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  • agrolasg.ch | Ihr Partner für Energie

    Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin der AGROLA in der Ostschweiz. Heute ist sie ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor Definition. Was bietet AGROLA im Portfolio? Es umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe, aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaik Anlage. Herzlich willkommen bei der LAVEBA Energie - die Markenvertreterin von AGROLA in der Ostschweiz Ihr regionaler Lieferant für Energie. Die LAVEBA Energie ist seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen tätig und die Markenvertreterin von AGROLA in der Region Ostschweiz. Sie ist ein Teil der LAVEBA Genossenschaft und breit diversifiziert im Energiesektor. Das Portfolio umfasst klassische Brenn- und Treibstoffe aber auch erneuerbare nachhaltige Energiequellen wie Photovoltaikanlagen. Diesel-Aktion Nur für kurze Zeit: Füllen Sie Ihren Tank jetzt zum Vorzugspreis auf! Unser Angebot gilt bis Mittwoch, 03.06.2026 um 15:00 Uhr. Jetzt bestellen IHR PARTNER FÜR ENERGIE. Regional, schnell und unkompliziert. HEIZÖL Preis berechnen > HOLZ-PELLETS Preis berechnen > TANKSTELLE Standort finden > 3.6.26 Angriffe am Persischen Golf nehmen zu Die Hoffnung auf einen diplomatischen Durchbruch zwischen den USA und Iran schwindet weiter. Während der Iran angibt, seit mehreren Tagen keinen Kontakt mehr mit Washington zu haben, und der US-Präsident diese Angaben als falsch und irreführend bezeichnet, haben die Kampfhandlungen in der Region weiter zugenommen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) feuerte Iran zwei Raketen in Richtung Kuwait ab. Diese hätten ihr Ziel jedoch entweder verfehlt oder seien vor Erreichen auseinandergebrochen. Drei weitere Raketen seien auf Bahrain abgefeuert und von US-amerikanischen sowie bahrainischen Luftabwehrsystemen abgefangen worden. Darüber hinaus erklärte das US-Militär, drei Drohnen abgeschossen zu haben, die auf zivile Schiffe in der Meerenge gerichtet gewesen seien. Zudem wurden offenbar Angriffe auf die iranische Insel Qeschm durchgeführt. In einem weiteren Vorfall vom US-Militär gemeldeten Zwischenfall haben US-Streitkräfte offenbar einen unbeladenen Öltanker ausser Gefecht gesetzt, der sich auf dem Weg zum grössten iranischen Ölexportterminal auf der Insel Kharg befunden habe. Der Vorfall markiert laut CENTCOM bereits das sechste Mal seit dem 13. April, dass US-Streitkräfte ein Handelsschiff ausser Gefecht gesetzt haben. Weitere 122 Schiffe seien im Rahmen der Blockademassnahmen umgeleitet worden. Nach einer Deeskalation klingt das alles nicht, zumal weiterhin unklar bleibt, ob die Verhandlungen nun noch weiter laufen oder nicht. Gestern hiess es zumindest noch, dass der Iran den jüngsten US-Vorschlag für ein Abkommen prüfe (02.06.2026 Iran prüft US-Vorschlag für Abkommen offenbar noch). Was aber als sicher gelten darf, ist, dass die Rückkehr zur Normalität am Ölmarkt selbst im Falle einer Einigung ein sehr langer und mühsamer Weg werden dürfte. Mehr erfahren 03.06.26 Preistendenz Börsendaten Schlusskurs 17:30 Uhr HEUTE VORTAG Brent USD/Barrel ICE Gasoil USD/CHF Rheinfracht CHF/t 96.00 1071.75 0.7854 35.00 94.98 1095.25 0.7838 37.00

  • agrolasg.ch | Der Weg vom Oel

    Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven Schweiz werden zum Grossteil per Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 12 Millionen Tonnen pro Jahr. Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in ihren Tank kommt. DER WEG VOM ÖL VERSORGUNGSWEGE IN DIE SCHWEIZ Warum ist ein Grossteil des importierten Öls nicht für den Verkauf bestimmt? Die Ölreserven der Schweiz werden zum Grossteil auf Anordnung des Bundes aufbewahrt. Wer Treibstoffe und Heizöl importiert, muss ein Pflichtlager führen. Alle Öl-Pflichtlager zusammen könnten die Schweiz 4,5 Monate lang versorgen – bei einem derzeitigen Jahresverbrauch von 8.5 Millionen Tonnen pro Jahr (Stand per 2022). Erfahren Sie mehr darüber, wie das Öl vom Ursprung in Ihren Tank kommt. Damit es zu keinen Engpässen kommt, führt ein Netz verschiedener Versorgungswege, Erdöl und Erdölprodukte aus vielen Ländern auf unterschiedlichen Verkehrsträgern in die Schweiz. Diese Vielfalt ermöglicht eine optimale Versorgungssicherheit. Etwa ein Drittel des Bedarfs wird unverarbeitet, als Rohöl, importiert. Eine inländische Raffinerie fertigt daraus die ganze Palette der in der Schweiz verwendeten Brenn- und Treibstoffe sowie eine Reihe von Spezialprodukten. Zwei Drittel werden in ausländischen Raffinerien verarbeitet und passieren die Schweizer Grenze als gebrauchsfertiges Benzin, Heizöl, Dieselöl, Flugpetrol, Schmierstoff oder als Ausgangsprodukt für die chemische Industrie. Die Schweizer Raffinerie bevorzugt hochwertige, schwefelarme, relativ leichte Rohöle aus dem afrikanischen Raum. Die Nordsee und der Mittlere Osten tragen hingegen nur um die 10% zu den Rohölimporten bei. Wichtigste Lieferantin für Erdölprodukte ist die EU. DER WEG ZUM ENDVERBRAUCHER Aus dem Rheinschiff, dem Kesselwagen, der Pipeline oder dem Camion gelangen die importierten Erdölprodukte in eines der rund 100 über die ganze Schweiz verteilten Grosstanklager. Von den Tanklagern aus erfolgt die Feinverteilung der Produkte auf der Schiene oder Strasse. Welches Transportmittel gewährt den Händlern grössere Flexibilität, um die AGROLA Heizöl und Treib- und Brennstoffe schnell und unkompliziert zum Kunden zu befördern? Auf dem letzten Streckenabschnitt unterwegs zum Kunden spielt der Camion die Hauptrolle. Per Lastwagen können geringe Brenn- und Treibstoffmengen kostengünstig, rasch und flexibel praktisch überallhin geliefert werden. Die reibungslose Versorgung der Kundinnen und Kunden mit Erdölprodukten ist eine logistische Herausforderung, da die grösste Menge in den Wintermonaten in kürzester Zeit ausgeliefert werden muss. Zu den Endkunden der Mineralölhändler zählen rund 3500 Markentankstellen, deren Treibstoffvorräte teils täglich ergänzt werden müssen. Dazu kommen Betriebstankstellen grosser Firmen und zwei Drittel der Schweizer Wohnungen, welche mit Heizöl oder anderen Brenn- und Treibstoffen versorgt werden wollen. Weitere Informationen zur Thematik liefert auch das Video vom Verband Avenergy .

