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- agrolasg.ch | Ihr Partner für Energie
Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin der AGROLA in der Ostschweiz. Heute ist sie ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor Definition. Was bietet AGROLA im Portfolio? Es umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe, aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaik Anlage. Herzlich willkommen bei der LAVEBA Energie - die Markenvertreterin von AGROLA in der Ostschweiz Ihr regionaler Lieferant für Energie. Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin von AGROLA in der Region Ostschweiz. Sie ist ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor. Das Portfolio umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaikanlagen. Diesel-Aktion Nur für kurze Zeit: Füllen Sie Ihren Tank jetzt zum Vorzugspreis auf! Unser Angebot gilt bis Mittwoch, 03.06.2026 um 15:00 Uhr. Jetzt bestellen IHR PARTNER FÜR ENERGIE. Regional, schnell und unkompliziert. HEIZÖL Preis berechnen > HOLZ-PELLETS Preis berechnen > TANKSTELLE Standort finden > 16.7.26 Straße von Hormus: Schiffsverkehr eingeschränkt möglich Mit den Kampfhandlungen im Mittleren Osten ist der Transport von Waren durch die Straße von Hormus spürbar eingeschränkt, aber nicht stillgelegt. Der Iran spricht zwar davon, dass die Meerenge geschlossen sei, die USA hingegen bieten Schutz bei der Durchfahrt an und begleiten zivile Frachter bei der Passage. In den letzten sieben Tagen seien etwa 300 Schiffe durch die Straße von Hormus gefahren, von denen etwa die Hälfte Geleitschutz der USA in Anspruch genommen hätten. Das ist zwar nur ein Bruchteil der mehr als 100 Schiffe, die vor den US-Angriffen auf den Iran die Meerenge pro Tag passierten, komplett zu ist die Route damit aber nicht. Mehr erfahren 17.07.26 Preistendenz Börsendaten Schlusskurs 17:30 Uhr HEUTE VORTAG Brent USD/Barrel ICE Gasoil USD/CHF Rheinfracht CHF/t --.-- --.-- --.-- --.-- 84.95 1129.50 0.8115 174.00
- agrolasg.ch | Bio-Heizöl
Ersetzen Sie Ihre Ölheizung einfach und kostengünstig. Mit Herkunftsnachweisen (HKN) erfüllen Sie die gesetzlichen Vorgaben für Bio-Heizöl und erhalten die Baubewilligung unkompliziert. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Einreichung bis zur definitiven Freigabe. Nach Bewilligung betreiben Sie Ihre neue Anlage flexibel mit Heizöl Öko 50 ppm. Jetzt informieren und beraten lassen! BIO-HEIZÖL Ersatz Ölheizung mit Bio-Heizöl und Herkunftsnachweisen (HKN) Der einfache Weg zur neuen Ölheizung – die kostengünstigste Lösung Möchten Sie Ihre bestehende Ölheizung durch eine neue Ölheizung ersetzen? Der Ersatz einer Ölheizung ist in vielen Gemeinden weiterhin möglich. Voraussetzung ist, dass im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens ein Nachweis über den erforderlichen Bio-Heizöl-Anteil erbracht wird. Mit den entsprechenden Herkunftsnachweisen (HKN) übernehmen wir diesen Prozess für Sie – einfach, unkompliziert und gesetzeskonform. So erfüllen Sie die Anforderungen beim Ersatz Ihrer Ölheizung, ohne zusätzlichen Aufwand. Nach Erhalt der definitiven Baubewilligung kann Ihre Heizung mit herkömmlichem Heizöl Öko 50 ppm betrieben werden. Ersatz Ölheizung: Ablauf mit Herkunftsnachweisen und Bio-Heizöl 1. Einreichung des Baugesuchs Sie reichen beim zuständigen Bauamt ein Gesuch für den Ersatz Ihrer bestehenden Ölheizung durch eine neue Ölheizung mit Bio-Heizöl ein. 2. Provisorische Baubewilligung Nach der Prüfung wird eine provisorische Baubewilligung erteilt. Innerhalb der festgelegten Frist muss der erforderliche Herkunftsnachweis (HKN) für Bio-Heizöl eingereicht werden. 3. Vorausrechnung für die Herkunftsnachweise Sobald uns die provisorische Baubewilligung vorliegt, erstellen wir Ihnen eine Vorausrechnung für die benötigten Herkunftsnachweise für Bio-Heizöl. 4. Entwertung der Herkunftsnachweise Nach Zahlungseingang entwerten wir die erforderlichen Herkunftsnachweise über das Pronovo-System auf Ihren Namen. 5. Bestätigung für das Bauamt Sie erhalten von uns einen Link sowie eine PDF-Bestätigung über die erfolgte Entwertung der Herkunftsnachweise. Diese Unterlagen reichen Sie beim Bauamt ein. 6. Definitive Baubewilligung Nach erfolgreicher Prüfung der Unterlagen erteilt das Bauamt die definitive Baubewilligung. 7. Betrieb der Heizung Nach Erhalt der definitiven Baubewilligung kann die neue Ölheizung mit herkömmlichem Heizöl Öko 50 ppm betrieben werden. Warum Herkunftsnachweise für Bio-Heizöl erforderlich sind Der Hintergrund dieses Vorgehens ist einfach: Nicht alle Heizungsanlagen sind für den dauerhaften Betrieb mit Bio-Heizöl geeignet. Mit den Herkunftsnachweisen wird die gesetzliche Anforderung bem Ersatz der Ölheizung erfüllt, ohne dass der laufende Betrieb der Heizung eingeschränkt wird. Kostenbeispiel für Herkunftsnachweise bei Bio-Heizöl Energiebezugsfläche (EBF): 180 m² 180 m² × 10 Liter Heizöl/m² = 1'800 Liter Jahresverbrauch 1'800 Liter × 20 % Bioanteil = 360 Liter Bio-Heizöl pro Jahr 360 Liter × 20 Jahre = 7'200 Liter Herkunftsnachweise 7'200 Liter × ca. *Fr. 0.35/Liter = Fr. 2'520.– Einmalige Gesamtkosten Herkunftsnachweise für Bioheizöl (Beispiel): Fr. 2'520.– Die erforderliche Menge an Herkunftsnachweisen wird anhand der Energiebezugsfläche (EBF) Ihres Gebäudes berechnet. *Der Preis von Fr. 0.35 pro Liter dient als Richtwert und ist unverbindlich. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach den aktuellen Marktpreisen der Herkunftsnachweise und können entsprechend variieren. Ihr Partner für den Ersatz der Ölheizung mit Bio-Heizöl Wir unterstützen Sie beim Prozess rund um den Ersatz Ihrer Ölheizung – von den Herkunftsnachweisen bis zur gesetzeskonformen Umsetzung der Bio-Heizöl-Anforderungen. Jetzt Kontakt aufnehmen und unverbindliche Beratung zum Ersatz Ihrer Ölheizung mit Bio-Heizöl sichern. Interessiert an einem Angebot? Jetzt Offerte anfragen oder online berechnen. JETZT ANFRAGEN ONLINE BERECHNEN
- agrolasg.ch | Holz-Pellets
Wie kann man am effizientesten und umweltfreundlich Heizen? Mit AGROLA Holz-Pellets von der LAVEBA Energie, welche aus heimischem Restholz hergestellt werden und damit zu den erneuerbaren Energien zählen. Der erprobte Brennstoff leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne des Umweltschutes. Zusammengefasst nachhaltig, regional und klimafreundlich. HOLZ-PELLETS Wie kann man am effizientesten und umweltfreundlich Heizen? Mit AGROLA Holz-Pellets von der LAVEBA Energie, welche aus heimischem Restholz hergestellt werden und damit zu den erneuerbaren Energien zählen. Der erprobte Brennstoff leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne des Umweltschutzes. Zusammengefasst nachhaltig, regional und klimafreundlich. Herstellung Unsere Holz-Pellets werden aus naturbelassenem Restholz, welches in Säge- und Hobelwerken anfällt, hergestellt. Die Herstellung erfolgt idealerweise in der Nähe der Rohstoffquelle. Das Restholz wird zunächst zerkleinert und unter hohem Druck durch eine Stahlmatrize mit Bohrungen im gewünschten Pellets-Druchmesser gepresst. Durch den Druck findet eine Erwärmung statt, die das im Holz enthaltene Lignin erhitzt und verflüssigt, so dass es als Bindemittel fungiert. Beim Austreten aus der Matrize schneidet ein Abstreifmesser die Stränge zu Holz-Pellets der gewünschten Länge. Der Energieaufwand bei der Holz-Pellets Herstellung beträgt ca. 2.7% des Energiegehaltes. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN Mehrheitlich Holz-Pellets aus Holz aus der Schweiz Die LAVEBA Energie ist Teil der LAVEBA Genossenschaft und somit ein Schweizer Unternehmen. Aus diesem Grund legen wir schon immer grossen Wert auf schweizerische Produkte. Bei der Auswahl unserer Lieferanten gehen wir deshalb keine Kompromisse ein. Gut 90% unseres Handelsvolumens stammen aus Schweizer Produktion. Die übrigen Pellets beziehen wir von renommierten Herstellern aus Süddeutschland sowie aus dem Vorarlberg und Tirol in Österreich. Neben langjährigen Partnerschaften mit unseren Produktionspartnern ist uns auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz sehr wichtig. Unsere Holz-Pellets werden mit 100% erneuerbarer Energie hergestellt. Qualität steht an erster Stelle Unsere Schweizer Hersteller produzieren unsere Holz-Pellets nach dem europäischen Qualitätssiegel ENplus-A1. Da alle europäischen Heizkessel speziell auf ENplus-A1 Pellets abgestimmt werden, garantieren Holz-Pellets von der AGROLA beste Funktionalität. Seit Juli 2014 unterliegt dieses Produkt in den EU-Ländern der allgemein verbindlichen und international geltenden Produktenorm ISO 17225-2 (in der Schweiz SN EN ISO 17225-2). Damit werden die bisher geltenden nationalen Normen abgelöst. Die ISO-Norm unterscheidet drei unterschiedliche Qualitätsklassen: A1, A2 und B. Unsere Holz-Pellets sind ENplus-A1 zertifiziert! Was bedeutet ENplus-A1 zertifiziert? Mit seinen strengen Grenzwerten sorft das Zertifikat für einwandfreie Qualität bezüglich der Länge, Durchmesser, Asche, Wassergehalt und Heizwert. ENplus-A1 Holz-Pellets ermöglichen störungsfreies und energieeffizientes Heizen und werden von allen führenden Heizkesselanbietern empfohlen. Mit diesem Zertifikat wird die gesamte Prozesskette von der Herstellung, über die Lagerung, den Transport bis hin zum Endkunden kontrolliert. Mit der Rückverfolgbarkeit über die Identifikationsnummer erhalten Sie als Konsument Gewissheit, dass die Holz-Pellets die Anforderungen erfüllen und Sie können jederzeit nachvollziehen, wer die Pellets produziert hat. Versorgungssicherheit AGROLA investiert in eine sichere Versorgung mit Holz-Pellets. Temperaturbedingt wird die grösste Menge an Holz-Pellets in den Wintermonaten benötigt. Sägemehl und Hobelspäne fallen jedoch grösstenteils im Sommer an. Es ist für uns die Aufgabe und Herausforderung zugleich die Versorgungssicherheit trotz diesen Umständen immer zu gewährleisten. Um auch im strengstem Winter unsere Kundinnen und Kunden innert einer nützlicher Frist zu beliefern zu können, lagert die AGROLA im Sommer grosse Mengen an Holz-Pellets ein. Um die Anfahrtswege kurz zu halten, werden die Pellets auf dezentrale Lager verteilt.
