben von CENTCOM den Islamischen Revolutionsgarden. Die US-Streitkräfte hätten die Besatzungen aufgefordert, die Schiffe zu verlassen, bevor die Tanker „außer Gefecht gesetzt“ worden seien, hieß es in einer Mitteilung. Bereits am Samstag hatten die USA drei Rohöltanker zerstört. Zuvor hatte Iran erfolglos versucht, einen US-Flugzeugträger und einen Lenkwaffenzerstörer anzugreifen. Am Persischen Golf eskaliert die Lage weiter, womit die Angst vor einer Verschärfung der ohnehin prekären Angebotssituation wieder größer wird. Die Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung des seit sechs Monaten andauernden Krieges schwindet, während Brent mit Siebenmeilenstiefeln auf die 100 Dollar zusteuert. Gestern hatten US-Streitkräfte mehrere iranische Öltanker angegriffen, während Iran einen US-Stützpunkt in Jordanien ins Visier nahm. Die Angriffe folgten auf neuerliche Attacken der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Energieanlagen im Süden Saudi-Arabiens (08.09.2026 Saudi Arabien meldet Angriffe der Huthi auf Energieanlagen). Mehrere Anlagen mussten daraufhin ihren Betrieb einstellen. In der vergangenen Woche waren die Kampfhandlungen im Nahen Osten wieder deutlich aufgeflammt und beendeten eine Phase relativer Ruhe. Die Ölpreise gerieten zunehmend unter Aufwärtsdruck. „Die Angriffe Irans auf Energieanlagen in Saudi-Arabien und die anschließende Zerstörung von fünf iranischen Tankern haben die Sorgen vor einer erneuten, länger anhaltenden Unterbrechung der Ölversorgung verstärkt“, kommentieren die Analysten der OCBC in einer Analyse. Brent hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 60% verteuert und nähert sich damit erstmals seit Ende Juli wieder der Marke von 100 Dollar. Auch die europäischen Erdgaspreise legten nach den US-Angriffen zum vierten Mal in Folge zu. Raffinerieprodukte wie Diesel haben sich in diesem Jahr sogar noch stärker verteuert. Der Konflikt im Nahen Osten hat sich inzwischen bis zum Roten Meer vor der Küste Saudi-Arabiens ausgeweitet und kommt zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine hinzu. „Die jüngsten Entwicklungen bestärken lediglich unsere Einschätzung, dass wir von einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche noch ein gutes Stück entfernt sind“, meint man bei der ING. „Bis dahin dürfte der Markt weiterhin eine erhebliche Risikoprämie einpreisen.“ „Der Weg des geringsten Widerstands führt derzeit weiter nach oben – stetig und kräftig, während der Krieg in seinen siebten Monat geht“, fürchtet auch Marktexperte Darrell Fletcher von Bannockburn Capital Markets. „Das fundamentale Bild für Mineralölprodukte bleibt bullish, da die weltweiten Lagerbestände und Reserven weiter schrumpfen. Dem üblichen Muster folgend setzen die USA und Iran ihre gegenseitigen Angriffe und Drohungen fort.“ Vor dem Iran-Krieg passierte täglich rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls und LNGs die Straße von Hormus. Noch immer wird ein Teil der in der Region geförderten Rohölmengen durch die schmale Wasserstraße exportiert, häufig von Tankern, die ihre Transponder abgeschaltet haben. Das Risiko ist jedoch enorm hoch und die Exportmengen, die Schätzungen zu-folge aktuell zwischen 4 und 6 Mio. B/T liegen, bleiben weit hinter dem Vorkriegsvolumen von über 21 Mio. B/T zurück. Die Marktteilnehmer warten heute nun noch auf zwei wichtige Datenveröffentlichungen. Zum einen gibt das API seine wöchentlichen Bestandsschätzungen wegen des US-Feiertages am Montag erst heute heraus und nicht wie üblich am Dienstag. Der Datensatz gilt als Stimmungsbarometer für den offiziellen Bestandsbericht des DOE, der ebenfalls mit einem Tag Verspätung am Donnerstagabend erscheint. Zum anderen gibt heute Abend die EIA den Startschuss für die neue Berichtssaison, bevor dann morgen die OPEC und am Freitag noch die IEA mit ihren jeweiligen Prognosen und Datenerhebungen folgen. Alle drei Monatsreports dürften von den Marktteilnehmern vor allem in Sachen Angebotsschätzungen abgeklopft werden, allerdings wird es auch den drei großen Ölmarktinstitutionen schwer fallen, im Lichte der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten und in Russland belastbare Schätzungen abzugeben. Chinas Rohölimporte im August gestiegen 8. Sept. 2026 Die chinesischen Zollbehörden gaben am frühen Dienstagmorgen Daten zum Außenhandel Chinas für August heraus. Diese zeigen, dass die Volksrepublik im vergangenen Monat etwa 37,93 Mio. Tonnen Rohöl importierte. Im Vergleich zum Vormonatsniveau entspricht dies einem Anstieg um rund +6,2 %. Obwohl sich Chinas Rohölimporte damit weiter von dem im Juni verzeichneten Langzeittief von 29,27 Mio. Tonnen weiter erholten, waren sie verglichen mit den 49,49 Mio. Tonnen, die das Land im August 2025 eingeführt hatte, allerdings noch um -23,4 % niedriger. Der auf Monatssicht verzeichnete Anstieg rührte einerseits daher, dass das Rohölangebot aus den Ländern in der Golfregion wieder etwas zugenommen hatte, andererseits aber auch daher, dass die Raffineriebetreiber auf andere Lieferanten zurückgriffen. Dazu gehören beispielsweise Russland und einige Förderstaaten auf dem afrikanischen Kontinent. Am heutigen Dienstag dürften viele Marktteilnehmer gespannt sein, wie sich die Ölpreise an ICE und NYMEX entwickeln, wenn die US-Trader am Nachmittag aus dem verlängerten Wochenende zurückkehren. Wegen des landesweiten Feiertags Labor Day schloss der Handel an den elektronischen Börsen ICE und NYMEX gestern bereits früher als üblich und das Handelsvolumen war geringer. Aus der Vogelperspektive betrachtet hat sich über das verlängerte Wochenende nicht viel verändert: Die Ukraine nimmt bei ihren Drohnenangriffen weiterhin fast täglich Anlagen der russischen Energieinfrastruktur ins Visier, um Moskau die Finanzierung seines Angriffskriegs zu erschweren; die Marktteilnehmer rechnen wieder verstärkt mit einer Fed-Zinserhöhung im September und außerdem mit einem langwierigeren Konflikt zwischen den USA und dem Iran. "Wir haben seit Ende Februar so viele Wendungen erlebt, und jedes Mal, wenn wir dachten, wir kämen voran, wurde alles wieder zunichtegemacht", beschreibt Chris Weston, Forschungsleiter bei der Pepperstone Group Ltd, die Entwicklungen im Bezug auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der wie eine Dauerschleife wirkt, und fügt hinzu: "Wir sind fast wieder ganz am Anfang". Mit dem erneuten Angriff der Huthi-Miliz auf die Raffinerie im saudischen Dschaizan kamen gestern auch wieder neue Nachrichten aus der Region am Roten Meer, wo die Miliz ihre Seeblockade des OPEC-Schwergewichts immer noch fortsetzt. Leicht stützend für die Rohölpreise sind auch die August-Daten zu Chinas Rohölimporten, die heute Morgen von den chinesischen Zollbehörden veröffentlicht wurden. Den höheren Rohölimporten stehen allerdings auch die gestiegenen Produktexporte der Volksrepublik gegenüber, auch wenn diese angesichts der zuletzt stark angespannten Versorgungslage am Produktmarkt nur leicht bearish wirken. Iran und USA liefern sich Schlagabtausch in und um Straße von Hormus 7. Sept. 2026 Die US-Streitkräfte griffen am Samstag drei iranische Rohöltanker an, so das Zentralkommande (CENTCOM) in einer noch am selben Tag veröffentlichten Mitteilung. Der Angriff sei eine Reaktion auf Marschkörper gewesen, die die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zuvor