  • agrolasg.ch | News

    Aktuelle News von der LAVEBA Energie finden Sie auf dieser Seite in der Übersicht. NEWS ÜBERSICHT Angriffe am Persischen Golf nehmen zu 3. Juni 2026 Die Hoffnung auf einen diplomatischen Durchbruch zwischen den USA und Iran schwindet weiter. Während der Iran angibt, seit mehreren Tagen keinen Kontakt mehr mit Washington zu haben, und der US-Präsident diese Angaben als falsch und irreführend bezeichnet, haben die Kampfhandlungen in der Region weiter zugenommen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) feuerte Iran zwei Raketen in Richtung Kuwait ab. Diese hätten ihr Ziel jedoch entweder verfehlt oder seien vor Erreichen auseinandergebrochen. Drei weitere Raketen seien auf Bahrain abgefeuert und von US-amerikanischen sowie bahrainischen Luftabwehrsystemen abgefangen worden. Darüber hinaus erklärte das US-Militär, drei Drohnen abgeschossen zu haben, die auf zivile Schiffe in der Meerenge gerichtet gewesen seien. Zudem wurden offenbar Angriffe auf die iranische Insel Qeschm durchgeführt. In einem weiteren Vorfall vom US-Militär gemeldeten Zwischenfall haben US-Streitkräfte offenbar einen unbeladenen Öltanker ausser Gefecht gesetzt, der sich auf dem Weg zum grössten iranischen Ölexportterminal auf der Insel Kharg befunden habe. Der Vorfall markiert laut CENTCOM bereits das sechste Mal seit dem 13. April, dass US-Streitkräfte ein Handelsschiff ausser Gefecht gesetzt haben. Weitere 122 Schiffe seien im Rahmen der Blockademassnahmen umgeleitet worden. Nach einer Deeskalation klingt das alles nicht, zumal weiterhin unklar bleibt, ob die Verhandlungen nun noch weiter laufen oder nicht. Gestern hiess es zumindest noch, dass der Iran den jüngsten US-Vorschlag für ein Abkommen prüfe (02.06.2026 Iran prüft US-Vorschlag für Abkommen offenbar noch). Was aber als sicher gelten darf, ist, dass die Rückkehr zur Normalität am Ölmarkt selbst im Falle einer Einigung ein sehr langer und mühsamer Weg werden dürfte. Die Ölpreise legen zur Wochenmitte wieder zu und knüpfen damit an die Gewinne der Vortage an. Unterdessen nehmen die Spannungen im Nahen Osten weiter zu: Iran feuerte Raketen auf Kuwait und Bahrain ab, während die diplomatischen Gespräche zwischen Teheran und Washington kaum Fortschritte zeigen. Gleichzeitig setzt Israel seine Angriffe im Libanon fort und gefährdet damit die ohnehin fragilen Verhandlungen in der Region. Dabei belastet die Märkte vor allem die Unsicherheit über eine mögliche Verlängerung der derzeitigen Waffenruhe sowie über die künftigen Öltransporte durch die Strasse von Hormus. Im vergangenen Monat waren die Ölpreise noch gefallen, da die Anleger fest an eine Einigung geglaubt hatten. Doch inzwischen wachsen die Sorgen, dass die Exporte durch die Strasse von Hormus längerfristig ausfallen und deshalb auch weiterhin auf die globalen Rohölvorräte zurückgegriffen werden muss. Nach Angaben der IEA könnten die weltweiten Ölbestände vor Beginn der sommerlichen Nachfragespitze auf kritische Niveaus sinken, falls die derzeitigen Lagerabbauten in unverändertem Tempo anhalten. Darauf hatte die Leiterin der IEA-Abteilung für Ölindustrie und Märkte, Toril Bosoni, bereits am Dienstag hingewiesen (02.06.2026 IEA warnt vor kritisch niedrigen Bestandsniveaus). Die Differenzen zwischen den USA und Iran deuten darauf hin, dass eine Vereinbarung, die zu einer Normalisierung der Öllieferungen führen würde, noch in weiter Ferne liegt, meint Warren Patterson, von der ING. Die Risiken weisen eher nach oben, insbesondere mit Blick auf das dritte Quartal, in dem die Nachfrage saisonbedingt üblicherweise stärker ausfällt. Dieser Meinung ist auch Emril Jamil, Ölanalyst bei LSEG, und fügt an: Die festgefahrenen Gespräche und die Hinweise der IEA auf weltweit bedenklich geringe Vorräte erhöhen die Risikoprämie in den Referenzpreisen. Weitere Informationen zu den Ölbeständen liefert heute Nachmittag der DOE-Bericht für die USA. In den letzten Wochen hatten die Bestandsmeldungen hier deutliche Signale einer knappen Versorgungslage gesendet. Nicht nur die Rohölbestände hatten zuletzt rapide abgenommen, auch die Produktbestände liegen auf ungewöhnlich tiefen Niveaus. Sollte das DOE jedoch wider Erwarten die gestern vom API gemeldeten Aufbauten bei Benzin bestätigen, könnte heute Nachmittag ein leicht bearisher Impuls an den Markt gegeben werden. Iran setzt Verhandlungen mit den USA aus 2. Juni 2026 Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim haben die iranischen Verhandler den Nachrichtenaustausch mit den USA unterbrochen. Als Grund wurden die Angriffe Israels im Libanon genannt. Tsanim berichtet, der Iran werde eine Widerstandsfront mit den verbündeten Milizen im Jemen, Libanon und Irak bilden, um Israel und seine Verbündeten zu bestrafen. Dazu soll laut der Nachrichtenagentur auch wieder eine vollständige Sperrung der Strasse von Hormus gehören, genauso wie eine Ausweitung der Konfliktfronten. Sollten sich etwa die Huthi-Milizen, Irans Verbündete im Jemen, in den Konflikt einmischen, wäre die Meerenge Bab al-Mandab vor der jemenitischen Küste ein naheliegendes Ziel. Die strategisch wichtige Schifffahrtsroute gilt als zentraler Engpass für den Seeverkehr in Richtung Suezkanal. Zwar gibt es für diese Pläne noch keine offizielle Bestätigung, doch Irans Außenminister Abbas Araghtschi schrieb am Montag auf X: Ein Verstoss an einer Front ist ein Verstoss gegen die Waffenruhe an allen Fronten. Die USA und Israel tragen die Verantwortung für die Folgen jedes Verstoßes. Es bleibt nun abzuwarten, ob das angeblich schon fast fertige Abkommen unter diesen Voraussetzungen noch eine Chance hat. Die Unsicherheit über den Stand der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hält an und hat erneut das Risiko einer langfristigen Einschränkung der Energieversorgung aus dem Persischen Golf erhöht. Gestern waren die Ölpreise in die Höhe geschossen, nachdem Teheran Berichten zufolge die Gespräche mit Washington ausgesetzt habe. Später gaben die Preise einen Teil ihrer Gewinne wieder ab, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, die Verhandlungen würden fortgesetzt. Dem Ölmarkt fehlt dennoch Klarheit über eine mögliche Verlängerung der derzeitigen Waffenruhe sowie über die künftige Sicherheit der Transporte durch die Straße von Hormus. Noch letzte Woche waren die Preise gefallen, nachdem eine Einigung zwischen den USA und Iran tatsächlich greifbar schien. Und nun, nur wenige Stunden später, sieht alles danach aus, als würden die Verhandlungen scheitern und als könnte zusätzlich zur Strasse von Hormus auch noch die Meerenge Bab el-Mandab im Roten Meer blockiert werden. Hier hatten die aus dem Jemen agierenden Huthi Milizen schon 2024, nach Israels Angriff auf Gaza, für massive Störun-gen des globalen Tankerverkehrs gesorgt. Beide Wasserstrassen gelten als zentrale Routen für den weltweiten Öl-export. Solange sich die Transporte durch die Strasse von Hormus nicht vollständig normalisiert haben und der Verlauf der US-iranischen Verhandlungen ungewiss bleibt, dürften die Ölpreise auf hohem Niveau verharren und starken Schwankungen unterliegen, kommentiert Marktanalystin Linh Tran von XS.com die Lage. Ähnlich äussert sich Tony Sycamore von IG: Angesichts der hohen Schlagzeilendichte aus dem Nahen Osten dürften die Ölpreise volatil bleiben, bis es klarere Hinweise auf Fortschritte bei einem Friedensabkommen gibt. Keine Einigung am Persischen Golf: USA und Iran fordern Nachbesserungen 1. Juni 2026 Noch immer gibt es kein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Bei den Verhandlungen war es in den letzten Tagen auf und ab gegangen, immer wieder war von Fortschritten, dann aber auch wieder von Streitpunkten die Rede. Eine von Donald Trump am Freitag angekündigte „endgültige Entscheidung“ blieb auch übers Wochenende aus. Stattdessen scheinen beide Seiten Nachbesserungen am vorliegenden Vorschlag des Abkommens zu fordern. Wieder einmal hatte das US-Nachrichtenportal Axios offenbar die richtigen Insiderkontakte, denn unter Berufung auf zwei US-Beamte hieß es hier, dass Donald Trump Änderungen am Entwurf des Deals verlangt haben soll. Stein des Anstoßes sei dabei einmal mehr der geplante Umgang mit Irans hoch angereichertem Uran gewesen. Per Social Media Post machte der US-Präsident zudem noch einmal klar, dass „der Iran keine Atomwaffen besitzen“ werde. Der Konflikt am Persischen Golf geht in den vierten Monat und bleibt auch zum Start in die neue Woche ungeklärt. Nachdem die Ölbörsen noch letzte Woche auf den tiefsten