- agrolasg.ch | Heizöl-Rechner
Schnell und einfach online den Preis für Heizöl in der Schweiz berechnen. Gerne können Sie uns auf individuell kontaktieren unter 058 400 66 11 oder info@agrolasg.ch HEIZÖL PREISRECHNER IHR REGIONALER LIEFERANT FÜR ENERGIE. Schnell und einfach online den Preis für Heizoel in der Schweiz berechnen. Gerne können Sie uns bei Fragen oder für eine individuelle Offerte kontaktieren: Telefon +41 58 400 66 11 oder per E-Mail an info@agrolasg.ch.
- agrolasg.ch | Tankdienstleistungen
Eine Tankrevision oder Tanksanierung ist wichtig, damit Sie störungsfrei von der Energie profitieren können und die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine Tankreinigung abläuft. TANKDIENSTLEISTUNGEN Eine Tankrevision oder Tanksanierung ist wichtig, damit Sie störungsfrei von der Energie profitieren können und die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine Tankreinigung abläuft. Was für andere spezifische Tankdienstleistungen bietet LAVEBA Energie noch an? Wir sind auch ihre richtigen Ansprechpartner, wenn es um Tanksanierungen oder auch um den Rückbau von bestehenden Tankanlagen geht. Inklusive der Ausserbetriebnahme und der fachgerechten Entsorgung. Sie haben noch keinen Tank und sind an einer neuen Anlage interessiert? Auch in diesem Themengebiet stehen wir gerne für eine Beratung oder ein Angebot zur Verfügung. TANKREVISION UND TANKREINIGUNG Wie oft sollte eine Tankreinigung erfolgen? AGROLA empfiehlt eine Tankrevision mit Innenreinigung alle 10 Jahre. Dabei wird der Ölschlamm entfernt, die Tankanlage wird auf Korrosionsschäden und Dichtheit geprüft. Anfressungen bei Stahltanks werden geschliffen und neu gestrichen. Damit sichern Sie sich eine störungsfreie Energieversorgung über Jahrzehnte in Ihrer Liegenschaft. Wird diese Kontrolle nicht durch eine konzessionierte Firma vorgenommen, kann die Gebäudeversicherung in einem Schadenfall die Haftung ablehnen. TANKSANIERUNG Die beste Ansprechperson für Tanksanierung? LAVEBA Energie aus St. Gallen ist Ihre Fachfirma, wenn es um die Sanierung von Tankanlagen geht. Folgende Dienstleistungen bieten wir in diesem Bereich an: Hüllen-Einbau bei erdverlegten Tanks, Leckwarn-Systeme Tankraum-Auskleidungen Entrostung/Sandstrahlen von Stahltanks Beschichtungen/Abdichtungen AUSSERBETRIEBNAHME LAVEBA Energie ist auch Ihre Fachfirma, wenn es um die Ausserbetriebnahme und auch um den Tankabbruch geht. In diesem Zusammenhang wird eine Schlusseinigung ausgeführt mit fachgerechter Entsorgung der Schlammrückstände, inklusive der amtlichen Abmeldung. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN NEUTANKANLAGEN Benötigen Sie eine Neutankanlage individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt? LAVEBA Energie erstellt für Sie die «massgeschneiderte» Tankanlage, von der Betriebs-Tankstelle mit Kunststoff Benzintank und Kunststoff Dieseltank bis zu Kunststoff-Tanks für die Heizöl-Versorgung. Wir bieten folgende Tankvarianten an: Einzel-Kunststofftanks mit Auffangwanne Batterie-Kunststofftanks Passgenaue Kellertanks Stahltanks Erdverlegte Tankanlage Gesetzliche Grundlagen Was sind spezifisch die Öltank Vorschriften Schweiz? Das revidierte Gewässerschutzgesetz auf Bundesebene hat die Tankrevisions-Pflicht ab 2007 liberalisiert. Verschiedene Kantone erinnern Sie weiterhin an die Unterhaltspflichten. Das neue gültige Gesetz sieht die völlige Eigenverantwortung des Eigentümers vor, das heisst, der Gesetzgeber schreitet erst bei einem allfälligen Schadenfall ein, Gebäudeversicherungen Schweiz werden bei vernachlässigtem Unterhalt Ihre Leistungen kürzen.
- agrolasg.ch | Der Weg vom Oel
Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven Schweiz werden zum Grossteil per Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 12 Millionen Tonnen pro Jahr. Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in ihren Tank kommt. DER WEG VOM ÖL VERSORGUNGSWEGE IN DIE SCHWEIZ Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven der Schweiz werden zum Grossteil auf Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 8.5 Millionen Tonnen pro Jahr (Stand per 2022). Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in Ihren Tank kommt. Damit es zu keinen Engpässen kommt, führt ein Netz verschiedener Versorgungswege, Erdöl und Erdölprodukte aus vielen Ländern auf unterschiedlichen Verkehrsträgern in die Schweiz. Diese Vielfalt ermöglicht eine optimale Versorgungssicherheit. Etwa ein Drittel des Bedarfs wird unverarbeitet, als Rohöl, importiert. Eine inländische Raffinerie fertigt daraus die ganze Palette der in der Schweiz verwendeten Brenn- und Treibstoffe sowie eine Reihe von Spezialprodukten. Zwei Drittel werden in ausländischen Raffinerien verarbeitet und passieren die Schweizer Grenze als gebrauchsfertiges Benzin, Heizöl, Dieselöl, Flugpetrol, Schmierstoff oder als Ausgangsprodukt für die chemische Industrie. Die Schweizer Raffinerie bevorzugt hochwertige, schwefelarme, relativ leichte Rohöle aus dem afrikanischen Raum. Die Nordsee und der Mittlere Osten tragen hingegen nur um die 10% zu den Rohölimporten bei. Wichtigste Lieferantin für Erdölprodukte ist die EU. DER WEG ZUM ENDVERBRAUCHER Aus dem Rheinschiff, dem Kesselwagen, der Pipeline oder dem Camion gelangen die importierten Erdölprodukte in eines der rund 100 über die ganze Schweiz verteilten Grosstanklager. Von den Tanklagern aus erfolgt die Feinverteilung der Produkte auf der Schiene oder Strasse. Welches Transportmittel gewährt den Händlern grössere Flexibilität, um die AGROLA Heizöl und Treib- und Brennstoffe schnell und unkompliziert zum Kunden zu befördern? Auf dem letzten Streckenabschnitt unterwegs zum Kunden spielt der Camion die Hauptrolle. Per Lastwagen können geringe Brenn- und Treibstoffmengen kostengünstig, rasch und flexibel praktisch überallhin geliefert werden. Die reibungslose Versorgung der Kundinnen und Kunden mit Erdölprodukten ist eine logistische Herausforderung, da die grösste Menge in den Wintermonaten in kürzester Zeit ausgeliefert werden muss. Zu den Endkunden der Mineralölhändler zählen rund 3500 Markentankstellen, deren Treibstoffvorräte teils täglich ergänzt werden müssen. Dazu kommen Betriebstankstellen grosser Firmen und zwei Drittel der Schweizer Wohnungen, welche mit Heizöl oder anderen Brenn- und Treibstoffen versorgt werden wollen. Weitere Informationen zur Thematik liefert auch das Video vom Verband Avenergy .