auf zwei Kriegsschiffe der US-Marine abgeschossen hätten. Die Schiffe der US-Marine waren demnach auf Patrouille gewesen. Bei den getroffenen iranischen Tankern soll es sich um die Downy gehandelt haben, die sich vor der Küste der Insel Kharg befand, sowie die Stark 1 nahe Jask. Im Golf von Oman sei außerdem der unbeladenen Rohöltanker Kylo "an mehreren kritischen Stellen" getroffen und manövrierunfähig gemacht worden. Die Rohölpreise an ICE und NYMEX zogen in der vergangenen Woche wieder deutlich an. Brent und WTI waren zum Settlement am Freitag rund 7 bzw. 8 Dollar pro Barrel teurer als noch eine Woche zuvor und notierten damit wieder oberhalb von 95 bzw. 90 Dollar pro Barrel. Hauptgrund dafür waren die wieder zunehmenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran, die auch am Wochenende weitergingen. Am Wochenende griffen die Streitkräfte der beiden Länder mehrere Schiffe des jeweils anderen im Persischen Golf bzw. in der Straße von Hormus an, was die Marktteilnehmer dazu veranlasst, den geopolitische Risikoaufschlag zu erhöhen, den sie zuletzt eingepreist hatten. "Bei einem preistreibenden Szenario, in dem sich die Angriffe auf die Schifffahrt ausweiten und verschärfen, sehen wir Potenzial für einen Brent-Preis von 120 US-Dollar", so der Rohstoffmarkt-Experte Dan Struyven von der Investmentbank Goldman Sachs in einem Interview mit Bloomberg TV, in dem er hinzufügt: "Die Ereignisse der letzten Tage deuten darauf hin, dass das Risiko einer Ausweitung und Verschärfung der Schifffahrtsstörungen erheblich ist." Auch die Analysten der ANZ Bank halten einen länger andauernden Konflikt mit gezielten Militäraktionen beider Seiten für sehr wahrscheinlich. Sollte es tatsächlich so kommen, gehen sie davon aus, "dass die Exporte bis zum Ende des Jahres 2026 weiterhin eingeschränkt bleiben werden, bevor es Ende des vierten Quartals 2026 zu einer allmählichen Wiederöffnung kommt". Das Vorkriegsniveau dürften die Ölexporte aus der Region laut ANZ dann erst gegen Ende des ersten oder Anfang des zweiten Quartals 2027 wieder erreichen. Wie die drei wichtigsten Institutionen am Ölmarkt - EIA, OPEC und IEA - die aktuelle Lage sowie die weitere Entwicklung am Ölmarkt derzeit einschätzen, wird sich im Verlauf der Woche zeigen, wenn sie ihre jeweiligen Monatsberichte veröffentlichen. Der Bericht der EIA steht in dieser Woche, anders als üblich, erst am Mittwochabend zur Veröffentlichung aus, da in den USA heute ein Feiertag ist (Labor Day). OPEC und IEA geben ihre Monatsberichte am Donnerstagnachmittag bzw. am Freitagvormittag heraus. Der heutige Feiertag in den USA führt in dieser Woche auch bei den US-Ölbestandsdaten zu einer Verschiebung der Veröffentlichungen. So sind die Bestandsschätzungen des API am Mittwoch um 22:30 Uhr fällig (Donnerstagfrüh auf unseren Seiten verfügbar), bevor der offizielle Wochenbericht des DOE am Donnerstag um 18:00 Uhr erscheinen wird. Iran weitet Sanktionsliste für Öltanker aus 4. Sept. 2026 Während die Kampfhandlungen zwischen USA und Iran immer weiter eskalieren, verschärft der Iran zudem auch die Kontrolle über die Strasse von Hormus und hat nun weitere Schiffe auf seine schwarze Liste gesetzt. Ihnen drohen Geldstrafen, Beschlagnahmung oder Festsetzung, sollten sie versuchen, die Strasse von Hormus zu passieren. Schon Ende August hatte Teheran mitgeteilt, 45 Tanker auf eine schwarze Liste gesetzt zu haben, die gegen die iranischen Regeln für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus verstossen hätten. Zudem kündigte der Iran Massnahmen gegen Schiffe an, die Ladungen umladen. Damit unterstreicht das Land seinen Anspruch auf Kontrolle über die strategisch wichtige Wasserstrasse, durch die vor Kriegsausbruch täglich etwa ein Fünftel des globalen Ölbedarfs transportiert wurden. Insidern aus der Schifffahrtsbranche zufolge wurde diese Liste nun noch einmal erweitert. In einer Aktualisierung auf der Website der Persian Gulf Strait Authority (PGSA), einer von Iran zur Verwaltung der Meerenge eingerichteten Behörde, wurden offenbar elf weitere Schiffe aufgenommen. Damit umfasst die schwarze Liste nun insgesamt 56 Schiffe, darunter mehrere Very Large Crude Carriers (VLCC), die grösste Klasse an Öltankern, aber auch Tanker für den Transport von Gas und Mineralölprodukten. Jedes Schiff, das mit gelisteten Schiffen zusammenarbeitet etwa durch Umladungen von Öl von Schiff zu Schiff (STS) oder andere Formen des Umschlags wird ebenfalls auf die Liste gesetzt, teilte die PGSA auf ihrer Website mit. Um von der Liste gestrichen zu werden, müssten Schiffe einen förmlichen Antrag mit einer entsprechenden Begründung einreichen. Die Ölpreise steuern angesichts der erneuten Angriffswellen zwischen den USA und Iran auf den stärksten Wochenanstieg seit Juli zu. Die jüngste Eskalation hat die Sorgen über die Exportströme durch die Strasse von Hormus erneut verstärkt. Brent handelt in der Nähe von 96 Dollar und liegt auf Wochensicht mehr als 7 % im Plus. WTI notiert bei rund 92 Dollar. Der Iran setzt seine Angriffe auf Schiffe fort, die die Strasse von Hormus passieren, und feuerte zuletzt auch Raketen auf Jordanien, Kuwait und Bahrain. Die US Angriffe in dieser Woche, bei denen mehrere Menschen getötet und verletzt wurden, darunter auch iranische Zivilisten, waren die heftigsten seit Juli. Dennoch handelt es sich laut US Vizepräsident JD Vance nicht um einen Krieg, da die amerikanische Militärkampagne bereits vor Wochen beendet worden sei. Das Reframing des US-Politikers ändert aber nichts daran, dass die Kampfhandlungen im Persischen Golf nicht abreissen, zumal zuletzt auch Israel wieder damit drohte, sich in den Konflikt einzumischen, sollte Teheran Israel bedrohen (03.09.2026 Israels Verteidigungsminister befürchtet verzweifelte Massnahmen Irans. Ein iranischer Angriff würde Israel demnach von bestehenden Beschränkungen entbinden. Damit wächst die Gefahr einer weiteren Eskalationsrunde. Die Ölmärkte preisen ihre Verwundbarkeit neu ein, fasst Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalyse beim Finanzdienstleister Phillip Nova, die Lage am Ölmarkt zusammen. Der Risikoaufschlag kann nur begrenzt zurückgehen, solange das grundlegende Sicherheitsproblem ungelöst bleibt. Die Analystin spielt damit vor allem auf die Exportströme durch die Strasse von Hormus an, die sich zuletzt wieder etwas erholt hatten. Die USA hatten zuletzt betont, dass die Ausfuhren durch die wichtige Meerenge trotz der zunehmenden Kampfhandlungen robust seien. Ob dies jedoch so bleibt, muss sich weisen. Gelassen zeigt sich allerdings Saudi Arabien, das gestern Abend seine neuen Verkaufspreise für Oktober veröffentlicht hat. Hier hat die staatliche Aramco ausschliesslich für die USA einen Preisaufschlag bei allen Sorten verhängt. Für europäische und asiatische Kunden blieben die Preise bei fast allen Sorten unverändert, ausschliesslich schweres Öl nach Asien wurde mit einem leichten Aufschlag versehen. Am Markt wird dies dahingehend interpretiert, dass Riad nicht mit einer erneuten Anspannung am Rohölmarkt rechnet. Insgesamt bleibt die fundamentale Ausgangslage aber erst einmal weiter leicht bullish, da die Gefahr eines umfassenden Kriegsausbruchs, der auch andere Länder am Persischen Golf und in der Region betreffen könnte, alles andere als gesunken ist. Dennoch erholen sich die Ölfutures aktuell erst einmal wieder von der steilen Preisrally der letzten Tage, so dass sich bei den Inlandspreisen auch heute wieder Abwärtspotenzial ergibt. OPEC+ Meeting: Förderpläne im Oktober wohl unverändert 3. Sept. 2026 Inmitten der anhaltenden Krise am Persischen Golf machen sich die OPEC+ Staaten bereit für ihr nächstes Monatsmeeting am Sonntag - zumindest die sieben, die sich in den letzten Jahren an freiwilligen Förderkürzungen beteiligt hatten. Aus dem Umfeld der OPEC+ hieß es, dass das Bündnis seine Förderpolitik für Oktober unverändert belassen dürfte. Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Algerien, Kasachstan und Oman (und bis zum Austritt im Mai auch die Vereinigten Arabischen Emirate) hatten sich in den vergangenen Jahren an freiwilligen Förderkürzungen beteiligt, diese in den vergangenen Monaten aber sukzessive wieder abgebaut. Die September-Tranche von 188.000 B/T war offiziell die letzte der ursprünglich 1,65 Mio. B/T an Zusatzkürzungen, so dass OPEC-Insider für Oktober nicht mehr mit einer weiteren Anpassung der aktuellen Förderquoten rechnen. Die Preisrally an ICE und NYMEX legt aktuell eine Verschnaufpause ein und die Ölpreise stabilisieren sich auf hohem Niveau. Ein Ende der Krise im Persischen Golf ist aber weiterhin nicht in Sicht, auch wenn US-Präsident Trump einmal mehr versicherte, die erneuten Angriffe auf Iran würden nur von kurzer Dauer sein. Auf die Frage, wie lange die US-Bombardements andauern könnten, sagte Trump: „Ich glaube nicht, dass es allzu lange dauern wird.“ Er fügte jedoch auch an, dass die USA darauf vorbereitet seien, „noch einmal zuzuschlagen.“ Die jüngsten Angriffe waren der schwerste Schlagabtausch zwischen den USA und Iran seit Juli. Der Krieg geht inzwischen in seinen siebten Monat. Aktuell sieht es jedoch wieder nach einer gewissen Beruhigung aus, meint zumindest IG-Analyst Tony Sycamore zu erkennen. Seit Mittwochmittag habe es keinen bestätigten weiteren Schusswechsel gegeben, so der Experte. „Wenn diese Entspannung anhält – und das ist ein großes Wenn –, dürfte es nicht lange dauern, bis die Ölmengen, die über sogenannte Dark Ships und Ship-to-ship-Transfers die Straße von Hormus verlassen, wieder das Niveau vom Ende der vergangenen Woche erreichen“. Zuletzt hatte es danach ausgesehen, als wären die Durchfahrten durch die Meerenge wieder deutlich rückläufig (02.09.2026 Straße von Hormus: Tankerverkehr nach neuer Eskalation wieder rückläufig), doch aus den USA kommt die Versicherung, dass der Tankerverkehr robust sei. Laut Energieminister Chris Wright hätten am Montag 17 Mio. Barrel Öl die Meerenge passiert. Im Schnitt seien es rund 8 Mio. B/T. Nach Angaben von CNN, das sich auf zwei Regierungsvertreter berief, eskortierte das US-Militär am Dienstag zudem 40 Schiffe durch die Meerenge. Sie transportierten insgesamt 18 Mio. Barrel Öl. Die Marktteilnehmer machen sich unterdessen weiter Gedanken, ob eine Lösung des Konfliktes überhaupt noch möglich ist. Dennis Kissler von BOK Financial Securities zeigt sich optimistisch: „Die jüngste Eskalation dürfte den Markt zwar weiterhin stützen, allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass sowohl die USA als auch Iran nach einem Ausweg aus der Situation suchen“. Der Analyst ist überzeugt, dass eine Rückkehr an den Verhandlungstisch möglich ist und weiter Friedensgespräche die Preise dann auch schnell wieder drücken dürften. Bislang haben jedoch weder die USA noch Iran Bereitschaft gezeigt, wieder ernsthaft miteinander zu verhandeln. Ein im Juni vereinbartes vorläufiges Friedensabkommen war nur wenig später wieder gescheitert. Die Rohölpreise liegen damit aktuell fast 60 % höher als vor Kriegsbeginn. Raffinerieprodukte wie Diesel haben angesichts des Konflikts im Nahen Osten und des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sogar noch deutlich stärker zugelegt. USA-Iran-Konflikt eskaliert weiter 2. Sept. 2026 Die Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Persischen Golf setzen sich fort, ebenso wie die gegenseitigen Drohungen. Noch gestern Abend starteten die USA ihre stärkste Angriffswelle seit Wochen, Trump bezeichnete sie als „groß und gewaltig“. Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen und warf den USA vor, durch die Angriffe mindestens fünf Zivilisten bei eine Hochzeitsfeier getötet zu haben. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, das US-Militär habe am Dienstag eine neue Welle von Angriffen auf Ziele der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) abgeschlossen. Getroffen worden seien dabei unter anderem Luftabwehrstellungen, Radarsysteme, maritime Einrichtungen und Anlagen, Minenlegeeinrichtungen sowie Kommunikationsanlagen. Der Iran erklärte seinerseits, US-Einrichtungen in Jordanien und im Irak angegriffen zu haben. Iranische Medien berichteten zudem von einem Angriff auf Bahrain. Die Ölbörsen setzen ihre Preisrally auch heute fort, nachdem die Situation am Persischen Golf weiter eskaliert und die Risikoprämie damit wieder deutlich angezogen hat. Während die USA am zweiten Tag in Folge Ziele in Iran angriffen und Präsident Trump mit weiteren Attacken drohte, sollte Teheran zurückschlagen, reagierte Iran innerhalb weniger Stunden mit Angriffen auf Jordanien, Bahrain und Kuwait – Länder, in denen US-Streitkräfte stationiert sind. „Die Entwicklungen der vergangenen Tage haben die Risiken für die regionale Ölversorgung wieder stärker in den Fokus gerückt. Zwar ist trotz des festgefahrenen Konflikts zwischen den USA und Iran weiterhin Öl durch die Straße von Hormus geflossen. Die zunehmenden Spannungen gefährden die Durchfahrt jedoch zunehmend“, kommentieren die Analysten der ING die aktuelle Lage. Und auch Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Marquee, macht die Eskalation im Nahen Osten für die steigenden Preise verantwortlich: „Die rasante Eskalation der vergangenen 36 Stunden treibt die Ölpreise nach oben. Der Markt preist zunehmend das Risiko weiterer Störungen in der Straße von Hormus sowie möglicher Angriffe auf die Öl-Infrastruktur der Region ein“. Der jüngste Schlagabtausch zwischen den USA und Iran folgt auf eine erneute Eskalation der Kampfhandlungen am Wochenende – die erste seit Juli. In den letzten beiden Tagen waren zudem immer wieder Tanker bei der Passage durch die Straße von Hormus angegriffen worden. Die Vorfälle sorgten für weitere Beeinträchtigungen der Ölversorgung und zwangen Händler dazu, nach alternativen Bezugsquellen für Rohöl zu suchen. „Der Ölmarkt preist inzwischen nicht mehr nur das grundsätzliche Risiko eines Krieges ein, sondern zunehmend auch die Kosten eines Krieges, für den keine Lösung in Sicht ist“, findet Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalyse bei Phillip Nova, klare Worte. „Solange es keine eindeutigen Anzeichen dafür gibt, dass die Verhandlungen zu einer dauerhaften Lösung führen und der normale Ölverkehr durch die Straße von Hormus wieder aufgenommen wird, dürfte die Risikoprämie auf Rohöl hoch bleiben.