Stand seit 6 Wochen gefallen waren, sorgt das Ausbleiben eines greifbaren Verhandlungserfolges heute wieder für festere Preisniveaus. Immerhin bleiben die diplomatischen Kanäle offenbar geöffnet. Entsprechend tauschten die USA und der Iran am Wochenende Nachrichten aus, während beide Seiten auf Änderungen an dem vorliegenden Abkommen pochten. Dieses sieht unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage und die Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr vor. Ob die Verhandlungen allerdings tatsächlich Fortschritte machen, ist weiterhin unklar. Zuletzt hatte am Ölmarkt der Optimismus überwogen, dass eine Form von Friedensabkommen erzielt und damit auch der Exportfluss durch den Persischen Golf wieder aufgenommen werden könne. Diese Erwartungen hatten den ersten monatlichen Rückgang der Rohölpreise in diesem Jahr ausgelöst. Dennoch liegt der Preis pro Barrel Brent seit Beginn des Krieges Ende Februar immer noch mehr als 25 % über Vorkriegsniveau. Die nahezu vollständige Sperrung der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat zu massiven Verwerfungen am globalen Ölmarkt geführt, manch ein Experte spricht von der schlimmsten Ölmarktkrise aller Zeiten. „Weder der Iran noch die USA sind bereit, bei ihren roten Linien für ein Abkommen nachzugeben oder Kompromisse einzugehen“, kommentiert der unabhängige Nahostexperte Hamzeh Al Gaaod den aktuellen Stand der Verhandlungen. Die Ölpreise dürften daher aus Sicht des Analysten weiterhin auf neue politische Stellungnahmen reagieren und zwischen Hoffnung auf eine Einigung und Vorsicht schwanken. Unterdessen hat Israel seine Kampfhandlungen im Libanon trotz verhandelter Waffenruhe ausgeweitet. Tel Aviv ist nicht an den Gesprächen zwischen Washington und Teheran beteiligt. Ob Israel bereit sein wird, die parallel geführten Kampfhandlungen im Libanon einzustellen, ist derzeit offen. Für ein umfassendes Abkommen dürfte Israels Vorgehen im Libanon von zentraler Bedeutung sein, zumal der Iran wiederholt betont hatte, dass die Hisbollah in eine Lösung einbezogen werden müsse. „Selbst nach dem jüngsten Preisrückgang wird Öl weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau gehandelt“, fasst Haris Khurshid, Marktanalyst bei Karobaar Capital, die aktuelle Marktlage zusammen. „Das deutet darauf hin, dass der Markt noch keinen Frieden einpreist, sondern lediglich von einer geringeren Wahrscheinlichkeit des schlimmsten denkbaren Szenarios ausgeht.“ USA/Iran: Neue Luftangriffe statt Friedensabkommen 28. Mai 2026 Wie fragil die jüngsten diplomatischen Fortschritte im Iran-Konflikt sind, wurde den Anleger heute Nacht wieder vor Augen geführt. Wo gestern noch alles nach Verhandlungserfolgen aussah, haben die USA heute Nacht erneute Luftangriffe auf iranische Ziele geflogen und neue Sanktionen verhängt, um zu verhindern, dass Teheran von Schiffen profitiert, die die Straße von Hormus passieren. Ein US-Regierungsvertreter bezeichnete die Angriffe als defensiv, man habe unter anderem iranische Drohnen im Visier gehabt, die auf ein Handelsschiff abgefeuert worden seien. Man wolle dennoch die Waffenruhe aufrechterhalten, die im vergangenen Monat begonnen habe. Für zusätzliche Beunruhigung sorgte allerdings, dass auch Kuwait signalisierte, von nun an militärisch auf Drohnen- und Raketenbedrohungen reagieren zu wollen. Damit scheint sich die Kriegssituation in der Region wieder zu verschärfen. Wie gewonnen, so zerronnen. Das könnte zum Ende der Woche das neue Motto werden, denn wo bis gestern wirklich alles danach aussah, als könne es zumindest eine vorläufige Einigung zwischen den USA und dem Iran geben, hat sich der Wind heute schon wieder gedreht. Mit neuen Angriffen im Persischen Golf und verschärften US-Sanktionen gegen den Iran sind die Ölpreise wieder deutlich gestiegen. „Sollte die Waffenruhe scheitern, drohen dem Ölmarkt erneut erhebliche Risiken durch weitere Angriffe auf die Energieinfrastruktur – bei gleichzeitig sinkenden Ölreserven“, fasst Ölmarktanalystin June Goh von Sparta Commodities die Gefahren für den Ölmarkt zusammen. Die Hoffnung auf eine schnelle Einigung, so meint die Expertin, habe zuletzt deutlich nachgelassen. Auch Chris Weston, Forschungschef bei der Pepperstone Group, warnte vor überzogenem Optimismus an den Märkten. Zwar setzten viele Investoren weiterhin auf eine diplomatische Lösung, doch das Risiko eines Scheiterns der Verhandlungen bleibe „klar vorhanden“. Dazu passen auch Donald Trumps jüngste Kommentare, denn der US-Präsident erklärte am Mittwoch, er sei „nicht zufrieden“ mit den Gesprächen über die Straße von Hormus. Zuvor hatte das Weiße Haus Berichte aus dem Iran zurückgewiesen, wonach Teheran und Oman die Kontrolle über die Wasserstraße übernehmen sollten. Trump betonte darüber hinaus, dass er einem „schlechten Deal“ keinesfalls zustimmen und auch die bestehenden Sanktionen gegen den Iran nicht lockern werde – im Widerspruch zu den Forderungen Teherans nach einem Ende der Angriffe und wirtschaftlicher Entlastung. Mit dem Schwinden der Hoffnung auf eine Verhandlungslösung treten auch wieder die altbekannten Probleme am Ölmarkt in den Vordergrund, denn schon seit einigen Wochen warnen Analysten und Marktbeobachter vor einem rapiden Abbau der globalen Ölbestände. In dieses Bild passten auch die US-Ölbestandsdaten der letzten Wochen, die klare Angebotsknappheiten signalisiert hatten. Auch der gestrige API-Bericht fiel bullish aus. Es bleibt nun abzuwarten, ob der heute Abend erwartete DOE-Bestandsbericht ebenfalls wieder Abbauten meldet. Aus fundamentaler Sicht muss die Ausgangslage heute auf leicht bullish hochgestuft werden, da die neuen Angriffe auf den Iran und die strenge Rhetorik aus Washington nicht nach Beilegung des Konfliktes klingen. Entsprechend legen die Ölpreise heute schon im frühen Handel ein gutes Stück zu und ziehen damit auch die Inlandspreise mit nach oben. Kanadisches Rohöl für Deutschland 27. Mai 2026 Informanten berichten, dass der kanadische Energieminister Tim Hodgson am heutigen Mittwoch wohl einen neuen LNG-Deal mit Deutschland bekanntgeben wird. Demnach sei man sich einig geworden, dass eine neue Anlage in British Columbia künftig große Mengen an Flüssiggas exportieren wird. Die schwimmende Anlage Ksi Lisims soll etwa 7,2 Mrd. Dollar kosten und hat bereits von den Behörden seine Genehmigung erhalten. Als Käufer wird die SEFE genannt, eine ehemalige Gazprom Tochter, die von der Bundesregierung im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verstaatlich wurde. Noch haben die Investoren ihr finales Go für die Anlage nicht ge-geben, doch der jetzige Deal könnte diese Entscheidung erleichtern. Es bleibt weiter dabei, dass die meisten Meldungen derzeit nicht wirklich Marktrelevant sind, solange sie nicht die Änderung der Situation im Nahen Osten thematisieren. Beide Seiten stehen weiter im Kontakt und scheinen sich auch weiter angenähert zu haben. Aktuell scheint es nur noch um die eingefrorenen iranischen Vermögenswerte zu gehen, die bei einem vorübergehenden Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus freigegeben werden. Ein vermeintlich kleiner Punkt, der eine Lösung in den kommenden Stunden oder Tagen möglich erscheinen lässt. Trader an den Ölbörsen haben dadurch die Hoffnung, dass das Ölangebot bald zunehmen kann, wenn die beladenen Öltanker die Straße von Hormus wieder passieren können. Zu Euphorisch sollte man aber nicht sein, denn in den vergangenen Wochen und Monaten stand man nur schon allzu oft vor einem baldigen Ende der Blockade. Aktuell scheint es „voreilig zu sein anzunehmen, dass ein Friedensabkommen erreicht wird, geschweige denn sich die Parteien daran halten. In den vergangenen Monaten gab es von beiden Seiten bereits Behauptungen über einen Verhandlungserfolg oder die Öffnung der Meerenge – nur um sich dann doch nicht zu bewahrheiten“, urteilt Analyst Saul Kavonic, von MST Marquee. Auch bei Westpac Banking mahnt man zur Vorsicht: „Die Märkte preisen bereits die Aussicht auf ein Iran-Abkommen ein. Bis jedoch von einer echten, ungehinderten Wiederöffnung die Rede sein kann, werden noch Monate – womöglich sogar Quartale – vergehen. Die Meerenge bleibt technisch gesehen weiterhin geschlossen, und die physische Normalisierung wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.