- agrolasg.ch | AdBlue
AdBlue® ist ein Betriebsstoff, der die selektive katalytische Reduktion (SCR-Technologie) unterstützt und in vielen neuen Dieselfahrzeugen Verwendung findet. Derzeit betreibt LAVEBA Energie gemeinsam mit der AGROLA AG das grösste Marken-Tankstellennetz in der Schweiz, das die bequeme Option bietet, AdBlue® und Diesel zu tanken und auf einer gemeinsamen Monatsrechnung belasten zu lassen. Unser Netz umfasst bereits über 120 Tankstellen, die mit AdBlue® ausgestattet sind. ADBLUE AdBlue® ist ein Betriebsstoff, der die selektive katalytische Reduktion (SCR-Technologie) unterstützt und in vielen neuen Dieselfahrzeugen Verwendung findet. Diese ungiftige, geruchlose, klare und synthetisch hergestellte Harnstofflösung entspricht der DIN-Norm 70070 für AdBlue®. Es handelt sich um eine 32,5%ige Flüssigharnstofflösung, die im Nutzfahrzeug- und Personenkraftwagenbereich zur Reduzierung der NOx-Emissionen eingesetzt wird. Der im Auspuff dosiert eingespritzte Harnstoff (NH2)2CO reagiert im Katalysator bei erhöhter Temperatur mit Stickoxiden, wodurch Wasserdampf und Stickstoff (N2) erzeugt werden. Stickstoff ist unbedenklich, da er mit 80 % den Hauptbestandteil der Luft ausmacht. Dank dieser Technologie können die strengen Emissionsnormen von EURO IV bis VI problemlos eingehalten werden. AdBlue® reduziert Stickoxide in den Abgasen von Euro-5-Fahrzeugen um 85 % und von Euro-6-Fahrzeugen um 95-98 %. Darüber hinaus trägt die SCR-Technologie zur Verringerung von Russpartikeln bei. Die optimierte Motoreneinstellung führt zudem zu einer Senkung des Treibstoffverbrauchs um 5-6 %, was Transportunternehmen einen Kostenvorteil im Vergleich zu älteren Abgastechnologien verschafft. LAVEBA Energie nimmt auch hier die Möglichkeit wahr, um einen aktiven Beitrag zur Luftqualitätsverbesserung zu leisten. UNSERE PRODUKTE Derzeit betreibt LAVEBA Energie gemeinsam mit der AGROLA das grösste Marken-Tankstellennetz in der Schweiz, das die bequeme Option bietet, AdBlue® und Diesel zu tanken und auf einer gemeinsamen Monatsrechnung belasten zu lassen. Unser Netz umfasst bereits über 120 Tankstellen, die mit AdBlue® ausgestattet sind. Das aktuelle Verzeichnis unserer Tankstellen finden Sie hier . Lieferung mit Tankwagen AdBlue® liefern wir ab einer Menge von 2'000 Liter pro Abladestelle, mit einem Tankwagen direkt an Ihren Standort. 1'000 Liter IBC-Container Der IBC-Container eignet sich vor allem bei grösserem Verbrauch. Die Abmessungen sind in der Länge 120cm, in der Breite 100cm und in der Höhe 116cm (ohne die Pumpe). Es handelt sich hierbei um ein Austauschgebinde, welches sich im Eigentum der AGROLA St. Gallen befindet. Für die Verwendung wird eine Elektropumpe benötigt, welche bei LAVEBA Energie erhältlich ist. Der Container kann in unserem Lager abgeholt werden oder auch an Ihren Standort geliefert werden. 210 Liter Fass Das 210 Liter Fass ist die ideale Lösung für Betriebe mit wenig Verbrauch. Für die Verwendung wird eine Hand- oder Elektropumpe benötigt, welche auch bei der LAVEBA Energie erhältlich sind. Es handelt sich hierbei um ein Einweggebinde. Das Fass kann ab unserem Lager abgeholt werden oder Sie lassen sich dieses durch uns an Ihren Standort liefern. 10 Liter Kanister Der 10 Liter Kanister ist leicht und einfach zu benutzen. Er dient als überaus praktischer Vorratsbehälter. Diese Kanister sind Einweggebinde und können ab unserem Lager, LAVEBA Shops oder in einer LANDI abgeholt werden. Alternativ können Sie diese bequem durch uns an Ihren Standort liefern lassen. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN
- agrolasg.ch | Heizöl
Die LAVEBA Energie ist ihr Partner, wenn es um AGROLA Heizöl geht. Wir liefern direkt aus der Region, kurzfristig, unkompliziert und zu attraktiven Preisen. Unsere eigenen Tanklager Schweiz befinden sich in St. Gallen. Arnegg und Sennwald, ein weit verbreitetes Netz, keineswegs von anderen Lagerstätten abhängig. Wir sind in Glarus wie auch in der Ostschweiz in den Regionen St. Gallen, beiden Appenzell (AI/AR), im Fürstentum Liechtenstein, in Teilen des Thurgaus und Schwyz präsent. HEIZÖL Wo erhalte ich die lukrativsten Heizölpreise der Schweiz? Die Anlaufstelle LAVEBA Energie ist Ihr Partner, wenn es um AGROLA Heizöl geht. Wir liefern direkt aus der Region, kurzfristig, unkompliziert und zu attraktiven Preisen. Unsere Kundinnen und Kunden sind sowohl private Haushalte als auch Unternehmen. Nutzen Sie unseren online Preisrechner für ein direktes Angebot, oder rufen Sie uns für eine Beratung an. Wir sind in Glarus wie auch in der Ostschweiz in den Regionen St. Gallen, beiden Appenzell (AI/AR), im Fürstentum Liechtenstein, in Teilen des Thurgaus und Schwyz präsent. UNSERE PRODUKTE In der Schweiz werden derzeit zwei Qualitäten von Heizöl auf dem Markt angeboten. Die qualitativen Normen dazu sind im Normblatt 181160-2 der schweizerischen Normenvereinigung festgelegt. Download Datenblatt AGROLA Öko-Heizöl 50ppm schwefelarm Das schwefelarme Öko-Heizöl mit max. 50ppm Schwefel- und niedrigem Stickstoffgehalt eignet sich für ältere Ölheizungen, die die Grenzwerte der Luftbeinhalteverordnungen nicht mehr erfüllen. Eignet es sich zugleich für moderne Heizsysteme mit Brennwerttechnik? Zweifellos, es verringert den CO₂-Emissionen zugunsten einer sauberen Umwelt, ein geeigneter Übergang zur zukünftigen erneuerbaren Energie. Füllen Sie Ihre nächste Tankfüllung mit dem Öko-Heizöl von AGROLA St. Gallen. Download Datenblatt AGROLA Winter Öko-Heizöl 10ppm (-10/-20) schwefelarm Das schwefelarme Winter Öko-Heizöl mit max. 10ppm Schwefel- und niedrigem Stickstoffgehalt eignet sich für alle Ölheizungen. Welche Vorteile bestehen gegenüber dem normalen Öko-Heizöl? Die Winterfestigkeit des Heizöls ist bis zu -20 Grad garantiert, weniger Schwefelanteile, energiesparend und wartungsarm. Diese Qualität eignet sich vor allem für kalte Regionen und wird von AGROLA St. Gallen empfohlen, wenn der Tank im Freien steht und nicht vor Kälte geschützt ist. Erfahren Sie mehr AGROLA Bio-Heizöl Mit unserem Herkunftsnachweis-Service erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen für den Ersatz Ihrer Ölheizung einfach und unkompliziert. Wir begleiten Sie durch den Prozess – von der provisorischen Baubewilligung bis zu den Herkunftsnachweisen (HKN) für Bio-Heizöl – damit Sie Ihre neue Ölheizung als kostengünstige Lösung realisieren können. Interessiert an einem Angebot? Jetzt Offerte anfragen oder online berechnen. JETZT ANFRAGEN ONLINE BERECHNEN
- agrolasg.ch | Treibstoffe
LAVEBA Energie verfügt über ein weit verbreitetes AGROLA Tankstellennetz sowie auch über eine ausgeprägte Logistik, um unsere Kunden schnell und unkompliziert zu beliefern. Neben den klassischen Treibstoff-Produkten wie Benzin und Diesel, führen wir auch das Produkt Bio-Diesel, mit dem wir verschiedene Mischverhältnisse anbieten können. TREIBSTOFFE LAVEBA Energie verfügt über ein weit verbreitetes AGROLA Tankstellennetz sowie auch über eine ausgeprägte Logistik, um unsere Kunden schnell und unkompliziert zu beliefern. Neben den klassischen Treibstoff-Produkten wie Benzin und Diesel, führen wir auch das Produkt Bio-Diesel, mit dem wir verschiedene Mischverhältnisse anbieten können. Dank unseren eigenen Tanklagern in St. Gallen, Arnegg und Sennwald, welche mit der modernsten Blendingtechnik ausgestattet sind, können wir die beiden Dieselprodukte individuell nach Ihren Bedürfnissen mischen. Selbstverständlich bieten wir verschiedene Heizölprodukte an, sowie erneuerbare Energieformen wie Holz-Pellets. UNSERE PRODUKTE Download Datenblatt 95/98 AGROLA Benzin Bleifrei 95 und 98 Unter welchem Namen ist das Benzin Bleifrei 98 bei anderen Firmen bekannt? Zum Beispiel als Super Plus. Bei der AGROLA nennt man es wie üblich Benzin Bleifrei 98 und schützt Ihren Motor vor Ablagerungen, schädlichen Auswirkungen der Korrosion und der Abnützung an wichtigen Teilen des Motors. Wir bieten dieses Produkt an ausgewählten Tankstellen innerhalb unserem Netz an. Neben dem Bleifrei 98 bieten wir auch das klassische Benzin Bleifrei 95 an. Beide Sorten entsprechen den Schweizer Vorgaben und der Reinhalteverordnung. Gerne liefern wir die Produkte auch an Ihre eigene Betriebstankstelle. Download Datenblatt AGROLA Diesel 10ppm schwefelarm AGROLA verkauft ganzjährig die Winterqualität des hochwertigen Diesel mit einem Schwefelgehalt von maximal 10ppm und einem Kälteverhalten von -10° Celsius Trübungspunkt und -20° Celsius Filtrierbarkeitsgrenze (CFPP). Dieses Produkt ist an sämtlichen AGROLA-Tankstellen erhältlich. Wir liefern den Diesel auch zu Ihrem Betrieb - profitieren Sie jetzt von unserer Dienstleistung und fragen Sie unverbindlich ein Angebot an Erfahren Sie mehr AGROLA Bio-Diesel (FAME) AGROLA verkauft auch CO2-neutralen Bio-Diesel, sogenannt FAME. Dieser übertrifft die Norm EN 14214 und entspricht somit höchster Qualität für einen problemlosen Betrieb bei allen Motoren bei einer Beimischung von max. 7% zum herkömmlichen Diesel 10ppm. Auch die Winterqualität bis zu -20° Celsius ist bei uns in den Wintermonaten selbstverständlich. Hergestellt wird dieses Produkt aus Rest- und Abfallstoffen und ist biologisch schnell abbaubar. Es entspricht der schweizer Gesetzgebung und ist in verschiedenen Mischungen bei uns erhältlich. Durch unsere modernen Blending-Anlagen können wir bis zu 30% beimischen. Gerne beraten wir Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen. Erfahren Sie mehr HVO R100 (NEU auch an Tankstellen erhältlich) HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. Durch diesen Prozess der Veredelung wird das Pflanzenöl in den Eigenschaften soweit an fossilen Diesel angepasst, damit die chemischen Eigenschaften so gut wie identisch sind. HVO kann somit als saubere Diesel Alternative dem fossilen Diesel beigemischt werden , oder ihn sogar komplett ersetzen. Der umweltschonend hergestellte Treibstoff basiert wie der Bio-Diesel (FAME) aus Rohstoffen wie Pflanzenöl oder tierischen Fetten. Die Produkteigenschaften des HVO sind dem fossilen Diesel sehr ähnlich, verbrennt aber sauberer und verursacht im Vergleich zu herkömmlichem Diesel 90 Prozent weniger Treibhausgase. Die meisten Fahrzeughersteller haben ihre Motoren bereits für den Einsatz von HVO R100 freigegeben. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN
- agrolasg.ch | Team
Persönlicher Kontakt ist uns wichtig. Lernen Sie das Team der LAVEBA Energie kennen und kontaktieren Sie uns bei Fragen oder für ein unverbindliches Angebot. UNSER TEAM Haben Sie allgemeine Anliegen, wenden Sie sich bitte an diesen Kontakt . MARC LIPPUNER Leiter GE Energie Mitglied Geschäftsleitung 058 400 66 01 ANDY GARTWYL Leiter Abteilung Brenn- und Treibstoffe, Stv. Leiter GE Energie 058 400 66 05 MICHAEL WÜTHRICH Leiter Abteilung Holz-Pellets / AdBlue 058 400 66 02 JÜRG MENET Leiter Abteilung Schmierstoffe 058 400 66 95 ANITA GARTWYL Leiterin Tankstellen Management 058 400 66 15 JAN KESSLER Leiter AGROLA energy card, Verkauf Brenn- und Treibstoffe 058 400 66 09 THOMAS BAUMANN Leiter Tankdienstleistungen 058 400 67 25 PALMIRA DI LEO Verkauf Brenn- und Treibstoffe 058 400 66 03 DUNJA ZUMSTEIN Verkauf Brenn- und Treibstoffe 058 400 66 10 ARNOLD BLASER Verkauf Brenn- und Treibstoffe / Tankdienstleistungen 058 400 66 08 VANESSA BEUSCH Verkauf Brenn- und Treibstoffe 058 400 66 22 DOMINIK HOFER Sachbearbeiter AGROLA energy card 058 400 66 19 RITA STILLHART Sachbearbeiterin AGROLA energy card 058 400 66 07 SUSANNE SZEWCZUK Sachbearbeiterin Administration 058 400 66 21 FABIENNE BONINI Sachbearbeiterin Verkaufsinnendienst für Schmierstoffe 058 400 66 96
- agrolasg.ch | Werbung
Sie möchten Werbung an unseren Tankstellen schalten? Hierfür steht Ihnen unser Vermarkter Livesystems AG zur Verfügung. WERBUNG TANKSTELLEN Unsere Werbeflächen werden durch Livesystems AG vermarktet. Sie möchten Ihre Firma an einem oder mehreren Bildschirmen an unseren Tankstellenstandorten digital wirkungsvoll in Szene setzen? Livesystems AG bietet Ihnen gerne individuelle und innovative Lösungen an.