“ Zuletzt hatten mehrere Woche militärischer Ruhe den Marktteilnehmern ein gewisses Gefühl der Sicherheit gegeben. In dieser Zeit hatte die US-Regierung erklärt, ihren Kurs gegenüber Teheran von militärischen Maßnahmen hin zu wirtschaftlichem Druck verlagern zu wollen. Die Ölflüsse durch die Straße von Hormus hatten in den vergangenen Wochen somit wieder etwas zugelegt. Es bleibt abzuwarten, ob die Exporte durch die wichtige Meerenge nun wieder komplett einbrechen. Klar ist, dass die globale Versorgungslage vor allem bei den Produkten knapp bleibt. Hier spielt nicht nur der Exportrückgang aus dem Nahen Osten eine Rolle, sondern auch, dass Russland seine Exportverbote für Benzin und Diesel schon seit Monaten immer wieder verlängern muss, da die Raffineriekapazitäten durch die ukrainische Drohnenstrategie massiv eingebrochen ist. Auch aus diesem Grund werden die Anleger an ICE und NYMEX heute mit Spannung auf die US-Ölbestandsdaten de DOE warten, denn hier waren die Produktvorräte seit Jahresbeginn rasant gesunken. Die Destillatbestände in den USA hatten in der letzten Woche den tiefsten Stand seit etwa 30 Jahren erreicht, und das kurz vor Beginn der Wintersaison, während der die Nachfrage steigen wird. Glimpflich davon gekommen sind hingegen die US-amerikanischen Offshore-Anlagen im Golf von Mexiko. Hier war gestern der Tropensturm Edouard im Küstengebiet zwischen Texas und Louisiana auf Land getroffen, wo er sich im weiteren Verlauf schnell abschwächte. Der Sturm verursachte zwar schwere Regenfälle, Beschädigungen an Ölanlagen vor oder auch entlang der Küste wurden hingegen keine gemeldet. Hurrikan-Center: Tropensturm Edouard nähert sich US-Golfküste 1. Sept. 2026 Über dem Golf von Mexiko hat sich Anfang der Woche ein Sturmtief entwickelt, das mittlerweile als Tropensturm eingestuft wird. Dieser Tropensturm mit Namen Edouard könnte laut Prognosen des National Hurricane Center (NHC) auf seinem Kurs in Richtung Nordwesten noch die Windstärken eines Hurrikans erreichen, bevor er im Verlauf des heutigen Dienstags an der Küste von Texas und Louisiana auf Land trifft. Bis es soweit ist, könnte Edouard auch noch den Förderbetrieb einzelner Offshore-Ölbohranlagen im Golf von Mexiko beeinträchtigen. Aber auch die Raffineriebetreiber, die Anlagen in der Region haben, werden Edouard im Auge behalten, da dieser durch heftige Regenfälle, Sturmfluten oder Stromausfälle Betriebsunterbrechungen verursachen könnte. Vor allem in der Region von Houston bis Morgan City könnte Edouard Probleme verursachen. An den Ölbörsen kam es am gestrigen Montag erneut zu einem Preisanstieg, nachdem die US-Streitkräfte am Wochenende erstmals seit Ende Juli wieder Militärziele im Iran angegriffen hatten und der Iran Vergeltungsschläge durchführte. Auf Monatssicht verzeichnete Brent allerdings im August einen geringeren Preisanstieg als WTI, denn während der Preis der Nordsee-Rohölsorte mit 90,49 Dollar 0,40 Dollar höher war als Ende Juli, legte WTI auf Monatssicht um etwas mehr als 1 Dollar pro Barrel auf 85,76 Dollar zu. Dies dürfte mit der knappen Versorgungslage zusammenhängen, die in den USA im Juli im Hinblick auf Rohöl vorherrschte. Angesichts des hohen Niveaus der Netto-Rohölexporte und der hohen Raffinerieauslastung waren die Rohölvorräte Ende Juli in der Wochenstatistik des DOE sogar auf den niedrigsten Stand seit 2018 gesunken. Im August erholten sich die landesweiten Rohölvorräte allerdings wieder leicht. Wie lange diese Erholung anhält, bleibt abzuwarten, denn durch die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen "rückt die Möglichkeit iranischer Vergeltungsmaßnahmen wieder in den Vordergrund", wie der Analyst Tim Waterer von KCM anmerkt, der hinzufügt: "Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit von Schäden an der Energieinfrastruktur rund um den Golf und führt zu neuen Unsicherheiten für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Beide Risiken spiegeln sich in der festeren Tendenz der Rohölpreise wieder." Seine Kollegen von der ANZ gehen zudem davon aus, dass "Chinas Fähigkeit, die Importe niedrig zu halten, auf die Probe gestellt wird, wenn die saisonale Nachfrage anzieht." Das insgesamt niedrigere Niveau der chinesischen Rohölimporte hatte in den vergangenen Monaten dazu beigetragen, dass die Rohölpreise nicht stärker zulegten. Darüber hinaus bleibt auch die Versorgungslage bei den Kraftstoffen ein Faktor der die Ölpreise stützt. Nicht nur der Iran-Krieg, auch die umfassenden Drohnenangriffe der Ukraine auf Russlands Energieinfrastruktur ließen das Angebot an Produkten, allen voran Diesel deutlich sinken. Zumindest kurzzeitig könnte die angespannte Versorgungslage bei den Kraftstoffen nun auch noch durch Tropensturm Edouard verschärft werden, der sich derzeit auf die US-Golfküste zu-bewegt, wo er den Betrieb einiger größerer US-Raffinerien beeinträchtigen könnte. Trump stiftet Verwirrung mit Post zu Kharg-Zerstörung 31. Aug. 2026 US-Präsident Trump postete am frühen Montagmorgen auf seiner Kommunikationsplattform Truth Social ein Video, das er mit den Worten kommentierte: "Die Insel Kharg, wie sie in Stücke gesprengt wird!!! Präsident DJT". Allerdings war deutlich erkennbar, dass es sich um ein KI-generiertes Video handelte. Die Insel Kharg ist für Irans Ölindustrie ein wichtiger Knotenpunkt, da über Kharg für gewöhnlich fast 90 % der iranischen Rohölexporte abgewickelt werden. Satellitenbilder deuten jedoch darauf hin, dass von der Insel seit Wochen nichts mehr exportiert wurde. Bereits am Sonntagvormittag führten die US-Streitkräfte Angriffe auf die Insel Larak durch, wo der Iran Raketenwerfer positioniert waren, die angeblich für den Abschuss von mit Seeminen bestückten Raketen vorbereitet worden waren. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) bestätigten den Angriff und gaben an, dass dabei mehrere Mitglieder der IRGC und Zivilisten getötet bzw. verletzt worden seien. Neue militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran sorgten am heutigen Montag dafür, dass die Ölfutures teurer in die neue Handelswoche starteten. So notiert der neue Frontmonatskontrakt Brent November bereits leicht oberhalb von 90 Dollar, während WTI wieder über 85 Dollar stieg. Der Angriff der US-Streitkräfte auf militärische Ziele auf der Insel Larak führte zu einem Vergeltungsschlag Irans auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien. Was die Marktteilnehmer allerdings möglicherweise heute noch mehr interessieren dürfte, ist die Bedeutung des KI-generierten Videos, das US-Präsident Trump am Montagmorgen postete. Die Zerstörung der Ölinfrastruktur, die sich auf der Insel befindet, würde die Erholung der iranischen Ölproduktion und - exporte nach Ende des Konflikts maßgeblich beeinträchtigen, führt die Islamische Re-publik doch für gewöhnlich fast 90 % seines Rohöls über die drei Häfen aus, die sich auf der Insel befinden. "Wir sehen eher die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Konfrontation, als die einer anhaltende Eskalation des Konflikts", so die Einschätzung des Analysten Suvro Sarkar von der DBS zu den jüngsten Ereignissen. "Was durch jedes Aufflammen weiterhin beeinträchtigt wird, sind die Zeitpläne für die ‚Wiedereröffnung‘ von Hormuz", fügt Sarkar hinzu. Bei der DBS hatte man dem Analysten zufolge auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bis Ende des dritten Quartals gehofft, "doch das erscheint nun unwahrscheinlicher. Daher ist davon auszugehen, dass die Ölpreise weiterhin in der Spanne von 85 bis 95 US-Dollar pro Barrel verharren werden, sofern sich die Lage in der Straße von Hormus nicht weiter klärt.