“ „Der Brent-Preis könnte angesichts des Optimismus bezüglich eines Abkommens zwar nachgeben, doch solange die Straße von Hormus nicht tatsächlich wieder vollständig geöffnet ist – also nicht nur unter Auflagen verwaltet, politisch kontingentiert oder teilweise umgangen wird – dürften etwaige Kursrückgänge voraussichtlich gering und nur von vorübergehender Dauer bleiben“, so Robert Rennie, Analyst bei Westpac Banking. Die Futures bleiben von den Nachrichten getrieben und geben mit den positiven Meldungen zu einem geringen Tankerverkehr und nur noch geringen Differenzen zwischen USA und Iran nach. Die US-Ölbestandsdaten werden wegen des US-Feiertages vom Montag unterdessen einen Tag später als üblich bekannt gegeben, während die weiche Tendenz der Ölbörsen am Morgen auch bei den Inlandspreisen Nachlässe ankündigt. USA fliegen Angriffe auf Iran 26. Mai 2026 Ungeachtet der laufenden Verhandlungen und vorläufigen Waffenruhe zwischen Washington und Teheran, haben die USA am Montagabend neue Angriffe auf Ziele im Iran geflogen. Dabei habe man Schiffe im Süden des Landes ins Ziel genommen, die angeblich Seeminen ausbringen wollten, sowie Raketenabschussrampen. Das US-Kommando CENTCOM beschreibt die Angriffe als Maßnahmen, die dazu ausgelegt sind, um „unsere Truppen vor Gefahren durch die iranischen Streitkräfte zu schützen.“ Auch Teheran bestätigt die Angriffe. So wird in iranischen Medien von Explosionen rund um die Hafenstadt Bandar Abbas in der Straße von Hormus berichtet. Nach den Kommentaren zu den Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran hatten die Marktteilnehmer zunächst Hoffnung, dass es vielleicht schon zu Beginn der Woche eine Erfolgsmeldung – zumindest bezüglich einer Absichtserklärung – gibt. Die Preise sanken daraufhin am Montag deutlich, verharren seitdem aber auf dem niedrigeren Niveau, nachdem neue Attacken der USA auf Ziele im Iran die Erwartungen gedämpft haben. Die positiven Signale von beiden Seiten haben die Risikoprämie etwas sinken lassen. Nun kommt es darauf an, ob den Worten auch Taten folgen werden, denn ansonsten wird die Abwärtsbewegung lediglich eine kurzfristige Verschnaufpause bleiben. Wenn es zu einer Einigung kommt, ist mit weiteren Kursverlusten an ICE und NYMEX zu rechnen. Ein massiver Preisrutsch in Bereiche, die wir vor Ausbruch des Krieges hatten, ist kurzfristig unwahrscheinlich. „Das zugrundeliegende Angebotsdefizit von 10 bis 11 Millionen Barrel Rohöl pro Tag wird nicht schlagartig verschwinden. Die Märkte werden daher weiterhin auf Lagerbestände zurückgreifen müssen, bis die Rohölproduktion im Nahen Osten wieder angelaufen ist – was noch Monate dauern wird“, dämpft Analystin June Goh, von Sparta Commodities, die Erwartungen. Noch skeptischer ist Fereidun Fesharaki, von FGE NexantECA, der mit einem Preissprung im Juli rechnet, da eine geschlossene Straße von Hormus über 4 Monate ein „Desaster“ sei. Viele Trader „glauben tatsächlich, dies sei eine Veränderung. Es gibt keine Veränderung. Wir sind einem Friedensabkommen nicht näher als noch vor einigen Wochen.“ Irgendwann im Juli erreiche man einen Triggerpunkt „an dem die Preise einen großen Sprung machen“, so Fesharakis Einschätzung. Damit spricht er die sinkenden globalen Ölbestände an, mit denen die Lieferausfälle aus dem Nahen Osten kompensiert werden. Dies geht zwar schon erstaunlich lange gut, unterschiedlichen Quellen zu Folge befinden sich die Vorräte mittlerweile auf einem Mehrjahrestief und werden bei der vorherrschenden Unterversorgung täglich um weitere etwa 10 Mio. B/T (Plus/Minus) abnehmen. Irgendwann reicht dann die Hoffnung auf steigende Liefermengen nicht mehr aus, um über das physische Defizit hinwegzutäuschen, was die Preise dann in der Tat nach oben schnellen lassen würde. Viel hängt also an dem Verhandlungserfolg und insbesondere an der Öffnung der Straße von Hormus. Aktuell zumindest zeichnet sich eine minimale Entspannung der Lage ab, nachdem einige LNG Tanker und auch ein Rohöltanker aus dem Irak die Meerenge haben passieren können. Am Status der Blockaden in der Straße von Hormus hat sich bisher aber offiziell noch nichts verändert. Fundamental schätzen wir den Markt damit neutral ein, da es zwar Fortschritte gibt, ohne Vollzug werden die Preise aber wohl nicht weiter sinken. Bleibt ein Verhandlungserfolg in den kommenden Tagen aus, dürften sich die Notierungen sogar weiter nach oben orientieren. Nach den gestrigen Preisrückgängen an den Ölbörsen in New York und London zeichnet sich bei den Inlandsnotierungen aktuell aber eine deutliche Abwärtskorrektur an. USA/Iran: Schwierige Verhandlungen zwischen Atomstreit und Seeblockade 22. Mai 2026 Die Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bleiben ein Mysterium. Auf der einen Seite wollen alle Beteiligten einer Einigung ganz nah sein. Auf der anderen Seite lassen die Kommentare des Ayatol-lah zum iranischen Uranbestand sowie der Streit um die Strasse von Hormus an einem echten Durchbruch zweifeln. Teheran arbeite derzeit an einer Antwort auf einen von den USA vorgelegten Text, der die Differenzen bis zu einem gewissen Grad verringert habe. Dies berichtete die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur ISNA am Donnerstag, allerdings ohne ihre Quellen zu nennen. Eine weitere Annäherung erfordert ein Ende der Kriegstreiberei seitens Washingtons, hiess es dort weiter. Die Aussagen deuteten zwar auf Fortschritte hin, doch Berichte wonach der Oberste Führer, Ayatollah Mojtaba Khamenei, angeordnet habe, dass Irans waffenfähige Uranvorräte nicht ins Ausland gebracht werden sollen, liessen die Ölpreise zunächst steigen. Anschliessend erklärte Präsident Donald Trump, er lehne Bestrebungen Irans und Omans ab, eine dauerhafte Mautregelung für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus einzuführen. Wir wollen, dass sie offen bleibt, wir wollen freien Zugang, wir wollen keine Gebühren, sagte Trump am Donnerstag vor Reportern im Weißen Haus. Es handelt sich um eine internationale Wasserstrasse. Derzeit werden dort keine Gebühren erhoben. Auch US-Aussenminister Marco Rubio äusserte sich zu der Frage und sagte, ein Mautsystem würde ein Abkommen mit den USA undenkbar machen. Eine volatile Handelswoche geht heute zwischen Zweifel und Hoffnung zu Ende. Während manch einer weiterhin auf einen Durchbruch bei den Friedensgesprächen zwischen USA und Iran hofft, überwiegen bei anderen doch die Zweifel. Beide Seiten liegen insbesondere beim Umgang mit den iranischen Uranbeständen sowie bei der Kontrolle über die Strasse von Hormus nach wie vor über Kreuz. Der Iran erklärte noch gestern, der jüngste Vorschlag der USA habe die Differenzen zwischen den Konfliktparteien teilweise verringert. Aussagen des Obersten Führers der Islamischen Republik zum Erhalt der iranischen Uranbe-stände sowie Streitigkeiten über Transitgebühren in der Strasse von Hormus belasteten jedoch die Hoffnungen auf eine baldige Beilegung des Konflikts. Die widersprüchlichen Signale in zentralen Streitfragen schüren Zweifel am Markt, ob sich beide Seiten tatsächlich einem Abkommen angenähert haben. Unterdessen versuchen die Marktteilnehmer weiter abzuschätzen, wann die Exportströme durch die Strasse von Hormus wieder vollständig aufgenommen werden können. Zuletzt hatte es immer mehr Warnungen gegeben, dass die globalen Ölvorräte rasant schrumpfen 21.05.2026 Goldman Sachs: Ölre-serven schwinden in Rekordtempo. Da der Ausgang der Friedensgespräche weiterhin ungewiss ist, bleiben die Ölpreise angesichts anhaltender Instabili-tät im Nahen Osten und möglicher Lieferunterbrechungen im Zusammenhang mit der Strasse von Hormus gestützt, glaubt Satoru Yoshida, Rohstoffanalyst bei Rakuten Securities. Der Preis für die amerikanische Sorte WTI dürfte sich seiner Einschätzung nach kommende Woche weiterhin in einer Spanne von 90 bis 110 Dollar bewegen, wie bereits seit Ende März. Die ständigen widersprüchlichen Schlagzeilen dämpfen die Risikobereitschaft sowohl an den Finanz- als auch an den physischen Märkten deutlich“, erklärt Rebecca Babin bei der CIBC Private Wealth Group. Käufer nutzten Kursrück-gänge nur zögerlich, solange unklar sei, wann Lieferungen durch die Strasse von Hormus wieder anlaufen, so die Expertin. Gleichzeitig reduzierten physische Marktteilnehmer ihre Lagerbestände und warteten ab, statt teure Frachtladungen nachzukaufen. Goldman Sachs: Ölreserven schwinden in Rekordtempo 21. Mai 2026 Die weltweiten Lagerbestände an Rohöl und Ölprodukten werden in diesem Monat so schnell abgebaut wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Goldman Sachs Group. Die sichtbaren Ölbestände seien im bisherigen Verlauf des Monats Mai um täglich 8,7 Mio. Barrel geschrumpft – ein Rekordwert und nahezu doppelt so viel wie noch vor Beginn des Iran-Krieges. „Die physischen Märkte bleiben angespannt, da die geschätzten Ölexporte durch die Meerenge weiterhin nur bei etwa fünf Prozent des normalen Niveaus liegen“, erklären die Analysten mit Blick auf die Straße von Hormus, die derzeit sowohl von Iran als auch den USA blockiert wird. Der Konflikt hat die globalen Energiemärkte stark erschüttert und einen beispiellosen Versorgungsschock ausgelöst, der die weltweiten Ölreserven rapide sinken lässt. Widersprüchliche Schlagzeilen zum Stand der Verhandlungen haben den Ölmarkt diese Woche beschäftigt, wobei die Preise immer noch um mehr als 40 % höher liegen als zu Beginn des Krieges Ende Februar. Die Händler wollen dennoch weiter an die Möglichkeit einer Deeskalation glauben, einschließlich eines Abkommens, in dessen Rahmen der Iran die wichtige Straße von Hormus wieder freigibt. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Mittwoch, die Vereinigten Staaten befänden sich mit dem Iran in der „Endphase“ der Gespräche. „Wir werden sehen, was passiert“, so Trump mit Blick auf Teheran. Entweder werde es zu einer Einigung kommen, oder „wir werden einige unschöne Dinge tun müssen – aber hoffentlich wird es nicht dazu kommen“. Trump hatte wiederholt mit neuen Angriffen auf Iran gedroht, falls Teheran die amerikanischen Friedensbedingungen nicht akzeptiere. „Der Ölmarkt reagiert weiterhin überaus empfindlich auf Schlagzeilen rund um Iran. Marktteilnehmer setzen nach wie vor große Hoffnungen darauf, dass die Gespräche zwischen den USA und Iran Fortschritte machen“, kommentieren die Experten bei der ING. Zugleich verwiesen sie darauf, dass ähnliche Hoffnungen in der Vergangenheit mehrfach enttäuscht worden seien. Für das laufende Quartal prognostizieren die Analysten einen durchschnittlichen Brent-Preis von 104 Dollar je Barrel. Obwohl ein Friedensabkommen mit dem Iran die Preise sinken lassen dürfte, „herrschen auf den physischen Märkten nach wie vor chaotische Zustände“, stellt auch Joe DeLaura, Energiestratege bei der Rabobank, fest. „Es dauert bis zu 55 Tage, bis Öl vom Persischen Golf an sei-nen Bestimmungsort gelangt, was bedeutet, dass die Lagerbestände in diesem Zeitraum weiterhin abgebaut werden“, warnt der Experte, der damit auf die zunehmenden Sorgen bezüglich der globalen Lagerbestände abzielt. So haben die kriegsbedingten Lieferausfälle aus der wichtigen Nahost-Region zahlreiche Länder dazu gezwungen, in hohem Tempo auf kommerzielle und strategische Reserven zurückzugreifen. Das nährt Sorgen über eine zunehmende Erschöpfung der Vorräte, vor denen zuletzt die IEA und die US-Investmentbank Goldman Sachs warnten. „Der Rückgang der Ölvorräte wird es den Ölpreisen schwer machen, auf einem niedrigen Niveau zu bleiben“, glaubt auch Mingyu Gao, Chefanalyst bei China Futures. „Da die Straße von Hormus blockiert ist, werden die weltweiten Vorräte an Raffinerieprodukten und Onshore-Rohöl voraussichtlich bis Ende Mai bzw. Ende Juni unter die niedrigsten saisonalen Werte der letzten fünf Jahre fallen“, so Gao. Mit diesen sich verschärfenden Angebotsaussichten bleibt die mittelfristige fundamentale Lage bullish, so dass wir heute die Einschätzung von neutral auf leicht bullish anheben. Sollten sich Donald Trumps Versprechungen allerdings bewahrheiten und ein Deal geschlossen werden, würde die fundmentale Marktlage ins Bearishe kippen. Verhandlungen festgefahren? 20. Mai 2026 Wenig Bewegung gibt es unterdessen bei den Verhandlungen zwischen USA und Iran – zumindest gibt es keine Neuigkeiten über echte Fortschritte. Trump sagte zwar, dass man den Krieg nun „sehr schnell“ beenden könnte, schob aber auch eine klare Drohung nach. Wenn der Iran den Bedingungen der USA nicht zustimme, „müssen wir ihnen vielleicht einen weiteren großen Schlag versetzen“, so der US-Präsident. Auf die Frage wie lange er mit einem Angriff warten würde sagte Trump: „Ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag. Irgendwas vielleicht Anfang nächster Woche, eine begrenzte Zeitspanne.“ Trumps Konzept von Zuckerbrot und Peitsche lässt den Iran scheinbar weiterhin kalt. Der US-Präsident rühmt sich zwar, dass die Iraner um einen Deal betteln würden, die Positionen beider Seiten scheinen aber verhärtet zu sein. Dem Markt bleibt daher nichts weiter übrig als die Situation zu beobachten und abzuwarten, während die Social Media Postings von Trump immer weniger Wirkung zeigen und Trader eine gewisse Art von Abgestumpftheit an den Tag legen. „Die Ölpreise dürften angesichts der Möglichkeit erneuter US-Angriffe auf den Iran sowie der Erwartung, dass die Rohölversorgung selbst im Falle eines Friedensabkommens nicht rasch wieder das Vorkriegsniveau erreichen wird, auf hohem Niveau verharren“, schätzt Analyst Toshitaka Tazawa, von Fujitomi Securities die Situation ein. Auch bei Citi scheint man weiterhin vorsichtig zu bleiben und sieht Brent eher bei 120 Dollar, so lange die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Ihrer Ansicht nach werde das Risiko eines längeren Lieferausfalls aus dem Nahen Osten vom Markt weiterhin unterschätzt, weil viele Trader noch immer mit einer baldigen Lösung der Situation rechnen würden, während die globalen Ölbestände und Sicherheitsreserven schnell abnehmen. „Ich glaube nicht, dass die Märkte, die Verbraucher und die Gesellschaft [die Folgen der Blockade] bereits vollumfänglich würdigen – und es herrscht die Annahme, dass sich die Dinge in absehbarer Zeit wieder normalisieren werden“, kritisiert Vorstandsvorsitzende von Woodside Energy Group, Liz Westcott, das aktuelle Verhalten der Marktteilnehmer. Die US-Ölbestände sinken laut API deutlich und belegen, wie stark die Bestände auf globaler Ebene unter Druck kommen. Für Verwunderung sorgen aber ungewöhnliche Trades, die für den am 29.05. auslaufenden Frontmonat Brent auf stark fallende Preise setzen. Einige vermuten vielleicht einen Handel von Insidern, die mit den Vorgängen hinter den Kulissen bei den Iranverhandlungen vertraut sind, oder banale Absicherungsgeschäfte, die auf Wetten an unregulierten Märkten basieren. Im Grunde genommen hat sich an der fundamentalen Ausgangslage heute nicht viel verändert, sodass wir diese weiter neutral einstufen. Der Markt bleibt Abhängig von den Geschehnissen rund um den Iran, die das Potenzial haben die Notierungen jeder Zeit in die ein oder andere Richtung zu drücken. Währenddessen deuten sich bei den Inlandspreisen momentan moderate Preissteigerungen an. USA verlängern Sanktionsausnahmen für russisches Öl 19. Mai 2026 Die USA haben am Montagabend eine weitere 30-tägige Verlängerung der Sanktionsausnahmen für den Kauf von auf dem Seeweg transportiertem russischem Öl angekündigt. Am Wochenende war die letzte Verlängerung dieser Maßnahme ausgelaufen und zunächst hatte es danach ausgesehen, als wolle Washington die Ausnahmeregelung nicht erneut ausdehnen. Aus Insiderkreisen hieß es, die erneute Verlängerung sei auf Drängen besonders verwundbarer Staaten getroffen worden, die besonders von der prekären Angebotssituation durch den Iran-Krieg betroffen sind. Sie können dank der Sonderregelung nun auch sanktioniertes russisches Öl kaufen, zumindest solches, das sich schon auf Tankern und schwimmenden Lagern befindet. Das Hin und Her zwischen USA und Iran bleibt auch heute marktbestimmend, auch wenn sich an den Börsenreaktionen eine gewissen Abstumpfung gegenüber der immer gleichen Abläufe bemerkbar macht. So hat gestern Abend ein Social Media Post des US-Präsidenten zwar für etwas Abwärtsdruck gesorgt, die Kursbewegung fiel jedoch deutlich geringer aus, als es wohl noch vor einigen Wochen der Fall gewesen wäre. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, einen für Dienstag geplanten Militärschlag gegen den Iran nach einem Appell von Verbündeten aus der Golfregion abgesagt zu haben. Diese hätten ihn gebeten, „von unserem geplanten Militärangriff auf die Islamische Republik Iran, der für morgen vorgesehen war, abzusehen“, da derzeit ernsthafte Verhandlungen stattfänden. Die Ölpreise waren zuletzt aufgrund der wachsenden Unsicherheiten und der Sorge, dass die nahezu vollständige Blockade der Straße von Hormus die Energieexporte aus der Golfregion längerfristig beeinträchtigen könnte, weiter gestiegen. Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt mit neuen Militärschlägen gegen den Iran gedroht, diese jedoch letztlich nicht umgesetzt. Aus Teheran gab es zunächst keine unmittelbare Bestätigung neuer Gespräche. „Die Entscheidung des Präsidenten, den für morgen geplanten Angriff abzusagen, ist positiv“, erklärt Mark Malek von Muriel Siebert & Co. Die Kursänderung zeige jedoch zugleich, wie unberechenbar die Lage rund um die Verhandlungen sei. Auch Tim Waterer von KCM Trade sieht trotz der jüngsten Entspannung weiterhin erhebliche Risiken. Zwar habe Trumps Signal kurzfristig Druck aus dem Markt genommen, die grundlegenden Unsicherheiten blieben jedoch bestehen. Aus Waterers Sicht wird es nun für die Marktteilnehmer vor allem darum gehen, ob Trumps Äußerungen tatsächlich auf eine Deeskalation hindeuten oder lediglich eine taktische Pause darstellen. Entscheidend für die weitere Entwicklung der Ölpreise sei zudem, wie der Iran auf die jüngsten Ereignisse reagiere und wie sich der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus entwickle. Unterdessen bestätigte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, bestätigte am Montag, dass die Position Teherans über Pakistan an die USA übermittelt worden sei. Weitere Einzelheiten nannte er jedoch nicht (18.05.2026 Pakistan reicht Iran-Friedensangebot an die USA weiter). Ein pakistanischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, erklärte gestern aber auch, dass die Gespräche nur langsam vorankämen. Mit etwas Abstand betrachtet hat sich also an der Pattsituation am Persischen Golf kaum etwas verändert. Nach wie vor besteht das Risiko neuer Militärschläge und die Straße von Hormus bleibt mehr oder weniger blockiert. Allerdings scheinen die beiden Kriegsparteien zumindest aktuell von einer neuen militärischen Konfrontation absehen zu wollen, so dass die fundamentale Ausgangslage – so stark sie auch von Unsicherheit geprägt ist – heute erst einmal auf neutral herabgestuft werden kann. Drohnenangriffe auf VAE und Saudi-Arabien 18. Mai 2026 Am Persischen Golf stehen die Zeichen erneut auf Eskalation. Während mögliche Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA weiter am seidenen Faden hängen, haben die Kampfhandlungen in der gesamten Region wieder zugenommen. So meldeten sowohl die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), als auch Saudi-Arabien am Wochenende neue, wahrscheinlich iranische Drohnenangriffe. Während Riad am Sonntag offenbar mehrere Drohnenangriffe abwehren konnte, traf eine Drohne in den VAE ein Kernkraftwerk und löste dort einen Brand aus. Zwei weitere Drohnen seien laut Verteidigungsministerium der VAE „erfolgreich abgefangen“ worden. Ein diplomatischer Berater des Präsidenten sprach von einer gefährlichen Eskalation – unabhängig davon, ob der Angriff vom „Hauptverantwortlichen“ oder von dessen Stellvertretern ausgeführt worden sei. Zum Wochenstart bleibt die Stimmung an den Ölbörsen bullish, nachdem die Bemühungen um ein Ende der Krise im Persischen Golf bisher erfolglos geblieben sind. Statt dessen stehen die Zeichen aktuell wieder auf Eskalation, nachdem am Wochenende Drohnenangriffe aus den VAE und Saudi-Arabien gemeldet wurden. Die ohnehin fragile Waffenruhe bekommt damit noch tiefere Risse, so dass die Angst vor einem erneuten Kriegsausbruch wieder steigt. „Diese Drohnenangriffe sind eine klare Warnung: Erneute US-amerikanische oder israelische Angriffe auf den Iran könnten weitere Stellvertreterangriffe auf Energieanlagen und kritische Infrastruktur am Golf durch den Iran oder verbündete Gruppen auslösen“, kommentiert IG-Marktanalyst Tony Sycamore. Beide Rohölkontrakte hatten schon in der vergangenen Woche um mehr als 7% zugelegt, nachdem die Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ohne Hinweise darauf endete, dass Peking zu einer Lösung des Konflikts beitragen werde. Statt dessen bleibt die Straße von Hormus weiter gesperrt, auch wenn zuletzt ein paar Schiffe mehr als zuvor durchgelassen wurden. „Je länger der Konflikt mit dem Iran andauert, desto größer wird das Risiko anhaltender Schäden durch hohe Ölpreise, was die Zinsen länger auf erhöhtem Niveau halten könnte“, warnt Ölmarktexperte Jason Schenker von Prestige Economics. „Dies könnte zudem dauerhaft belastende Risiken für das Wirtschaftswachstum mit sich bringen.“ Seit den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar sind die Ölpreise um mehr als 50 % gestiegen. Die Sperrung der Straße von Hormus zwingt die Produzenten am Persischen Golf dazu, ihre Fördermengen zu drosseln, während gleichzeitig die Warnungen von allen Seiten zunehmen, dass die globalen Ölreserven rapide sinken – zuletzt hatte die IEA in ihrem Monatsreport deutliche Zahlen genannt (13.05.2026 IEA sieht Angebotsdefizit und warnt vor schrumpfenden Ölreserven). Straße von Hormus: Iran lässt wieder mehr Schiffe passieren 15. Mai 2026 Offenbar erlaubt der Iran seit gestern ausgewählten chinesischen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Tankertrackingdaten der letzten Tage zeigen außerdem, dass die Zahl der Schiffe, die die Meerenge passieren konnten, schon zuvor leicht gestiegen war. Während der chinesische Staatschef Xi Jinping in Peking den US-Präsidenten Donald Trump empfing, meldete die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars gestern, Teheran habe sich mit Peking über die iranischen Kontroll- und Verwaltungsprotokolle für die Wasserstraße verständigt. Damit hätten nun mehrere chinesische Tanker freie Fahrt. Laut Fars reagiere Teheran damit auf die Bitten des chinesischen Außenministers sowie des chinesischen Botschafters im Iran. An den internationalen Ölbörsen kommt eine volatile Woche zum Abschluss, an deren Ende ein deutlicher Kursgewinn stehen dürfte. Nach wie vor steht der Konflikt am Persischen Golf im Zentrum, wo zwar angeblich in den letzten Tagen wieder mehr Schiffe die Straße von Hormus passieren durften, doch eine Annäherung zwischen Teheran und Washington bleibt aus. Auch Gespräche zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping brachten bislang keine konkreten Lösungen für die Krise. Trump und Xi setzen ihre Gespräche nach dem Gipfeltreffen vom Donnerstag heute fort. Nach Angaben eines Vertreters des Weißen Hauses standen gestern unter anderem der Krieg mit Iran sowie die Lage in der Straße von Hormus im Mittelpunkt. In der offiziellen Mitteilung Chinas wurden Energiethemen zwar nicht ausdrücklich erwähnt, allerdings hieß es, auch die Situation im Nahen Osten sei besprochen worden. Aus Teheran hieß es von den iranischen Revolutionsgarden, dass seit Mittwochabend 30 Schiffe die Straße von Hormus durchquert hätten. Damit liegt das Verkehrsaufkommen zwar weiterhin deutlich unter den vor dem Krieg üblichen rund 140 Schiffen pro Tag, sollte die Zahl jedoch bestätigt werden, stellt sie dennoch einen erheblichen Anstieg im Vergleich zu den letzten Wochen dar. Marktanalyst Yang An von Haitong Futures geht davon aus, dass der wichtigste Treiber der Ölpreise auch weiterhin das knappe Angebot sein wird. „Die Durchfahrt von Schiffen durch die Meerenge hat einige Sorgen am Markt gemildert, reicht aber nicht aus, um den starken Aufwärtstrend infolge des knappen Angebots zu verändern“, so der Experte. Laut der IEA lässt der Krieg die weltweiten Ölreserven im Rekordtempo schrumpfen (13.05.2026 IEA sieht Angebotsdefizit und warnt vor schrumpfenden Ölreserven. Selbst wenn die Kämpfe im kommenden Monat enden sollten, werde der Markt voraussichtlich bis Oktober „massiv unterversorgt“ bleiben. „Kurzfristig spricht weiterhin vieles für steigende Preise, da die Lagerbestände bei Rohöl und Kraftstoffen weiter sinken“, kommentiert Dennis Kissler, Senior Vice President für Handel bei BOK Financial Securities. „Da die Positionen der Konfliktparteien weit auseinanderliegen, ist eine weitere Eskalation wahrscheinlicher als eine Entspannung.“ Zwar gilt seit Anfang April eine Waffenruhe, doch Washington und Teheran scheinen bei der Lösung ihrer Differenzen kaum Fortschritte zu erzielen. Trump erklärte zuletzt, die Waffenruhe hänge am „Seidenen Faden“. Unterdessen bleiben die Exporte unterbrochen. Nach Angaben der EIA gingen die Transporte von Rohöl und Treibstoffen durch die Straße von Hormus im ersten Quartal um nahezu 6 Mio. B/T zurück. Obwohl die Aussichten auf eine baldige Lösung des Konflikts im Persischen Golf wacklig bleiben, scheinen die Gespräche zwischen Trump und Xi Jinping am Markt doch eine gewisse Hoffnung zu machen, zumal der Iran in den letzten Tagen vermehrt Schiffe passieren ließ. Aus fundamentaler Sicht stufen wir die Einschätzung damit erst einmal wieder leicht ab auf neutral bis bullish. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich allerdings rein rechnerisch heute früh schon wieder erste Aufschläge ab.