- agrolasg.ch | News
Aktuelle News von der LAVEBA Energie finden Sie auf dieser Seite in der Übersicht. NEWS ÜBERSICHT Straße von Hormus: Schiffsverkehr eingeschränkt möglich 16. Juli 2026 Mit den Kampfhandlungen im Mittleren Osten ist der Transport von Waren durch die Straße von Hormus spürbar eingeschränkt, aber nicht stillgelegt. Der Iran spricht zwar davon, dass die Meerenge geschlossen sei, die USA hingegen bieten Schutz bei der Durchfahrt an und begleiten zivile Frachter bei der Passage. In den letzten sieben Tagen seien etwa 300 Schiffe durch die Straße von Hormus gefahren, von denen etwa die Hälfte Geleitschutz der USA in Anspruch genommen hätten. Das ist zwar nur ein Bruchteil der mehr als 100 Schiffe, die vor den US-Angriffen auf den Iran die Meerenge pro Tag passierten, komplett zu ist die Route damit aber nicht. Die US-Rohölbestände gestern hatten keinen wirklich großen Einfluss auf die Preisbildung, wenngleich der erste Eindruck etwas bearish gewesen ist. Zu sehr ist der Markt auf die Lage im Mittleren Osten fokussiert, wo sich täglich – teilweise mehrfach – neue Entwicklungen ergeben. Die Straße von Hormus scheint nicht komplett geschlossen zu sein, nachdem es den US-Streitkräften offenbar gelungen ist die iranischen Fähigkeiten zu schwächen. Dennoch bleibt der Transit zunächst gestört, was das Angebot verringert und die Preise an den Ölbörsen stützt. Aktuelle Zahlen deuten darauf hin, dass momentan etwa 3,9 Mio. B/T die Meerenge passieren. Eine weitere Eskalation könnte in der Straße von Bab el-Mandeb drohen, sollte der Iran diese ebenfalls schließen (15.07.2026 Iran droht mit Schließung anderer Meerengen). Dies würde die Preise sicherlich wieder nach oben schnellen lassen, da dies auch Öltransporte treffen würde, die die Straße von Hormus umgehen können. Grundsätzlich hat sich die Versorgungslage am Weltmarkt in den letzten Tagen negativ entwickelt. „Wir haben nicht nur die Transportkapazitäten durch die Straße von Hormus erneut verloren, sondern auch das Rohöl und die Raffineriekapazitäten aus Russland“, verweist Analyst Jeff Currie, von der Carlyle Group, auf die Ausfälle in Russland. Er fasst zusammen: „Ich würde sagen, die Lage auf den Energiemärkten ist ziemlich ernst.“ Dennoch reagieren die Ölbörsen heute Morgen bislang wenig bullish auf die eingeschränkte Versorgung, nachdem man diese Faktoren in den letzten Tagen bereits eingepreist hatte. Sollte es keine weitere Eskalation geben könnten dies für vorsichtige Gewinnmitnahmen sprechen, wobei klar sein sollte, dass längerfristige Ausfälle der Lieferungen aus Russland und aus dem Mittleren Osten die Preise schon bald wieder steigen lassen können. Bei Goldman Sachs geht man davon aus, dass Brent im vierten Quartal wieder auf 110 Dollar klettern könnte, bleiben die Exporte aus dem Persischen Golf eingeschränkt. Aber auch ein Abrutschen in die Region von 60 Dollar ist zum Jahresende denkbar, wenn die Spannungen abnehmen und sich das Angebot schneller als erwartet erholt. Trump droht Iran und rückt von 20% Gebühren ab 15. Juli 2026 Das US-Militär hat wie angekündigt seine Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft gesetzt. Gleichzeitig setzten die USA ihre Luftangriffe auf iranische Ziele in der vierten Nacht in Folge fort und haben nach Angaben des Regionalkommandos CENTCOM zahlreiche militärische Ziele getroffen. Doch geht es nach Donald Trump, wird es dabei nicht bleiben. Der US-Präsident drohte dem Iran gestern Abend mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“. Daran scheint im Iran allerdings kein Interesse zu bestehen, im Gegenteil. Die iranische Revolutionsgarde drohte zurück, sämtliche Energieexporte aus der Region blockieren zu wollen und nahm erneut Golfstaaten wie Kuwait, Bahrain und die VAE unter Beschuss. Der Ölmarkt steht weiterhin unter dem Eindruck der Eskalation am Persischen Golf, wo die USA gestern ihre Seeblockade gegen den Iran wieder eingesetzt haben. Gleichzeitig drohte Donald Trump dem Iran mit weiteren Militärschlägen, die sich bereits in der kommenden Woche auch gegen zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken richten könne, sollte Teheran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren. Gleichzeitig setzten die USA ihre Luftangriffe gegen den Iran weiter fort und trafen in der Nacht Dutzende militärische Ziele in der Nähe der Straße von Hormus sowie entlang der iranischen Küste. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) sollte die Operation Irans Fähigkeit weiter einschränken, die kommerzielle und zivile Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge zu bedrohen. Unterdessen ruderte Trump am Dienstag bei einem Vorhaben zurück, das er erst einen Tag zuvor angekündigt hatte: Demnach soll eine von ihm geforderte Abgabe von 20 % auf Transporte durch die Straße von Hormus nun doch nicht eingeführt werden. Insgesamt bleibt die Lage aber äußerst angespannt und die Zweifel daran, dass die im vergangenen Monat unterzeichnete Absichtserklärung zu einem dauerhaften Ende des Konflikts führen wird, werden immer größer. Der Konflikt und die Kampfhandlungen in der Region haben inzwischen auch zahlreiche andere Länder übergegriffen, zuletzt soll es auch wieder Angriffe zwischen Saudi-Arabien und den Irangestützten Huthi aus dem Jemen gegeben haben. „Der physische Ölmarkt ist zwar weiterhin ausreichend versorgt. Eine weitere Eskalation in der Straße von Hormus oder zusätzliche Sanktionen gegen iranische Ölexporte könnten die Marktstimmung jedoch rasch verschärfen und die Risikoprämien weiter steigen lassen“, ordnet Priyanka Sachdeva, leitende Marktanalystin bei Phillip Nova, die Marktlage ein. Chris Weston von der Pepperstone Group betont, dass sich der Ölmarkt nach seinem Anstieg von rund 70 Dollar wieder etwas stabilisiert habe. Dennoch gehöre weiterhin Mut dazu, die Straße von Hormus zu passieren, solange die Gefahr von Angriffen durch mit Teheran verbündete Kräfte bestehen bleibe. „Das sich weiter verschlechternde geopolitische Umfeld stützt die Ölpreise zusätzlich und dürfte Käufer dazu veranlassen, bei einem Anstieg in Richtung 90 Dollar erneut in den Markt einzusteigen“, so der Experte. Auch Tim Waterer von KCM Trade sieht erhebliches Aufwärtspotenzial für die Ölpreise. Sollten sich die Kämpfe ausweiten und Energieinfrastruktur beschädigt werden, sei ein Anstieg in Richtung 100 Dollar kurzfristig durchaus möglich. Der Analyst hält jedoch auch eine gegenteilige Entwicklung für durchaus möglich. Gelinge es durch diplomatische Bemühungen, die Straße von Hormus wieder vollständig für den Schiffsverkehr zu öffnen, könnten sich die Brent-Preise im Bereich von 75 bis 80 Dollar stabilisieren, meint der Experte. „Die geopolitische Risikoprämie ist derzeit zwar eingepreist, allerdings ist dies angesichts der weiterhin bestehenden Anreize für beide Seiten, eine diplomatische Lösung zu finden, kein endgültige Sache“. Kurzfristig bleibt die fundamentale Einschätzung allerdings bullish, da die US-Seeblockade und die anhaltenden Kampfhandlungen die Angebotslage wieder akut einschränken. Gleichzeitig bleiben durch die zahlreichen Raffinerieausfälle in Russland vor allem die Produktkontrakte gestützt, da sich hier ein globaler Versorgungsengpass abzeichnet. In diesem Zusammenhang werden die Anleger auch auf den DOE-Bericht am Nachmittag achten, nachdem das API einen Rückgang bei Benzin gemeldet hatte. VAE: Öltanker in Straße von Hormus unter iranischem Beschuss 14. Juli 2026 Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gab am heutigen Dienstag an, zwei emiratische Öltanker seien in der Straße von Hormus von iranischen Raketen getroffen worden. Bei dem Angriff auf die beiden Supertanker Mombasa und Al Bahiyah wurde ein Mitglied der Mombasa-Crew getötet. Zudem soll es acht Verletzte gegeben haben. Dem Ministerium zufolge verursachte der Angriff Brände auf beiden Schiffen. Diese seien zwar bereits unter Kontrolle, hätten jedoch zu beträchtlichen Schäden an den Tankern geführt. Das emiratische Verteidigungsministerium verurteilte den Angriff und behielt sich vor, auf den Angriff auf die beiden Supertanker zu reagieren, welche auf der südlichen Route - also in Omanischen Gewässern - unterwegs gewesen sein sollen. Hatten die Rohölkontrakte an ICE und NYMEX die Risikoaufschläge, die mit Beginn des Iran-Kriegs eingepreist worden waren, Ende Juni zeitweise wieder vollständig abgeschüttelt, so werden sie mittlerweile wieder mit solchen Risikoprämien gehandelt. Grund dafür sind die Versorgungsängste, die mit der jüngsten Eskalationsspirale zwischen den USA und Iran wieder zugenommen haben. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die Straße von Hormus, wo der kommerzielle Schiffsverkehr wieder massiv beeinträchtigt ist, seitdem die USA und der Iran wieder Angriffe durchführen. So kündigte beispielsweise das US-Zentralkommando in der Region am gestrigen Montagabend für die Nacht auf Dienstag eine dritte Welle von Militärschlägen auf iranische Ziele an. Die von US-Präsident Trump gestern verkündete Wiederaufnahme der Seeblockade gegen den Iran soll laut CENTCOM dann heute um 10 Uhr (MEZ) beginnen. Der Iran greift derweil in der für den weltweiten Handel wichtigen Meerenge immer wieder Schiffe an. Dabei wurden laut dem Verteidigungsministerium der VAE zuletzt auch zwei emiratische Öltanker zum Ziel iranischer Marschflugkörper. Bei den beiden Schiffen soll es sich um Supertanker gehandelt haben. Schiffe dieser Größenordnung können mit bis zu 2 Mio. Barrel Rohöl beladen werden. "Die entscheidende Größe, die es zu beobachten gilt, ist der physische Transport von Rohöl durch die Straße von Hormus. Jede nennenswerte Blockade des Tankerverkehrs, ein anhaltender Rückgang der Schiffsbewegungen oder eine Unterbrechung der Exportströme würden wahrscheinlich einen weiteren Anstieg der Ölpreise auslösen", so Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova, zu den potenziellen Auswirkungen der Eskalation in der Region auf die Ölpreise. "Sollte das Öl hingegen trotz der militärischen Eskalation weiterhin fließen, könnte der derzeitige geopolitische Aufschlag allmählich schwinden", führt Sachdeva aus. Wichtig wird außerdem sein, wie Ernst es den USA mit der angekündigten "Servicegebühr" 20 % für die Gewährleistung der sicheren Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus ist. Bei einem Rohölpreis von 80 Dollar pro Barrel könnte sich dieser Kostenpunkt für einen vollbeladenen Supertanker auf etwa 30 Mio. Dollar belaufen. US-Präsident Trump gab gestern an, die Vergütung zu diesem Prozentsatz "aus Gründen der Fairness" einzufordern, da die USA als "Wächter" der Meerenge zum Einsatz käme. Der gemeine Ölhändler hat möglicherweise also wohl bald die Möglichkeit auszuwählen, auf wessen Konto er sein Geld für die sichere Durchfahrt der Meerenge lieber überweist - den USA oder dem Iran. Ob und wie sich die jüngste Eskalation im Nahen Osten auf die Ölexporte der USA in der vergangenen Woche ausgewirkt hat, wird morgen der offizielle Ölmarktbericht des DOE zeigen (16:30 Uhr). Das API wird heute Nacht wie üblich erst einmal seine Schätzungen zur Entwicklung der US-Ölbestände für die Woche zum 10. Juli herausgeben (Mittwochfrüh auf unseren Seiten verfügbar). Davon abgesehen stehen heute auch noch die US-Inflationsdaten für Juni im Fokus, die die Spekulationen der Marktteilnehmer über den weiteren Zinskurs der Fed beeinflussen werden. Fällt die Teuerungsrate höher aus als erwartet, würde dies die Wahrscheinlichkeit für mehrere Zinsanhebungen vor Jahresende wieder erhöhen, was den Dollar stützen und die Ölpreise belasten würde. Iran übt Vergeltung und trifft auch kuwaitische Ölanlage 13. Juli 2026 Die Revolutionsgarden (IRGC) ließen die jüngste Runde an US-Angriffen auf Ziele im Iran nicht unbeantwortet. Eigenen Angaben zufolge trafen sie bei ihren Vergeltungsschlägen unter anderem US-Militärstützpunkte in Bahrein sowie Kraftstoff- und Munitionslager einer jordanischen Militärbasis, die auch von den US-Streitkräften genutzt wird. Auch Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait berichteten gestern von iranischen Luftangriffen. Erstmals seit mehreren Wochen soll der Iran auch eine kuwaitische Offshore-Ölbohranlage ins Visier genommen haben. Dabei soll ein Arbeiter verletzt worden sein. Welche Anlage der Kuwait Oil Company genau getroffen wurde, ist noch unklar. Die Preise an den Ölbörsen legten zu Beginn der neuen Handelswoche wieder einmal sprunghaft zu, nachdem sich die Lage in der Region in und um den Persischen Golf über das Wochenende nicht entspannt hat, sondern noch weiter eskaliert ist. Besonders der Schiffsverkehr über die Straße von Hormus steht dabei wieder im Vordergrund. Zwar gab US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend an, die Straße sei trotz der jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Iran weiterhin geöffnet, laut Tankertracking-Daten des Informationsdienstleisters Kpler soll die Anzahl der Schiffe, die die Meerenge gestern passierten, allerdings nur bei 6 gelegen haben und damit auf dem niedrigsten Stand seit fünf Wochen. Auch die Vergeltungsschläge Irans, bei denen zuletzt offenbar auch eine Offshore-Ölbohranlage Kuwaits getroffen wurde, dürften die Sorgen der Marktteilnehmer im Hinblick auf Angebotsausfälle wieder befeuert haben. Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Marquee geht angesichts der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass die Ölpreise "wohl schrittweise steigen (dürften), solange die Angriffe andauern und die Durchfahrt durch die Meerenge nur zögerlich erfolgt." Auch wenn die Lage in der Region zuletzt wieder eskaliert ist, ist sie laut Kavonic jedoch "weit von einem umfassenden Konflikt entfernt." Die IEA hatte ihre Prognose, dass der Ölmarkt gegen Ende des Jahres wieder zu einem Überangebot zurückkehren werde, in ihrem am Freitag veröffentlichten Juli-Monatsreport davon abhängig gemacht, dass sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus allmählich wieder erholen wird und erklärt, ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen den USA und Iran sei eine "unabdingbare Voraussetzung für die Normalisierung der Ölmärkte." Unterdessen wirkt sich der Ukraine-Krieg, beziehungsweise der durch die ukrainischen Drohnenangriffe auf Russlands Energieinfrastruktur über die Produkte preistreibend aus. Luftangriffe am Persischen Golf reißen nicht ab 9. Juli 2026 Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Mittwoch neue Luftangriffe auf den Iran durchgeführt, Teheran reagierte mit Gegenschlägen in Kuwait und Bahrain. Auslöser für die neue Angriffswelle waren iranische Tankerattacken am Dienstag, in deren Folge Donald Trump gestern erklärt hatte, die vorläufige Waffenruhe mit dem Iran sei „vorbei“. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) teilte auf der Plattform X mit, man habe weitere Angriffe gegen den Iran begonnen, damit dieser die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus nicht mehr bedrohen könne. Zum Ziel wurden mehrere Standorte an der Südküste des Iran, darunter auch Bandar Abbas, Standort des größten iranischen Hafens sowie wichtiger Einrichtungen der Marine und der Revolutionsgarden an der Straße von Hormus. Die Lage am Persischen Golf bleibt heute das Hauptthema am Ölmarkt. Aktuell sieht es hier nicht nach Deeskalation aus, denn sowohl die USA, als auch der Iran haben ihre Luftangriffe fortgesetzt. Damit wachsen auch wieder die Sorgen um die Exportflüsse durch die Straße von Hormus, so dass die Ölpreise auch heute gestützt bleiben. Unterdessen bliebt die Situation im Nahen Osten volatil. Die USA haben in der Nacht zahlreiche Ziele im Süden des Iran ins Visier genommen, Teheran wiederum feuerte Rakete auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. US-Präsident Donald Trump hatte gestern die Waffenruhe für beendet erklärt, eine offizielle Antwort des Iran darauf gibt es nicht. Auch bleibt offen, wie und ob es mit den Verhandlungen weiter geht und ob eine neue Blockade der Straße von Hormus zu befürchten ist. Dies wäre für die globalen Ölmärkte eine Katastrophe, vor allem, nachdem es gerade erst nach einer Erholung ausgesehen hatte. Doch der Schiffsverkehr durch die wichtige Meerenge ist in den letzten beiden Tagen wieder deutlich eingebrochen, da den Reedereien und Schifffahrtsbetreibern das Risiko einer Durchfahrt aktuell zu groß ist. Sollte es wieder zu einem kompletten Stillstand kommen, dürfte das die Ölpreise wieder zurück auf ihre Spitzenniveaus aus dem Frühjahr katapultieren. „Die Entwicklungen der vergangenen 48 Stunden haben die Sorge verstärkt, dass ein Scheitern des vorläufigen Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran erneut zu Unterbrechungen der Ölversorgung führen könnte“, heißt es entsprechend bei der ANZ. Noch zu Beginn der Woche habe sich der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Wasserstraße erholt. Diese Entwicklung drohe nun gestoppt zu werden, da der Iran versuche, seinen Einfluss über die Passage wieder zu stärken. „Die Straße von Hormus war nie vollständig zu einem normalen Betrieb zurückgekehrt. Nun könnten zusätzliche Produktionsausfälle folgen“, warnt auch Henry Hoffman vom Catalyst Energy Infrastructure Fund. Eine weitere Eskalation könne erhebliche Schäden an der Energieinfrastruktur der Region verursachen, deren Auswirkungen weit über den ersten Preisanstieg hinausreichen würden. Ähnlich äußert sich Scott Shelton, Ölmarktanalyst bei TP ICAP. Sollte die Straße von Hormus erneut geschlossen werden, könnten die Ölpreise um weitere zehn US-Dollar pro Barrel steigen. „Wenn das Öl hingegen weiter fließt, dürfte das Aufwärtspotenzial von hier aus begrenzt sein“, so Shelton. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Friedensprozess zwischen den USA und Iran noch eine Chance hat, oder ob sich zumindest für die Straße von Hormus eine funktionale Lösung findet, um den Schiffsverkehr zu sichern. Der Iran hatte hier zuletzt massiv auf Transitgebühren gedrängt, was die USA und viele andere Länder strikt ablehnen. Aus fundamentaler Sicht bleibt die Lage heute klar bullish, denn ein Ende der Eskalation am Persischen Golf scheint nicht in greifbarer Nähe zu liegen. Hinzu kommt, dass Russland gestern sein befürchtetes Diesel-Exportverbot ausgesprochen hat und damit die Angebotslage am Produktmarkt verschärft. Dementsprechend legen heute auch die Inlandspreise im Vergleich zu Mittwochmorgen stark zu. USA/Iran: Neue Angriffswelle und Sanktionsverschärfungen 8. Juli 2026 Die USA haben eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet und dabei nach eigenen Angaben mehr als 80 Ziele attackiert. Zudem hob Washington eine Ausnahmeregelung auf, die den erneuten Verkauf iranischen Öls ermöglicht hatte. Damit gerät das Friedensabkommen zwischen beiden Staaten nach einer Reihe von Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus weiter unter Druck. Nach Angaben des US-Zentralkommandos richteten sich die Angriffe gegen iranische Luftverteidigungssysteme und zahlreiche andere wichtige militärische Anlagen sowie mehr als 60 Schnellboote der Islamischen Revolutionsgarden. In einer am Dienstag auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung bezeichnete das US-Militär die Operation als „unmittelbare Reaktion“ auf die jüngsten iranischen Angriffe auf Handelsschiffe in der Meerenge. Die Ölpreise haben schon gestern Abend wieder angezogen und bleiben auch heute gestützt, nachdem die USA als Reaktion auf Tankerangriffe in der Straße von Hormus Ziele im Iran attackiert hatten. Die Eskalation verschärft die Spannungen in der Region erheblich. Nach Angaben des US-Zentralkommandos wurden bei den Vergeltungsschlägen mehr als 80 Ziele getroffen. Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi kündigte eine Reaktion Teherans an. Das US-Finanzministerium hat zudem eine Sanktionsausnahme aufgehoben, die dem Iran den Verkauf von Öl ermöglicht hatte. Damit macht Washington einen zentralen Bestandteil des mit der Islamischen Republik vereinbarten vorläufigen Friedensabkommens rückgängig. „Die jüngsten Ereignisse erinnern den Markt daran, wie fragil die Passage durch die Straße von Hormus nach wie vor ist“, kommentiert Saul Kavonic, leitender Energieanalyst bei MST Marquee. Dies stehe im Widerspruch zur bislang vorherrschenden Erwartung, dass ein Überangebot den Ölmarkt belasten könnte. Zugleich könnten die Vorfälle Händler dazu veranlassen, ihre Wetten auf fallende Ölpreise aufzulösen. Sollten die Spannungen anhalten und der Schiffsverkehr dauerhaft unter 50 Prozent des Vorkriegsniveaus bleiben, könnten die daraus resultierenden Lieferengpässe die Ölpreise weiter stützen, so Kavonic. Der Iran baut unterdessen seine Kontrolle über die Straße von Hormus aus und hat Schiffe angewiesen, eine Route näher an der iranischen Küste zu nutzen, anstatt der bisher üblichen Fahrrinne in Richtung Oman. Die USA bestehen dagegen darauf, dass die Wasserstraße – wie vor Ausbruch des Konflikts – für alle Schiffe frei passierbar bleiben müsse. Die Kontrolle über die Straße von Hormus zählt zu den zentralen Streitpunkten zwischen Washington und Teheran. Am Dienstag teilte der Iran der Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen mit, er beanspruche Hoheitsrechte über Teile der Wasserstraße. Vor dem Krieg wurde über die Meerenge täglich rund ein Fünftel des globalen Ölhandels abgewickelt. Zuletzt hatten die meisten Marktbeobachter eine schnelle Erholung am Persischen Golf eingepreist und ihre Angebotsprognosen wieder nach oben geschraubt. Erst gestern hatte die EIA für 2027 ein exorbitantes Überangebot von +5,03 Mio. B/T prognostiziert (07.07.2026 EIA: Massive Korrektur der bisherigen Erwartungen). Diese Schätzungen müssten wohl revidiert werden, sollte es zu einer neuerlichen Blockade der Straße von Hormus oder zu weiteren Beschädigungen an der Ölinfrastruktur der Golfstaaten kommen. Beruhigende Worte findet Marktexpertin Carolyn Kissane vom Center for Global Affairs der New York University. Ihrer Ansicht nach dürfte der Anstieg der Ölpreise nur von begrenzter Dauer sein, sofern es nicht zu weiteren Angriffen kommt. Die aktuelle Lage sei „die neue Normalität“: eine Waffenruhe, die faktisch keine echte Waffenruhe sei. Mit vergleichbaren Zwischenfällen müsse daher auch künftig in regelmäßigen Abständen gerechnet werden – und die Finanzmärkte hätten begonnen, sich darauf einzustellen. Neue iranische Angriffe auf Handelsschiffe 7. Juli 2026 Der Iran hat in der Nacht zum Montag mindestens zwei Handelsschiffe, die die Straße von Hormus passierten, mit Raketen beschossen. Dies meldete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Der Vorfall stellt eine neuerliche Belastungsprobe für die fragilen Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran dar. Laut Axios wurden beide Schiffe erheblich beschädigt, Menschen kamen jedoch nicht zu Schaden. Neben den Angriffen, von denen Axios berichtete, meldete heute früh auch die Britische Marinesicherheitseinheit UKMTO einen Angriff auf einen Tanker, der rund 15 Kilometer östlich von Limah im Oman von einem bislang unbekannten Geschoss getroffen worden sei. Die Attacken verdeutlichen die anhaltenden Risiken für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Die Lage am Persischen Golf bleibt weiterhin im Fokus der Ölmarktteilnehmer, nachdem es erneut zu Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus gekommen war. Die Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Risiken für den Schiffsverkehr auf der strategisch wichtigen Wasserstraße, obwohl die Ölströme in den letzten Wochen wieder an Fahrt aufgenommen haben. „Die jüngsten Angriffe auf Schiffe im Persischen Golf zeigen, dass wir von einer Normalisierung noch weit entfernt sind“, meint Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei ING. Er vermutet, dass eine Reaktion der USA auf die Angriffe den Ölpreisen kurzfristig etwas Auftrieb verleihen könnte, rechnet aber Angesichts der insgesamt bearishen Marktstimmung und der Schwäche am physischen Markt nicht mit einem längerfristigen Preisanstieg. Die Angriffe erinnerten die Anleger daran, dass die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten weiterhin auf wackeligen Beinen stehe, warnt auch Charu Chanana, Chef-Anlagestrategin bei Saxo Markets. So könnte der Markt einen Teil der „Hormus-Risikoprämie“ wieder einpreisen. Allerdings glaubt die Expertin nicht, dass es wieder zu einer vollständigen Unterbrechung der Lieferungen kommen wird. Insgesamt, so Chanana, bleibe das fundamentale Umfeld für den Ölmarkt belastend. Die Saxo-Analystin zielt dabei auf die OPEC+ Förderunganhebungen, die Angebotserholung in der Golfregion und die bearishe Contango-Marktstruktur bei einigen Öl-Benchmarks ab. All das deute auf ein kurzfristig gut versorgtes physisches Marktumfeld hin. Mit der Erholung in der Golfregion richtet sich der Fokus der Händler zudem vermehrt auf das steigende Angebot und die Nachfrageaussichten. „Wir werden insbesondere auf erste Anzeichen einer Nachfragereaktion achten, vor allem aus China“, sagt Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade. „Der Markt hat viele der positiven Angebotsnachrichten bereits eingepreist. Die nächste Bewegung der Ölpreise wird davon abhängen, ob die tatsächliche Nachfrage mit den optimistischen Schlagzeilen Schritt hält.“ Unterdessen hat die Saudi Aramco gestern angekündigt, ihre Ölpreise für asiatische Kunden im August um 11 Dollar auf einen Abschlag von -1,50 Dollar gegenüber der regionalen Referenzsorte zu senken. Zuletzt hatte der Konzern sein Öl während der Preiskriege in den Jahren 2020 und 2015 mit einem Abschlag zur Benchmark Oman-Dubai Average angeboten (06.07.2026 Preiskampf eröffnet: Aramco senkt Ölpreise drastisch). Marktteilnehmer erwarten, dass andere Produzenten der Region nachziehen und damit faktisch einen neuer Preiskampf eingeleitet wurde. Der Schritt aus Riad folgt auf die Entscheidung der OPEC+-Staaten vom Wochenende, darunter Saudi-Arabien, ihre Förderquoten für den kommenden Monat anzuheben. Dies erhöht die Aussicht auf ein größeres Angebot am Weltmarkt. Zwar sind die zusätzlichen Fördermengen bislang überwiegend theoretischer Natur, doch signalisiert die Entscheidung den Willen der Produzenten, ihre Förderung mit der fortschreitenden Normalisierung der Marktbedingungen auszuweiten. Am Ölmarkt ergibt sich damit mehr und mehr ein Spannungsfeld aus kurzfristigen geopolitischen Risiken, die sich vor allem auch bei den Produkten durch die anhaltenden Raffinerieprobleme in Russland niederschlägt, und längerfristiger Aussicht auf Angebotsüberschuss und schwach bleibende Nachfrage – vor allem aus China. Die fundamentale Einschätzung bleibt damit erst einmal neutral, obwohl kurzfristig die bullishen Aspekte Oberhand gewinnen. Ölangebot erholt sich – bleibt aber gedämpft 6. Juli 2026 Auf globaler Ebene verbessert sich die Versorgungslage zunehmend, wenngleich diese noch nicht wieder auf altem Niveau angekommen ist. Die Förderung der OPEC+ war im Mai auf 33,13 Mio. B/T gesunken, während sie vor der Sperrung der Straße von Hormus im Februar noch bei 42,77 Mio. B/T gelegen hatte. Nun erholt sich die Förderung zusehends. Im Juni soll die Produktion der OPEC Länder um +3,3 Mio. B/T zugenommen haben. Wichtiger als die reine Förderung sind aber die Zahlen zu den Exporten – also wie viel tatsächlich aus dem Persischen Golf auf den Weltmarkt gelangt. Laut Datendienst Kpler sollen die