“ Unterdessen kündigte er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, die US-Regierung werde voraussichtlich wöchentlich neue Sekundärsanktionen gegen die Islamische Republik verhängen, "beginnend mit den Banken". Gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press sagte Bessent, dass Washington im Laufe der Woche Sanktionen gegen eine zweite Bank ver-hängen werde, die Geschäfte mit dem Iran betreibt. Am vergangenen Montag hatte das US-Finanzministerium Details der "Operation wirtschaftlicher Außenseiter" bekannt gegeben, mit der Washington den wirtschaftlichen Druck auf Teheran maßgeblich erhöhen will. An den Ölbörsen hatte die Bekanntgabe allerdings nicht für steigende Preise gesorgt. Mehrere Schiffe passieren Straße von Hormus 27. Aug. 2026 Wie viele Frachter momentan durch die Straße von Hormus fahren ist schwer zu sagen. Gesichert aber scheint, dass der Verkehr zumindest in begrenztem Umfang stattfinden kann (26.08.2026 Schiffsverkehr durch Straße von Hormus sehr uneinheitlich). Zuletzt hatten sowohl Saudi-Arabien (19.08.2026 Saudi-Arabien nimmt Verladungen im Persischen Golf wieder auf) als auch der Irak (26.08.2026 Satellitenbilder lassen Ölexport-Boom im Irak vermuten) die Verladungen an ihren Häfen im Persischen Golf gesteigert. Grundsätzlich gibt es dafür zwei Erklärungen: entweder man muss volle Lagertanks leeren, oder man kann tatsächlich wieder mehr Öl durch die Straße von Hormus transportieren. Das Ölangebot scheint sich etwas zu verbessern, zumindest deuten darauf die Meldungen über vermehrte Schiffsaktivitäten in der Straße von Hormus hin. Auch der Umstand, dass sich der Iran und Oman wohl auf eine Öffnung der Meerenge geeinigt haben, sorgt für einen gewissen Optimismus am Markt. Nach den Abwärtsbewegungen der vergangen Tage werden Marktteilnehmer nun aber auf konkrete Ergebnisse warten, bevor die Preise weiter nennenswert sinken können. „Trotz der Fortschritte bei der Einrichtung eines Schifffahrtskorridors sind Rückschläge weiterhin möglich. Diese könnten angesichts der anhaltenden Ungewissheit die Risikobereitschaft beeinträchtigen“, fasst Analyst Milad Azar, von XTB MENA, die Stimmung zusammen. „Der Markt hat begonnen, die Möglichkeit eines weiteren Waffenstillstands einzupreisen“, glaubt Saul Kavonic, Analyst bei MST Marquee, mit Blick auf Gespräche zwischen dem Oman und Iran zu erkennen. Diese sieht er als einen Vorboten für ein neuerliches Abkommen mit den USA. Gleichzeitig sieht er die Ölpreise nun aber in einer abwartenden Haltung, da man auf eine Bestätigung zu einem Deal wartet. „Es gab bereits viele gescheiterte Anläufe zu Waffenstillständen. Daher zögert der Markt voreilige Schritte zu unternehmen“, so Kavonic. Schon jetzt aber scheinen mehr Öltanker die Straße von Hormus passieren zu können, als es in den vergangenen Monaten der Fall war. Dies könnte die Versorgungslage verbessern und die Preise drücken, sollte es belastbare Daten hierzu geben. Wie stark der Markt angespannt ist zeigte sich erst gestern wieder bei den wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Laut DOE sind die Vorräte bei Benzin und Destillaten erneut gesunken, sodass letztere sogar den saisonal niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen Anfang der 80er Jahre erreicht haben. Für Unruhe sorgen zudem Berichte zu Russland, wonach Moskau bereit ist den Krieg mit der Ukraine weiter zu eskalieren oder eventuell sogar eine begrenzte militärische Aktion in einem NATO-Mitgliedsland zu starten. Die Unsicherheiten im Markt bleiben also hoch und werden auch künftig für eine erhöhte Volatilität sorgen, während man vermutlich stark auf Schlagzeilen zu Russland und der Straße von Hormus reagieren wird. Iran und Oman diskutieren vorläufigen Rahmen zur Öffnung der Straße von Hormus 26. Aug. 2026 Die Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman über die Verwaltung der Schifffahrt in der Straße von Hormus scheint Bewegung gekommen zu sein. So heißt es in einer Meldung der Presseagentur des Omans, es habe "konstruktive Gespräche" zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi und seinem omanischen Amtskollegen Hamad Al Busaidi gegeben. Letzterer traf Araghchi am gestrigen Dienstag im Iran, um über das Thema zu diskutieren. In einer gemeinsamen Erklärung zu dem Treffen der beiden Außenminister teilten der Iran und der Oman mit, bei den Gesprächen sei ein stufenweiser Rahmen abgesteckt worden, er eine "praktische und umsetzbare Grundlage für das weitere Vorgehen" bieten soll. Vorgesehen sei dabei die Einrichtung eines gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridors in der Straße von Hormus sowie eine Übereinkunft, ein gemeinsames Projekt zur Minenräumung in der Meerenge ins Leben zu rufen. Die Rohölpreise an den Ölbörsen gaben am gestrigen Dienstag den dritten Handelstag in Folge nach. Während Brent sich allmählich wieder den 85 Dollar nähert, testete WTI bereits das psychologisch wichtige Preisniveau von 80 Dollar. Nachdem die Maßnahmen der USA zur wirtschaftlichen Isolierung des Irans die Marktteilnehmer nicht vom Hocker gerissen hatten, ver-stärkten Meldungen zu den Verhandlungen zwischen Iran und Oman zur Öffnung der Straße von Hormus Dienstagnacht den Verkaufsdruck an den Ölbörsen noch einmal. Demnach hätten sich die Außenminister der beiden Länder auf einen vorläufigen gemeinsamen Schifffahrtskorridor durch die wichtige Meerenge geeinigt. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete nach dem Treffen der Außenminister, bei weiteren technischen Gesprächen solle nun "innerhalb von 30 bis 60 Tagen eine neue, dauerhafte Route" für die Durchfahrt ausgehandelt werden. Dabei bezog sich die Nachrichtenagentur auf Äußerungen des stellvertretenden iranischen Außenministers Kazem Gharibabadi. Vor Beginn des Iran-Kriegs passierten die Straße von Hormus täglich Tanker die im Durch-schnitt rund 21 Mio. Barrel Öl transportierten. Dementsprechend stark ist der bearishe Impuls, der von einer Öffnung und einer Normalisierung der Meerenge ausgeht. Zusammen mit der Änderung der US-Strategie im Vorgehen gegen den Iran - von militärischer Auseinandersetzung zu wirtschaftlichen Strafmaßnahmen - scheinen die jüngsten Meldungen zur Straße von Hormus auch die Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran zu nähren. "Es scheint, als ob bei Rohöl nun ein baldiger Friedensvertrag eingepreist wird", sagt Dennis Kissler, Senior Vice President für Handel bei BOK Financial Securities Inc dazu. "Angesichts der Tatsache, dass immer noch Öl durch die Straße von Hormus gelangt, befinden sich Iran und die USA wahrscheinlich in einer neuen Phase der Deeskalation, da beide Seiten nach einem Ausweg suchen", erklärt Kissler seine Einschätzung. Neben den Meldungen zu den geopolitischen Entwicklungen werden die Marktteilnehmer heute allerdings auch wieder die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des DOE sowie wichtige Konjunkturindikatoren aus den USA im Auge behalten. Das API erwartet bei den ohnehin für die Sommersaison bereits sehr niedrigen Destillatbeständen der USA einen weiteren Rückgang, der die Ölpreise wieder stützen könnte, sollte er vom DOE bestätigt werden. Ebenfalls Auftrieb könnten die Daten zum Konsum der US-Privathaushalte den Ölfutures geben, sollte der darin enthaltene PCE Preisindex auf einen Rückgang der Inflation hindeuten und die Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich einer Fed-Zinsanhebung vor dem Jahreswechsel weiter sinken lassen.