  • agrolasg.ch | Bio-Diesel

    ​Beim Gedanken an Bio-Diesel kommen oft negative Assoziationen wie Nahrungsmittelverschwendung und Schäden für Motoren auf. Aus diesem Grund klären wir Sie gerne auf: Unser Bio-Diesel wird ausschliesslich aus Rest- und Abfallstoffen der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, wodurch keine Nahrungsmittel verschwendet werden. Zudem sparen Sie mit dem Anteil des Bio-Diesel bis zu 90 % an CO2 ein und leisten so Ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt.  BIO-DIESEL Beim Gedanken an Bio-Diesel kommen oft negative Assoziationen wie Nahrungsmittelverschwendung und Schäden für Motoren auf. Aus diesem Grund klären wir Sie gerne auf: Unser Bio-Diesel wird ausschliesslich aus Rest- und Abfallstoffen der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, wodurch keine Nahrungsmittel verschwendet werden. Zudem sparen Sie mit dem Anteil des Bio-Diesel bis zu 90 % an CO2 ein und leisten so Ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt. OFT GESTELLTE FRAGEN UND ANTWORTEN Warum wird dem fossilen Diesel Bio-Diesel beigemischt? Gemäss CO2-Gesetz müssen bis 2030 die Emissionen von Treibhausgasen um mind. 50 % gegenüber dem Stand von 1990 reduziert werden. Seit 2022 verpflichtet das CO2-Gesetz die Mineralölbranche, bis 2024 durchschnittlich 20 % der durch den Verkehr in der Schweiz verursachten Treibhausgas-Emissionen im In- und Ausland zu kompensieren. Was passiert, wenn die Mineralölbranche die Kompensation nicht erreicht? Die CO2-Abgabe könnte zulasten der Konsumentinnen und Konsumenten erhöht werden. Woraus wird der Bio-Diesel hergestellt? Aus Rest- und Abfallstoffen, die weder als Nahrungsmittel noch als Futtermittel verwendet werden können. Was für eine Qualität hat der Bio-Diesel? Der Bio-Diesel übertrifft die EN 14214 und wird mit einer professionellen Blending-Anlage in den Tanklagern dem fossilen Diesel beigemischt. So kann höchste Qualität gewährleistet werden. Bieten alle Tankstellen Diesel mit 7 % Bio-Anteil an? Ja, praktisch alle Markentankstellen verkaufen Diesel mit 7 % Bio-Diesel, damit das CO2-Gesetz eingehalten werden kann. Woher kommt der Diesel? Wir laden den Diesel in St. Gallen, Arnegg, Sennwald, Landquart und Schwarzenbach. Auch AVIA, Migrol, Coop und andere Marken beladen ihre Fahrzeuge in diesen Tanklagern. Schadet der Bio-Diesel den Motoren? Nein, alle Motoren sind von Werk aus dafür ausgelegt, dass diese mit mindestens 7 % Bio-Treibstoff betrieben werden können. Kann ich für meine private Tankstelle (z. B. als Landwirtin oder Landwirt) trotzdem Diesel (B0) ohne Bio-Diesel bestellen? Ja, die Kundinnen und Kunde können frei entscheiden, welche Qualität sie möchten. Standardmässig wird Diesel B7 geliefert, damit die CO2-Ziele erreicht werden können. Kann man auch mehr Bio-Diesel beimischen? Ja, bereits heute haben wir Kundinnen und Kunden, die mit einer Mischrate von bis zu 30 % fahren. Ausserdem fahren einige mit 100 % Bio-Diesel. Wie wird die Thematik in den Nachbarländern gehandhabt? In der EU gilt per Gesetz seit über 15 Jahren eine Beimischpflicht. Diesel ohne Bio-Anteile darf nicht mehr eingesetzt werden. Vorteile? Weniger CO2-Ausstoss Keine Nahrungs- oder Futtermittel Kein Schaden am Fahrzeug (werkseitige Freigabe aller Marken) Kein Mehrverbrauch Günstiger Preis Download Datenblatt

  • agrolasg.ch | Tankstellen

    Die LAVEBA Energie verfügt über ein Tankstellennetz von rund 70 AGROLA Stationen in der ganzen Ostschweiz. Rund 20 Standorte verfügen auch über einen LAVEBA Shop. TANKSTELLEN Die LAVEBA Energie verfügt über ein AGROLA-Tankstellennetz von rund 70 Stationen - verteilt in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Schwyz sowie Glarus. Über 20 der Standorte sind mit einem LAVEBA Shop ausgestattet, wo Sie alles für den täglichen Bedarf zwischendurch finden. Filtermöglichkeiten Marke Wählen Sie eine Marke PLZ Wählen Sie eine PLZ Error Message Zurücksetzen Hier geht's zur nationalen Tankstellenübersicht der AGROLA: agrola.ch Tanken auf Rechnung? Jetzt kostenlos die AGROLA energy card beantragen. JETZT ANFRAGEN

  • agrolasg.ch | Werbung

    Sie möchten Werbung an unseren Tankstellen schalten? Hierfür steht Ihnen unser Vermarkter Livesystems AG zur Verfügung. WERBUNG TANKSTELLEN Unsere Werbeflächen werden durch Livesystems AG vermarktet. Sie möchten Ihre Firma an einem oder mehreren Bildschirmen an unseren Tankstellenstandorten digital wirkungsvoll in Szene setzen? Livesystems AG bietet Ihnen gerne individuelle und innovative Lösungen an.