Exporte aus der Region im Juni auf 9,62 Mio. B/T gestiegen sein, was noch immer nur etwa die Hälfte des Vorkriegsniveaus von ca. 18,4 Mio. B/T entspricht. Andere Quellen gehen bereits von Juni-Exporten jenseits der 10 Mio. B/T aus, Kpler hingegen taxiert die bisherigen Ausfuhren für Anfang Juli auf "nur" 9,99 Mio. B/T. Die Preise für Rohöl haben sich an den internationalen Ölbörsen in der vergangenen Woche nur noch mäßig nach unten bewegt. Der Großteil der Gewinnmitnahmen erfolgte in den Wochen zuvor und nach der Einigung auf einen 60 tägigen Waffenstillstand zwischen USA und Iran Mitte Juni. Mittel- und Langfristig werden die Produktionsmengen sicherlich weiter steigen, Knackpunkt wird allerdings weiterhin bleiben wie viel Öl tatsächlich durch die Straße von Hormus auf den Weltmarkt kommt und wie schnell die Produktionskapazitäten der Anrainer auf Vorkriegs-Niveau steigen werden. Noch liegen die Exporte rund 40 % unter den Mengen, die vor der US-Angriffe auf den Iran registriert wurden. Teilweise preist der Markt schon eine Überversorgung ein, wie sich an der beginnenden Contango Konstellation bei Brent zeigt (03.07.2026 Angebotsentspannung zeigt sich in Contango-Struktur). Allerdings ist dies eher eine Wette auf die künftige Entwicklung, die sich dann auszahlt, wenn sich die Lieferwege normalisieren und die OPEC+ Länder ihre geplanten Produktionssteigerungen auch tatsächlich umsetzen können. „Der kurzfristige Fokus wird darauf liegen, wie viele Tanker die Straße von Hormus passieren können und wie schnell sich die Nachfrage sowie die chinesischen Rohölimporte wieder erholen,“ so Analyst Giovanni Staunovo, von der UBS. Detailliertere Einblicke in die aktuelle Entwicklung hierzu wird es von den anstehenden Monatsreports von EIA, IEA und OPEC in dieser Woche geben. Vor allem der morgige EIA Report wird umfangreiche Zahlen zu Fördermengen, Nachfrage und der erwarteten Preisentwicklung liefern. Fundamental verpufft die Anhebung der OPEC+ Quoten, da diese auf den physischen Markt keinerlei Auswirkung haben wird – zumindest nicht kurzfristig. Da man zunächst weitere konkrete Zahlen zu Exporten und Förderung braucht, nehmen wir heute zunächst eine neutrale Haltung ein, während die mittel- bis langfristige Stimmung eher bearish ist. Kuwaits Rohölförderung im Juni deutlich gestiegen 3. Juli 2026 Die Lage am Persischen Golf hat sich so weit entspannt, dass die Produzentenländer ihre Fördermengen schneller als erwartet wieder hochfahren können. Auch Kuwait hat seine Rohölproduktion im Juni offenbar deutlich angekur-belt, so dass diese von 580.000 B/T im Mai auf 1,65 Mio. B/T gesprungen ist. In den letzten zehn Tagen des Juni erreichte die kuwaitische Produktion zeitweise sogar bis zu 1,9 Mio. B/T, wie es von einer anonymen Quelle hiess. Eine offizielle Bestätigung der staatlichen Kuwait Petroleum Corporation gibt es bisher nicht, allerdings hatte das Unternehmen schon am 18. Juni mitgeteilt, sämtliche während des Krieges gelten-den Force Majeure-Erklärungen aufgehoben zu haben. Ausschreibungsunterlagen zeigen zudem, dass Kuwait schon seit Mitte Juni wieder Rohölladungen zum Verkauf anbietet. Vor der Sperrung der Strasse von Hormus durch den Iran Ende Februar hatte Kuwait täglich rund 2,5 Mio. B/T geför-dert. Die Blockade veranlasste Kuwait und andere Golfstaaten wie Saudi Arabien und den Irak dazu, ihre tägliche Produktion um mehrere Millionen Barrel zu reduzieren. Der schneller als erwartete Anstieg der Fördermengen in diesen Ländern gilt nun am Ölmarkt als weiteres Indiz dafür, dass sich die Ölströme durch die Strasse von Hormus nach den kriegsbedingten Unterbrechungen rasch erholen. Die Kurse an ICE und NYMEX haben am Freitag vor dem langen Feiertagswochenende in den USA leicht zugelegt. Insgesamt bleiben die Ölbörsen allerdings unter Druck, da die Marktteilnehmer optimistisch auf die laufenden Be-mühungen der USA und Irans um eine Entspannung im Nahen Osten blicken. Gleichzeitig erholt sich die Lage im Persischen Golf zusehends. Entsprechend waren Brent und WTI gestern auf den tiefsten Stand seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar gefallen. Auf Wochensicht blieben die Kursbewegungen allerdings extrem gering. Brent ver-zeichnete einen Wochenrückgang von 0,02%, WTI legte minimal um 0,12% zu. Die Marktstruktur bei Brent ist unterdessen aber ins Contango umgeschwungen und signalisiert damit, dass die Anleger ihre Sorgen um eine Unterversorgung erst einmal wieder ad acta gelegt haben. Kein Wunder, haben doch die meisten Golfstaaten ihre Export und Produktionsmengen zuletzt schneller als erwartet wieder hochfahren kön-nen 02.07.2026 Saudische Rohölexporte nur noch knapp unter Vorkriegs Niveau; 30.06.2026 Iraks Ölexporte neh-men wieder an Fahrt auf, zuletzt offenbar auch Kuwait. Die Fundamentaldaten rücken rasch wieder in den Vordergrund, da die Störungen in der Strasse von Hormus nach-lassen und sich die Schifffahrtsströme normalisieren“, erläutern Francesco Martoccia und Eric Lee von der Citigroup. Sie empfehlen weiterhin, sommerliche Kursanstiege zum Verkauf zu nutzen, und erwarten, dass der Brent Preis bis zum Jahreswechsel auf 60 bis 65 Dollar pro Barrel fallen wird. Gleichzeitig warnen die Analysten, dass der Verhandlungsprozess zwischen den USA und Iran weiterhin fragil sei. Zudem gebe es nach wie vor Streit über die Verwaltung der Strasse von Hormus sowie mögliche Transitgebühren. Nach Angaben mit der Angelegenheit vertrauter Personen gehen einige europäische Staaten inzwischen davon aus, dass Gebühren für die Passage der Meerenge unvermeidlich werden. Schiffe müssten demnach künftig Zahlungen an den Iran und den Oman leisten. Schiffsverkehr erholt sich – Straße von Hormus bleibt Verhandlungsthema 2. Juli 2026 Der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Die Unterstützung des US-Militärs habe dazu beigetragen, dass die Ölexporte wieder auf mehr als 10 Mio. B/T gestiegen seien, sagte ein US-Regierungsvertreter. Damit hat sich das Verkehrsaufkommen seit den kriegsbedingten Einbrüchen erheblich erholt. Nach Daten des Analyseunternehmens Kpler passierten allein am Montag insgesamt 24 Frachtschiffe die Meerenge in beide Richtungen. Darunter befanden sich Öltanker, LNG-Tanker sowie Massengutfrachter. Zusammen verfügen die Öltanker, die in den letzten Tagen die Wasserstraße passierten, über eine Transportkapazität von rund 11 Mio. Barrel Rohöl. Die zunehmende Tankerbewegung gilt als klarerer Hinweis, dass Reeder und Versicherungsgesellschaften wieder mehr Vertrauen in die Sicherheit der Wasserstraße fassen. Die Ölpreise sind den dritten Handelstag in Folge gefallen. Ausschlaggebend sind steigende Öllieferungen durch die Straße von Hormus sowie Anzeichen für Fortschritte bei den indirekten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Die Verhandlungen hätten bei Fragen rund um das „Memorandum of Understanding“, das den Krieg im Juni beendet hatte, „positive Fortschritte“ erzielt, erklärte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums auf der Plattform X. Auch US-Präsident Donald Trump sprach von Fortschritten bei den Gesprächen. „Die Preise geben weiter nach, da der starke Anstieg der Ölexporte durch die Straße von Hormus mit der Freigabe strategischer Ölreserven und einer gedämpften Nachfrage zusammenfällt. Gleichzeitig bleiben Spannungen zwischen dem Iran und den USA zumindest vorerst begrenzt“, kommentiert Saul Kavonic, Energieanalyst bei MST Marquee. Schon gestern hatten die beiden Rohölkontrakte an ICE und NYMEX mehr als 1% verloren und damit den niedrigsten Stand seit vier Monaten erreicht. Marktbeobachter und Analysten gehen inzwischen wieder vermehrt davon aus, dass mit der Normalisierung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus auch das schon letztes Jahr erwartete Überangebot am Ölmarkt wieder zurückkehrt (01.07.2026 Goldman Sachs: Nach Iran-Krieg nun wieder Überangebot). Dieser Meinung sind auch die Analysten bei Haitong Futures in Shanghai, die zudem darauf hinweisen, dass der verschärfte Wettbewerb um Marktanteile die Preise zusätzlich unter Druck setzt. Zudem dürften sich die OPEC+-Staaten bei ihrem Treffen am Sonntag nach Angaben aus informierten Kreisen auf eine weitere Anhebung ihrer Förderziele ab August verständigen. Mit einer Normalisierung der Lage am Persischen Golf wird die Umsetzung dieser Anhebungen auch wieder realistischer und würde die Rückkehr zu einem Marktüberschuss unterstützen. Entsprechend korrigieren immer mehr Banken ihre Preisprognosen nach unten, zuletzt auch die Schweizer Großbank UBS, die ihre durchschnittliche Brent-Prognose für das dritte Quartal um 25 Dollar pro Barrel gesenkt hat. Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Bank nun einen durchschnittlichen Brent-Preis von 80 Dollar. Für 2027 rechnet sie mit einem Durchschnittspreis von 75 Dollar. Gleichzeitig warnte die UBS davor, bereits von einer vollständigen Normalisierung der Lage auszugehen. Das Risiko steigender Preise überwiege weiterhin, da die Zahl der in den Persischen Golf einlaufenden Tanker hinter der der auslaufenden Schiffe zurückbleibe. MST Marquee-Analyst Kavonic weist zudem darauf hin, dass die Frage nach der Kontrolle über die Straße von Hormus noch nicht abschließend geklärt sei. Nach seiner Einschätzung könnte die Islamische Revolutionsgarde wenig Interesse daran haben, ihren Einfluss auf die Straße von Hormus aufzugeben. Die Möglichkeit, den globalen Ölhandel an diesem Engpass zu kontrollieren, sei ihr wichtigstes Druckmittel gegenüber der internationalen Gemeinschaft. Teheran hatte zuletzt immer wieder Pläne für Transitgebühren vorangetrieben, die jedoch von den USA strikt abgelehnt werden. Rohölbestände gesunken, Entspannung in Cushing 1. Juli 2026 Die Bestandsprognosen des American Petroleum Institute (API) vom Dienstagabend liefern ein gemischtes Bild. Während die Bestände bei Rohöl und bei Benzin viel deutlicher gesunken sein sollen, als erwartet, verzeichnen die Daten für die abgelaufene Berichtswoche bei den Destillaten einen deutlichen Anstieg. Auch die Situation im US-Zentrallager in Cushing (Oklahoma) hat sich laut API leicht entspannt. In den letzten Monaten waren die kommerziellen Lagerbestände hier regelrecht ausgeblutet und in der vergangenen Woche dann auch erstmals deutlich unter die 20 Mio. Barrel-Marke gefallen. Diese gilt als die kritische Marke, unter der ein reibungsloser Ablauf im Zentrallager nicht mehr gewährleistet werden kann, da die Füllstände der Lagertanks zu niedrig sind. Mit dem vom API gemeldeten Anstieg von +0,5 Mio. Barrel bleiben die Bestände in Cushing zwar immer noch gefährlich niedrig, doch der Abwärtstrend der letzten 9 Wochen wäre zumindest gebrochen. Der Ölmarkt steht auch zur Wochenmitte weiterhin im Zeichen der diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran sowie der schrittweisen Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Brent notiert heute früh um die 73 Dollar, nachdem der Kontrakt in den vergangenen drei Monaten nahezu ein Drittel seines Wertes eingebüßt hatte. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters verliefen die Gespräche der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Katar positiv. Auch die technischen Verhandlungen mit dem Iran kämen voran. Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und der Sondergesandte Witkoff waren am Dienstag zu den von der US-Regierung als „hochrangig“ bezeichneten Gesprächen in Doha eingetroffen. Iran und Gastgeber Katar stellten jedoch klar, dass die US-Delegation nicht direkt mit iranischen Vertretern zusammentreffen werde, sondern über Vermittler verhandle. Unterdessen mehren sich die Anzeichen für eine Erholung des Tankerverkehrs durch die Straße von Hormus. Seit den gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran am vergangenen Wochenende hat die Zahl der Schiffsbewegungen wieder zugenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte sogar, die Öllieferungen durch die Meerenge hätten inzwischen wieder das Vorkriegsniveau erreicht. Dennoch bleibt die Lage weiterhin fragil. So bekräftigte etwa der Iran erneut seinen Anspruch auf Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die wichtige Wasserstraße und trieb seinen Plan, Transitgebühren zu erheben, weiter voran. Dies verdeutlicht, dass zentrale Streitpunkte – darunter auch das iranische Atomprogramm oder ein dauerhaftes Ende der Kämpfe im Libanon – weiterhin ungelöst sind und die Gespräche innerhalb der 60-tägigen Frist erschweren dürften. „Die Straße von Hormus öffnet sich zwar weiter, doch die Entwicklung bleibt lückenhaft, unvorhersehbar und nicht vollständig transparent. Solange es keine neue Annäherung zwischen Washington und Teheran gibt, dürfte der Markt zunächst abwarten, bevor die Rohölpreise ihren Abwärtstrend wieder aufnehmen“, meint deshalb Vandana Hari, Gründerin des Analysehauses Vanda Insights. Andere Analysten zeigen sich optimistischer. „Wir erwarten, dass der Konflikt bis Ende Juli beendet sein wird“, glaubt etwa Samantha Dart von der globalen Rohstoffanalyse bei Goldman Sachs. „Sobald sich die Schiffsströme durch die Straße von Hormus normalisieren, rechnen wir mit einem Überangebot am Ölmarkt.“ Goldman Sachs prognostiziert für das kommende Jahr einen Angebotsüberschuss von nahezu 2 Mio. B/T – selbst unter Berücksichtigung der Wiederauffüllung strategischer Ölreserven. Auch Morgan Stanley warnte zuletzt vor einem drohenden Überangebot, da sich die Transporte durch die Straße von Hormus schneller als erwartet normalisieren. Die Bank senkte deshalb ihre Preisprognosen innerhalb von rund zwei Wochen bereits zum zweiten Mal (30.06.2026 Morgan Stanley senkt Preisprognosen erneut). Heute wartet man am Ölmarkt nun noch auf den DOE–Bestandsbericht, der zumindest kurzfristig ein Bild der Angebotslage in den USA liefern wird. Sollte sich die Lage im Zentrallager in Cushing entgegen der API-Daten doch wieder verschärft haben, könnte der Bericht durchaus bullishe Signale liefern. Unabhängig davon bleibt unsere fundamentale Einschätzung aber dennoch leicht bearish, denn auch, wenn es aktuell keine direkten Gespräche zwischen Iran und den USA gibt, bleiben die diplomatischen Kanäle dennoch zumindest offen. Zudem bleibt die Straße von Hormus offen und die Exporte am Persischen Golf scheinen sich schneller zu erholen als angenommen. Morgan Stanley senkt Preisprognosen erneut 30. Juni 2026 Die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley haben ihre Preisprognosen für Dated Brent, die europäische Benchmark am physischen Markt, erneut gesenkt. Mittlerweile gehen sie davon aus, dass der Preis der Referenzsorte im dritten und vierten Quartal 2026 durchschnittlich bei jeweils 75 Dollar pro Barrel liegen dürfte. Damit korrigierten sie ihre vorherige Prognose für das dritte Quartal um 15 Dollar und die für das vierte Quartal um 5 Dollar nach unten. Auch für alle vier Quartale des kommenden Jahres wurden die Prognosen nach unten gesetzt. So erwartet man den Durchschnittspreis von Dated Brent im vierten Quartal 2027 nun bei 70 Dollar pro Barrel. Mit der jüngsten Abwärtskorrektur haben die Analysten von Morgan Stanley ihre Prognosen für Dated Brent nun bereits das zweite Mal innerhalb von etwa zwei Wochen gesenkt. In einer Mitteilung begründen sie die erneute Korrektur mit der schneller als erwarteten Erholung der Öllieferungen über die Straße von Hormus, bei gleichzeitig schwacher Nachfrage aus China und einem umfangreichen Angebot aus den USA - eine Kombination, die nach Einschätzung der Ökonomen zu einem Angebotsüberschuss führen dürfte. Nach den gegenseitigen Angriffen vom Wochenende sind die Marktteilnehmer darauf gespannt, ob es im katarischen Doha am heutigen Dienstag tatsächlich zu den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran kommen wird, die US-Präsident Trump in einem Post auf seiner Kommunikationsplattform am gestrigen Montag ankündigte. Von iranischer Seite hieß es zuletzt, man werde zwar Gespräche führen, allerdings nur mit dem Oman und zwar darüber, wie die gemeinsame Regulierung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus künftig vonstatten gehen soll. In einer Pressekonferenz stellte der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi am gestrigen Montag auch klar, dass sein Land die Regulierung des Schiffsverkehrs in der Meerenge auch alleine übernehmen werde, "falls Oman aus irgendeinem Grund kein Interesse daran hat." Der Iran werde vorübergehende Transitrouten in der Straße von Hormus festlegen und habe den Oman gewarnt, "dass andere Länder kein Recht haben, sich in diese Angelegenheit einzumischen", so Gharibabadi weiter. Nach ausgiebigem Kooperationswillen klingt dies nicht, sodass auch die Frage bleibt, ob die Durchfahrt durch die für den internationalen Handel so wichtige Meerenge nach der 60-tägigen Schonfrist im Hinblick auf Transitgebühren weiterhin ohne Abgaben an den Iran möglich sein wird. US-Präsident Trump hielt seine Aussagen gegenüber Journalisten zu den von ihm angekündigten Verhandlungen in Doha am gestrigen Montag gewohnt vage und sagte, das Treffen werde "vielleicht wichtig (sein), vielleicht auch nicht." Laut Analyst Tim Waterer von KCM Trade ist der Markt daher zwar "vorsichtig optimistisch, hält sich aber noch bedeckt, bis wir konkretere Anzeichen einer Deeskalation sehen." Auf Seite der Nachfrage sorgten heute Morgen besser als erwartete Einkaufsmanagerindizes aus China für leichten Optimismus. "Die besten offiziellen EMI-Werte seit zehn Monaten deuten darauf hin, dass die chinesische Wirtschaft wieder etwas an Dynamik gewonnen hat", kommentiert Julian Evans-Pritchard, Leiter der Abteilung für chinesische Wirtschaft bei Capital Economics, die heute Morgen veröffentlichten Indizes für Juni. Allerdings warnt Evans-Pritchard auch, dass sich die Erholung stark auf Exporte und mit KI verbundener Technologie stütze. Wie sich die Nachfrage in den USA in der vergangenen Woche entwickelt hat, wird der Ölmarktbericht des DOE morgen um 16:30 Uhr zeigen. Auch wird aus dem Bericht natürlich hervorgehen, wie sich die US-Ölbestände in der Woche zum 26. Juni entwickelt haben, allen voran, ob die Vorräte im US-Zentrallager in Cushing (Oklahoma) noch stärker gesunken sind, nachdem sie bereits in der Woche zuvor unter das operative Minimum gerutscht waren.