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    HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. HVO R100 HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. Durch diesen Prozess der Veredelung wird das Pflanzenöl in den Eigenschaften soweit an fossilen Diesel angepasst, damit die chemischen Eigenschaften so gut wie identisch sind. HVO kann somit als saubere Diesel Alternative dem fossilen Diesel beigemischt werden , oder ihn sogar komplett ersetzen. Der umweltschonend hergestellte Treibstoff basiert wie der Bio-Diesel (FAME) aus Rohstoffen wie Pflanzenöl oder tierischen Fetten. Die Produkteigenschaften des HVO sind dem fossilen Diesel sehr ähnlich, verbrennt aber sauberer und verursacht im Vergleich zu herkömmlichem Diesel 90 Prozent weniger Treibhausgase. Die meisten Fahrzeughersteller haben ihre Motoren bereits für den Einsatz von HVO R100 freigegeben. UNSERE PRODUKTE HVO R100 Erfüllt die Norm EN 15940 Klasse A Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 100%, kann so eine Co2-Einsparung von bis zu 90% erzielt werden. HVO R100 B50 Erfüllt die Norm EN 15940 Klasse A Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 100%, kann so eine Co2-Einsparung von bis zu 90% erzielt werden. Diesel HVO R50 Erfüllt die Norm EN 15940 Klasse A Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 50%, kann so eine Co2-Einsparung von rund 45% erzielt werden. Diesel HVO R32 Erfüllt die Norm EN 590 Damit dieses Produkt innerhalb der EN 590 (Diesel Norm) liegt, darf die Dichte 820 nicht unterschreiten. Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 32%, kann so eine Co2-Einsparung von rund 29% erzielt werden. *das R steht für Renewable (erneuerbar) Download Infoblatt

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  • agrolasg.ch | Teilnahmebedingungen Autoshow

    Teilnahmebedingungen Autoshow Teilnahmebedingungen – Hauptgewinn Ein Wochenende mit dem Škoda Kodiaq RS Veranstalter des Wettbewerbs ist die Autocenter Säntis AG, Bildstrasse 3, 9015 St. Gallen. 1. Teilnahmeberechtigung Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die zum Zeitpunkt der Teilnahme: mindestens 25 Jahre alt sind im Besitz eines gültigen Schweizer Führerausweises der Kategorie B sind ihren Wohnsitz in der Schweiz haben Der Veranstalter behält sich das Recht vor, vor der Fahrzeugübergabe einen entsprechenden Alters- sowie Führerausweisnachweis zu verlangen. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt kostenlos und ohne Kaufzwang. Pro Person ist nur eine Teilnahme zulässig. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Teilnehmende ohne Angabe von Gründen vom Wettbewerb auszuschliessen. 2. Gewinn Verlost wird die Nutzung eines Škoda Kodiaq RS (oder eines gleichwertigen Fahrzeugs) für ein Wochenende (Freitag bis Sonntag oder nach individueller Vereinbarung). Im Gewinn inbegriffen ist ausschliesslich die Fahrzeugnutzung. Nicht im Gewinn enthalten sind insbesondere: Treibstoffkosten (gehen vollständig zulasten der Gewinnerin bzw. des Gewinners) allfällige Bussen, Gebühren oder sonstige Zusatzkosten Die Ziehung erfolgt am 02. April 2026 unter Ausschluss der Öffentlichkeit durch den Veranstalter. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird anschliessend schriftlich oder telefonisch benachrichtigt. Der Gewinn muss im Zeitraum vom 01.05.2026 bis spätestens 31.09.2026 eingelöst werden. Andernfalls verfällt der Gewinn ersatzlos. Der Entscheid des Veranstalters über die Gewinnermittlung ist endgültig. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Im Übrigen bleibt der ordentliche Rechtsweg vorbehalten. 3. Versicherung und Selbstbehalt Das Fahrzeug ist entsprechend versichert. Im Schadenfall trägt die Gewinnerin bzw. der Gewinner einen Selbstbehalt von CHF 1’000.–. Für grobfahrlässiges oder widerrechtliches Verhalten haftet die Gewinnerin bzw. der Gewinner im gesetzlichen Rahmen. 4. Nutzung des Fahrzeugs Für die Nutzung des Fahrzeugs gelten folgende Bedingungen: Die maximale Fahrleistung beträgt 1’000 Kilometer für das gesamte Wochenende. Mehrkilometer können vom Veranstalter nachträglich in Rechnung gestellt werden. Das Fahrzeug ist sorgfältig zu behandeln und in ordnungsgemässem Zustand zurückzugeben. Rauchen sowie das Mitführen von Tieren im Fahrzeug sind untersagt. Das Fahrzeug verbleibt zu jeder Zeit im Eigentum des Veranstalters. 5. Foto- und Videoaufnahmen / Einwilligung / Datenschutz Die Gewinnerin bzw. der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass im Rahmen der Fahrzeugübergabe sowie der Gewinnabwicklung Foto- und Videoaufnahmen erstellt werden können. Mit der Annahme des Gewinns erteilt die Gewinnerin bzw. der Gewinner dem Veranstalter das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbeschränkte Recht, diese Aufnahmen für Marketing- und Kommunikationszwecke zu verwenden (insbesondere Website, Social Media, Printmedien und Online-Werbung). Ein Anspruch auf Vergütung besteht nicht. Diese Einwilligung ist keine Voraussetzung für die Annahme des Gewinns und kann jederzeit widerrufen werden. Im Falle eines Widerrufs werden bereits veröffentlichte Aufnahmen nach Möglichkeit entfernt. Der Veranstalter verpflichtet sich, die im Zusammenhang mit dem Wettbewerb erhobenen Daten sorgfältig zu behandeln und gemäss den geltenden Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten. Weitere Informationen zur Datenbearbeitung sind in der Datenschutzerklärung unter https://laveba.ch/datenschutzerklaerung-2/ und https://www.autocentersaentis.ch/de/datenschutz ersichtlich. 6. Annahme der Teilnahmebedingungen Mit der Teilnahme am Wettbewerb akzeptieren die Teilnehmenden diese Teilnahmebedingungen.

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    LAVEBA Energie verfügt über ein weit verbreitetes AGROLA Tankstellennetz sowie auch über eine ausgeprägte Logistik, um unsere Kunden schnell und unkompliziert zu beliefern. Neben den klassischen Treibstoff-Produkten wie Benzin und Diesel, führen wir auch das Produkt Bio-Diesel, mit dem wir verschiedene Mischverhältnisse anbieten können. TREIBSTOFFE LAVEBA Energie verfügt über ein weit verbreitetes AGROLA Tankstellennetz sowie auch über eine ausgeprägte Logistik, um unsere Kunden schnell und unkompliziert zu beliefern. Neben den klassischen Treibstoff-Produkten wie Benzin und Diesel, führen wir auch das Produkt Bio-Diesel, mit dem wir verschiedene Mischverhältnisse anbieten können. Dank unseren eigenen Tanklagern in St. Gallen, Arnegg und Sennwald, welche mit der modernsten Blendingtechnik ausgestattet sind, können wir die beiden Dieselprodukte individuell nach Ihren Bedürfnissen mischen. Selbstverständlich bieten wir verschiedene Heizölprodukte an, sowie erneuerbare Energieformen wie Holz-Pellets. UNSERE PRODUKTE Download Datenblatt 95/98 AGROLA Benzin Bleifrei 95 und 98 Unter welchem Namen ist das Benzin Bleifrei 98 bei anderen Firmen bekannt? Zum Beispiel als Super Plus. Bei der AGROLA nennt man es wie üblich Benzin Bleifrei 98 und schützt Ihren Motor vor Ablagerungen, schädlichen Auswirkungen der Korrosion und der Abnützung an wichtigen Teilen des Motors. Wir bieten dieses Produkt an ausgewählten Tankstellen innerhalb unserem Netz an. Neben dem Bleifrei 98 bieten wir auch das klassische Benzin Bleifrei 95 an. Beide Sorten entsprechen den Schweizer Vorgaben und der Reinhalteverordnung. Gerne liefern wir die Produkte auch an Ihre eigene Betriebstankstelle. Download Datenblatt AGROLA Diesel schwefelarm (SN EN 590) AGROLA verkauft ganzjährig die Winterqualität des hochwertigen Diesel mit einem Schwefelgehalt von maximal 10ppm und einem Kälteverhalten von -10° Celsius Trübungspunkt und -20° Celsius Filtrierbarkeitsgrenze (CFPP). Dieses Produkt ist an sämtlichen AGROLA-Tankstellen erhältlich. Wir liefern den Diesel auch zu Ihrem Betrieb - profitieren Sie jetzt von unserer Dienstleistung und fragen Sie unverbindlich ein Angebot an für: Diesel B7 Diesel B0 Diesel HVO R32 Erfahren Sie mehr AGROLA Bio-Diesel (FAME) AGROLA verkauft auch CO2-neutralen Bio-Diesel, sogenannt FAME. Dieser übertrifft die Norm EN 14214 und entspricht somit höchster Qualität für einen problemlosen Betrieb bei allen Motoren bei einer Beimischung von max. 7% zum herkömmlichen Diesel 10ppm. Auch die Winterqualität bis zu -20° Celsius ist bei uns in den Wintermonaten selbstverständlich. Hergestellt wird dieses Produkt aus Rest- und Abfallstoffen und ist biologisch schnell abbaubar. Es entspricht der schweizer Gesetzgebung und ist in verschiedenen Mischungen bei uns erhältlich. Durch unsere modernen Blending-Anlagen können wir bis zu 30% beimischen. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen. Erfahren Sie mehr HVO R100 (NEU auch an Tankstellen erhältlich) HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. Durch diesen Prozess der Veredelung wird das Pflanzenöl in den Eigenschaften soweit an fossilen Diesel angepasst, damit die chemischen Eigenschaften so gut wie identisch sind. HVO kann somit als saubere Diesel Alternative dem fossilen Diesel beigemischt werden , oder ihn sogar komplett ersetzen. Der umweltschonend hergestellte Treibstoff basiert wie der Bio-Diesel (FAME) aus Rohstoffen wie Pflanzenöl oder tierischen Fetten. Die Produkteigenschaften des HVO sind dem fossilen Diesel sehr ähnlich, verbrennt aber sauberer und verursacht im Vergleich zu herkömmlichem Diesel 90 Prozent weniger Treibhausgase. Die meisten Fahrzeughersteller haben ihre Motoren bereits für den Einsatz von HVO R100 freigegeben. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN

  • agrolasg.ch | AGB

    Unsere allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen für Produkte und Dienstleistungen der LAVEBA Energie. ALLGEMEINE VERKAUFS- UND LIEFERBEDINGUNGEN 1. Geltungsbereich und Vertragspartner LAVEBA vermittelt ihren Partnerhändlern (LANDI oder andere Verkaufsstellen) und bietet auch selbst Brenn- und Treibstoffe inkl. Holz-Pellets und AdBlue zum Verkauf an. Die vorliegenden AGB sind auf alle entsprechenden Kaufverträge anwendbar, während die einzelnen Kaufverträge ausschliesslich zwischen dem Lieferanten und dem Besteller entstehen. 2. Offerten/Vertragsabschluss Die von LAVEBA veröffentlichten Preise und Zahlungskonditionen sind unverbindlich und dienen zur Offert-Stellung. Sämtliche Offerten verstehen sich als freibleibend. Der Kaufvertrag kommt durch Annahme der telefonischen oder schriftlichen Bestellung durch den Verkäufer zustande und ist verbindlich. Der Verkäufer stellt sodann eine schriftliche Auftragsbestätigung aus. 3. Datenschutz LAVEBA bearbeitet nur Daten, die für die Erbringung der Dienstleistungen, die Abwicklung und Pflege der Kundenbeziehung, die betriebliche Sicherheit sowie die Rechnungsstellung benötigt werden. Mit dem Absenden der Bestellung bestätigt der Besteller die Korrektheit und Vollständigkeit der von ihm gemachten Angaben. LAVEBA ist berechtigt, die von den Bestellern gemachten Angaben jederzeit zu überprüfen und für Marketingzwecke innerhalb der LAVEBA zu bearbeiten. 4. Haftung und Gewährleistung seitens LAVEBA LAVEBA übernimmt keinerlei Haftung oder Gewährleistung in Bezug auf die zwischen den Bestellern und den Lieferanten abgeschlossenen Kaufverträge, soweit LAVEBA nicht selbst als Lieferant auftritt. Insbesondere haftet LAVEBA gegenüber den Vertragsparteien weder für die Eigenschaften, die Qualität und die Verfügbarkeit der vereinbarten Leistungen, noch für irgendwelche direkten oder indirekten Schäden. 5. Preis und Zahlungsbedingungen Die Preise verstehen sich, soweit nicht anders vermerkt, in Schweizerfranken inklusive aller Gebühren, Abgaben, Zölle, Transport, Umschlags und Versicherungskosten. Jede Veränderung der Warenpreise, hervorgerufen durch die Erhöhung der Zoll, Carbura, Fiskal sowie sonstiger öffentlicher Abgaben irgendwelcher Art, welche zwischen Vertragsabschluss und Ablieferung der Ware an den Verkäufer eintreten, gehen zu Lasten des Käufers. Im Rechnungsbetrag ist die MwSt. enthalten, die Zahlungsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage netto, oder gemäss Auftragsbestätigung. 6. Rücktritt vom Vertrag Die Annullierung des Vertrages durch den Käufer berechtigt den Verkäufer zu Schadenersatz: Sofern der Tagespreis bei der Annullierung tiefer als der bestätigte Kaufpreis ist, wird dem Käufer die Differenz zwischen dem bestätigten Kaufpreis und dem aktuellen Tagespreis zuzüglich einer Umtriebsentschädigung im Betrage von CHF 150.– exkl. MwSt. in Rechnung gestellt. Ist der aktuelle Tagespreis höher als der bestätigte Kaufpreis, wird nur die Umtriebsentschädigung in Rechnung gestellt. 7. Termine Verbindlich sind die ausschliesslich schriftlich zugesicherten Termine. Solche Termine verlängern sich angemessen, wenn dem Verkäufer Angaben, die für die Ausführung benötigt werden, nicht rechtzeitig zugehen, oder wenn der Kunde diese nachträglich ändert. wenn Hindernisse auftreten, die ausserhalb des Willens des Verkäufers liegen, wie *Höhere Gewalt (*siehe auch Pos.12) und überdurchschnittlich grosse Nachfrage wenn der Kunde einen ersten vom Transporteur vorgeschlagenen Liefertermin nicht akzeptiert. Die Lieferung wird dem Kunden vom Transporteur voravisiert. Bei Nichtlieferung zum vereinbarten Zeitpunkt muss der Kunde den Verkäufer in Verzug setzen. Lieferverzug allein berechtigt nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zu Schadenersatz. 8. Versand Für durch den Transporteur verursachte Verspätungen übernimmt der Verkäufer keine Haftung. 9. Informationspflicht des Kunden/Zusätzliche Abladestellen/Erschwerte Lieferungen Der Käufer hat den Verkäufer auf besondere umgebungstechnische Erschwernisse sowie auf gesetzliche, behördliche oder andere Vorschriften am Bestimmungsort aufmerksam zu machen, soweit sie für die Auslieferung der zu liefernden Ware von Bedeutung sind. Er hat weiter vor einer Bestellung/Anlieferung die freie Kapazität seines Tanks zu ermitteln und ist für einen einwandfreien technischen Zustand des Tanks und der Überfüllsicherung verantwortlich. Wird die Bestellmenge auf zwei oder mehrere Abladestellen verteilt, gelten die beim Verkäufer aktuellen Abladezuschläge. Erschwerte Lieferungen, welche einen hohen Zeitaufwand verursachen oder zusätzliches Personal benötigen sowie Abladestellen, welche mehr als 50 m Schlauchlänge erfordern (bei Pellets-Lieferungen mehr als 30 m), können nur gegen Belastung der Mehrkosten ausgeführt werden. Sind die örtlichen Verhältnisse bei Bestellung nicht bekannt, ist der Verkäufer berechtigt, nachträglich dem Kunden die Mehrkosten in Rechnung zu stellen. Die Zufahrt muss für 18 t Lastwagen geeignet sein. Ist eine Zufahrt zur Liegenschaft oder eine Lieferung aufgrund technischer Mängel in, um und an der Tankanlage nicht möglich, gehen die Mehrkosten für Transport und Vertragsrücktritt (Ziff.6) zu Lasten des Kunden. Um eine weitgehend staubfreie Befüllung mit Pellets zu garantieren, sind die Einfüll- und Abluftstutzen (belüftbar) im Freien anzubringen und mit Storz-Kupplungen vom Typ A, Nennweite 110 mm, zu bestücken. Bei einer Schlauchlänge von über 30 Metern wird keine Garantie für die Pellets-Qualität übernommen. Für den Betrieb des Staub- und Rückluftabsauggeräts wird eine mit 13 Ampere träge abgesicherte 230-Volt-Steckdose benötigt. Der Lieferant schliesst jegliche Haftung aus, wenn Schäden infolge nicht ordnungsgemässer Bereitstellung der Heizanlage entstehen. 10. Minderungen/Nachlieferungen Sollte die ausgelieferte Menge aus Platzgründen um mehr als 10 Prozent oder 1000 lt/ kg unter der Bestellmenge liegen, ist der Verkäufer berechtigt, den Verkaufspreis der entsprechenden Mengenkategorie für die gesamte Liefermenge anzuwenden. Der Vermerk «Tank füllen» wird als Wunsch und ohne eine Lieferverpflichtung entgegengenommen. Liegt die Liefermenge des Verkäufers um mehr als 10 Prozent und mindestens 500 lt/kg unter der Bestellmenge, so kann der Käufer innerhalb zehn Tagen eine Nachlieferung ohne zusätzliche Kosten verlangen. 11. Fakturierung Die Fakturierung erfolgt aufgrund der Lieferung am Messapparat festgestellten Menge in Liter kompensiert bei 15 Grad. 12. Zahlungsverzug Zahlungen haben innerhalb der Zahlungsfrist gemäss Rechnung ohne Abzug von Skonto zu erfolgen. Bei Nichteinhaltung des Zahlungsziels werden Verzugszinsen und gegebenenfalls ein Verzugsschaden geltend gemacht. Verzug löst ohne besondere Mahnung einen Verzugszins aus in der Höhe von fünf Prozent über dem jeweiligen Diskontsatz der Schweizerischen Nationalbank am Tag der Fälligkeit. Die Verrechnung durch den Kunden ist ausgeschlossen. Es werden nach erfolglosem Ablauf der Zahlungsfrist sämtliche offenen Forderungen zur Zahlung fällig. Zudem können weitere Auslieferungen abgelehnt werden. Der Verkäufer behält sich in diesem Fall weitere Forderungen gegenüber dem Kunden vor. 13. Eigentumsvorbehalt Die vom Verkäufer gelieferte Ware steht bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises unter Eigentumsvorbehalt. Der Käufer verpflichtet sich in diesem Falle, freien Zugang zur Ware zu gewähren und verzichtet ausdrücklich auf jegliche Art von Widerspruch. 14. Änderungen der allgemeinen Bedingungen Nur schriftlich vom Verkäufer bestätigte Änderungen der allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen sind rechtsverbindlich. 15. Höhere Gewalt/Lieferverhinderungen/Haftung Höhere Gewalt entbindet den Verkäufer von seiner Lieferverpflichtung. Als Fälle höherer Gewalt gelten namentlich Kriege, Revolutionen, Streiks, Sperren, Ein- und Ausfuhrverbote und sonstige behördliche Massnahmen im In- und Ausland, jede Art von Betriebsstörung, Beschädigung von Rohstoffen, Hilfsmaterialien und der Ware selbst. Die Haftung des Verkäufers beschränkt sich in jedem Fall auf grobe Fahrlässigkeit seiner Organe. Er ist nicht verpflichtet, bestellte Ware vor dem Ablieferungstermin im Inland bereit zu stellen. Bei Nichtlieferung zum vereinbarten Zeitpunkt muss der Käufer den Verkäufer in Verzug setzen und eine verhältnismässige Nachlieferfrist gewähren. Nichtlieferung zum vereinbarten Zeitpunkt berechtigt den Käufer nicht zum Rücktritt vom Vertrag. 16. Heizöl und Dieselöl Der Verkauf von Heizöl erfolgt gegen eine bei der Eidg. Oberzolldirektion in Bern zu hinterlegende Verwendungsverpflichtung (Art. 20 Mineralölsteuerverordnung vom 20. November 1996). – Gemäss Art. 24 Mineralölsteuerverordnung darf Heizöl nur zu Feuerungszwecken, andere Waren nur zum in der Verwendungsverpflichtung aufgeführten Zweck verwendet werden. Zuwiderhandlungen werden nach dem Mineralölsteuergesetz geahndet. 17. Gerichtsstand und Anwendbares Recht Der ausschliessliche Gerichtsstand ist St.Gallen. Anwendbares Recht: CH-Recht (Das Rechtsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Käufer untersteht schweizerischen Recht)

  • agrolasg.ch | Pellets-Rechner

    Schnell und einfach online den Preis für Pellets in der Schweiz berechnen. Gerne können Sie uns auf individuell kontaktieren unter 058 400 66 11 oder info@agrolasg.ch HOLZ-PELLETS PREISRECHNER IHR REGIONALER LIEFERANT FÜR ENERGIE. Schnell und einfach online den Preis für Holz-Pellets in der Schweiz berechnen. Gerne können Sie uns bei Fragen oder für eine individuelle Offerte kontaktieren: Telefon +41 58 400 66 11 oder per E-Mail an info@agrolasg.ch.

  • agrolasg.ch | Bio-Diesel

    ​Beim Gedanken an Bio-Diesel kommen oft negative Assoziationen wie Nahrungsmittelverschwendung und Schäden für Motoren auf. Aus diesem Grund klären wir Sie gerne auf: Unser Bio-Diesel wird ausschliesslich aus Rest- und Abfallstoffen der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, wodurch keine Nahrungsmittel verschwendet werden. Zudem sparen Sie mit dem Anteil des Bio-Diesel bis zu 90 % an CO2 ein und leisten so Ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt.  BIO-DIESEL Beim Gedanken an Bio-Diesel kommen oft negative Assoziationen wie Nahrungsmittelverschwendung und Schäden für Motoren auf. Aus diesem Grund klären wir Sie gerne auf: Unser Bio-Diesel wird ausschliesslich aus Rest- und Abfallstoffen der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, wodurch keine Nahrungsmittel verschwendet werden. Zudem sparen Sie mit dem Anteil des Bio-Diesel bis zu 90 % an CO2 ein und leisten so Ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt. OFT GESTELLTE FRAGEN UND ANTWORTEN Warum wird dem fossilen Diesel Bio-Diesel beigemischt? Gemäss CO2-Gesetz müssen bis 2030 die Emissionen von Treibhausgasen um mind. 50 % gegenüber dem Stand von 1990 reduziert werden. Seit 2022 verpflichtet das CO2-Gesetz die Mineralölbranche, bis 2024 durchschnittlich 20 % der durch den Verkehr in der Schweiz verursachten Treibhausgas-Emissionen im In- und Ausland zu kompensieren. Was passiert, wenn die Mineralölbranche die Kompensation nicht erreicht? Die CO2-Abgabe könnte zulasten der Konsumentinnen und Konsumenten erhöht werden. Woraus wird der Bio-Diesel hergestellt? Aus Rest- und Abfallstoffen, die weder als Nahrungsmittel noch als Futtermittel verwendet werden können. Was für eine Qualität hat der Bio-Diesel? Der Bio-Diesel übertrifft die EN 14214 und wird mit einer professionellen Blending-Anlage in den Tanklagern dem fossilen Diesel beigemischt. So kann höchste Qualität gewährleistet werden. Bieten alle Tankstellen Diesel mit 7 % Bio-Anteil an? Ja, praktisch alle Markentankstellen verkaufen Diesel mit 7 % Bio-Diesel, damit das CO2-Gesetz eingehalten werden kann. Woher kommt der Diesel? Wir laden den Diesel in St. Gallen, Arnegg, Sennwald, Landquart und Schwarzenbach. Auch AVIA, Migrol, Coop und andere Marken beladen ihre Fahrzeuge in diesen Tanklagern. Schadet der Bio-Diesel den Motoren? Nein, alle Motoren sind von Werk aus dafür ausgelegt, dass diese mit mindestens 7 % Bio-Treibstoff betrieben werden können. Kann ich für meine private Tankstelle (z. B. als Landwirtin oder Landwirt) trotzdem Diesel (B0) ohne Bio-Diesel bestellen? Ja, die Kundinnen und Kunde können frei entscheiden, welche Qualität sie möchten. Standardmässig wird Diesel B7 geliefert, damit die CO2-Ziele erreicht werden können. Kann man auch mehr Bio-Diesel beimischen? Ja, bereits heute haben wir Kundinnen und Kunden, die mit einer Mischrate von bis zu 30 % fahren. Ausserdem fahren einige mit 100 % Bio-Diesel. Wie wird die Thematik in den Nachbarländern gehandhabt? In der EU gilt per Gesetz seit über 15 Jahren eine Beimischpflicht. Diesel ohne Bio-Anteile darf nicht mehr eingesetzt werden. Vorteile? Weniger CO2-Ausstoss Keine Nahrungs- oder Futtermittel Kein Schaden am Fahrzeug (werkseitige Freigabe aller Marken) Kein Mehrverbrauch Günstiger Preis Download Datenblatt

  • agrolasg.ch | Kontakt energy card Geschäftskunden

    Sie möchten eine AGROLA energy card bestellen? Dann nutzen Sie das Kontaktformular für Kartenanträge für Geschäftskunden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. KARTENANTRAG Dieser Antrag ist für Geschäftskunden. Sind sie bereits Kunde und möchten eine weitere Karte beantragen, kontaktieren Sie uns bitte. KARTENANTRAG GESCHÄFTSKUNDEN Ich beantrage, dass mir die AGROLA energy card auf die nachstehenden Angaben ausgestellt wird. 1. Formular über den Button herunterladen 2. Formular ausfüllen und unterschreiben 3. Formular einscannen und an die unten angegebene E-Mail Adresse zustellen Rechtsform* AG GmbH Einzelfirma Sonstiges Firmenname lt. HR* Zusatzzeile Adresse* Telefonnummer geschäftlich Telefonnummer mobile E-Mail-Adresse* Gründung am* Geschäftssitz seit* Treibstoff Jahresvolumen Karteninhaber Anrede* Herr Frau Sonstiges Nachname* Vorname* Adresse* Geburtsdatum* Zahlungsverkehr * per E-Mail per LSV / DD per B-Post in Papierform + CHF 2.60 Gestaltung Karte Karten-ID (Rechnung)* Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 1* Auswahl Produkte* KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Karten-ID (Rechnung) Karte 2 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 2 Auswahl Produkte KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Karten-ID (Rechnung) Karte 3 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 3 Auswahl Produkte KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Karten-ID (Rechnung) Karte 4 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 4 Auswahl Produkte KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Einreichung HR-Auszug hochgeladen? * Datei-Upload Datei hochladen Ich bestätige, dass ich die Karte(n) gemäss den obenstehenden Angaben verbindlich bestellen möchte. * Bemerkungen Einreichen Ich habe von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die AGROLA energy card Kenntnis genommen und akzeptiere sie. Ich ermächtige die kartenausgebende Firma, sämtliche als notwendig erachteten Auskünfte bei öffentlichen Ämtern einzuholen. Dieser Antrag kann ohne Angabe eines Grundes abgelehnt werden Formular herunterladen Formular jetzt per E-Mail senden: energycard@laveba.ch Ich habe von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die AGROLA energy card Kenntnis genommen und akzeptiere sie. Ich ermächtige die kartenausgebende Firma, sämtliche als notwendig erachteten Auskünfte bei öffentlichen Ämtern einzuholen. Dieser Antrag kann ohne Angabe eines Grundes abgelehnt werden.

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