  • agrolasg.ch | AdBlue

    AdBlue® ist ein Betriebsstoff, der die selektive katalytische Reduktion (SCR-Technologie) unterstützt und in vielen neuen Dieselfahrzeugen Verwendung findet. ​Derzeit betreibt LAVEBA Energie gemeinsam mit der AGROLA AG das grösste Marken-Tankstellennetz in der Schweiz, das die bequeme Option bietet, AdBlue® und Diesel zu tanken und auf einer gemeinsamen Monatsrechnung belasten zu lassen. Unser Netz umfasst bereits über 120 Tankstellen, die mit AdBlue® ausgestattet sind. ADBLUE AdBlue® ist ein Betriebsstoff, der die selektive katalytische Reduktion (SCR-Technologie) unterstützt und in vielen neuen Dieselfahrzeugen Verwendung findet. Diese ungiftige, geruchlose, klare und synthetisch hergestellte Harnstofflösung entspricht der DIN-Norm 70070 für AdBlue®. Es handelt sich um eine 32,5%ige Flüssigharnstofflösung, die im Nutzfahrzeug- und Personenkraftwagenbereich zur Reduzierung der NOx-Emissionen eingesetzt wird. Der im Auspuff dosiert eingespritzte Harnstoff (NH2)2CO reagiert im Katalysator bei erhöhter Temperatur mit Stickoxiden, wodurch Wasserdampf und Stickstoff (N2) erzeugt werden. Stickstoff ist unbedenklich, da er mit 80 % den Hauptbestandteil der Luft ausmacht. Dank dieser Technologie können die strengen Emissionsnormen von EURO IV bis VI problemlos eingehalten werden. AdBlue® reduziert Stickoxide in den Abgasen von Euro-5-Fahrzeugen um 85 % und von Euro-6-Fahrzeugen um 95-98 %. Darüber hinaus trägt die SCR-Technologie zur Verringerung von Russpartikeln bei. Die optimierte Motoreneinstellung führt zudem zu einer Senkung des Treibstoffverbrauchs um 5-6 %, was Transportunternehmen einen Kostenvorteil im Vergleich zu älteren Abgastechnologien verschafft. LAVEBA Energie nimmt auch hier die Möglichkeit wahr, um einen aktiven Beitrag zur Luftqualitätsverbesserung zu leisten. UNSERE PRODUKTE Derzeit betreibt LAVEBA Energie gemeinsam mit der AGROLA das grösste Marken-Tankstellennetz in der Schweiz, das die bequeme Option bietet, AdBlue® und Diesel zu tanken und auf einer gemeinsamen Monatsrechnung belasten zu lassen. Unser Netz umfasst bereits über 120 Tankstellen, die mit AdBlue® ausgestattet sind. Das aktuelle Verzeichnis unserer Tankstellen finden Sie hier . Lieferung mit Tankwagen AdBlue® liefern wir ab einer Menge von 2'000 Liter pro Abladestelle, mit einem Tankwagen direkt an Ihren Standort. 1'000 Liter IBC-Container Der IBC-Container eignet sich vor allem bei grösserem Verbrauch. Die Abmessungen sind in der Länge 120cm, in der Breite 100cm und in der Höhe 116cm (ohne die Pumpe). Es handelt sich hierbei um ein Austauschgebinde, welches sich im Eigentum der AGROLA St. Gallen befindet. Für die Verwendung wird eine Elektropumpe benötigt, welche bei LAVEBA Energie erhältlich ist. Der Container kann in unserem Lager abgeholt werden oder auch an Ihren Standort geliefert werden. 210 Liter Fass Das 210 Liter Fass ist die ideale Lösung für Betriebe mit wenig Verbrauch. Für die Verwendung wird eine Hand- oder Elektropumpe benötigt, welche auch bei der LAVEBA Energie erhältlich sind. Es handelt sich hierbei um ein Einweggebinde. Das Fass kann ab unserem Lager abgeholt werden oder Sie lassen sich dieses durch uns an Ihren Standort liefern. 10 Liter Kanister Der 10 Liter Kanister ist leicht und einfach zu benutzen. Er dient als überaus praktischer Vorratsbehälter. Diese Kanister sind Einweggebinde und können ab unserem Lager, LAVEBA Shops oder in einer LANDI abgeholt werden. Alternativ können Sie diese bequem durch uns an Ihren Standort liefern lassen. Interessiert an einem Angebot? Jetzt unverbindlich Offerte anfragen. JETZT ANFRAGEN

  • agrolasg.ch | Kontakt energy card Geschäftskunden

    Sie möchten eine AGROLA energy card bestellen? Dann nutzen Sie das Kontaktformular für Kartenanträge für Geschäftskunden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. KARTENANTRAG Dieser Antrag ist für Geschäftskunden. Sind sie bereits Kunde und möchten eine weitere Karte beantragen, kontaktieren Sie uns bitte. KARTENANTRAG GESCHÄFTSKUNDEN Ich beantrage, dass mir die AGROLA energy card auf die nachstehenden Angaben ausgestellt wird. 1. Formular über den Button herunterladen 2. Formular ausfüllen und unterschreiben 3. Formular einscannen und an die unten angegebene E-Mail Adresse zustellen Rechtsform* AG GmbH Einzelfirma Sonstiges Firmenname lt. HR* Zusatzzeile Adresse* Telefonnummer geschäftlich Telefonnummer mobile E-Mail-Adresse* Gründung am* Geschäftssitz seit* Treibstoff Jahresvolumen Karteninhaber Anrede* Herr Frau Sonstiges Nachname* Vorname* Adresse* Geburtsdatum* Zahlungsverkehr * per E-Mail per LSV / DD per B-Post in Papierform + CHF 2.60 Gestaltung Karte Karten-ID (Rechnung)* Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 1* Auswahl Produkte* KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Karten-ID (Rechnung) Karte 2 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 2 Auswahl Produkte KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Karten-ID (Rechnung) Karte 3 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 3 Auswahl Produkte KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Karten-ID (Rechnung) Karte 4 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 4 Auswahl Produkte KM-Abfrage (auf Monatsrechnung ausgewiesen) 01 (alle Produkte inkl. Shop und Serviceleistungen) 02 (nur Treibstoffe und Schmiermittel) 04 (nur Diesel) Einreichung HR-Auszug hochgeladen? * Datei-Upload Datei hochladen Ich bestätige, dass ich die Karte(n) gemäss den obenstehenden Angaben verbindlich bestellen möchte. * Bemerkungen Einreichen Ich habe von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die AGROLA energy card Kenntnis genommen und akzeptiere sie. Ich ermächtige die kartenausgebende Firma, sämtliche als notwendig erachteten Auskünfte bei öffentlichen Ämtern einzuholen. Dieser Antrag kann ohne Angabe eines Grundes abgelehnt werden Formular herunterladen Formular jetzt per E-Mail senden: energycard@laveba.ch Ich habe von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die AGROLA energy card Kenntnis genommen und akzeptiere sie. Ich ermächtige die kartenausgebende Firma, sämtliche als notwendig erachteten Auskünfte bei öffentlichen Ämtern einzuholen. Dieser Antrag kann ohne Angabe eines Grundes abgelehnt werden.

  • agrolasg.ch | AGB

    Unsere allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen für Produkte und Dienstleistungen der LAVEBA Energie. ALLGEMEINE VERKAUFS- UND LIEFERBEDINGUNGEN 1. Geltungsbereich und Vertragspartner LAVEBA vermittelt ihren Partnerhändlern (LANDI oder andere Verkaufsstellen) und bietet auch selbst Brenn- und Treibstoffe inkl. Holz-Pellets und AdBlue zum Verkauf an. Die vorliegenden AGB sind auf alle entsprechenden Kaufverträge anwendbar, während die einzelnen Kaufverträge ausschliesslich zwischen dem Lieferanten und dem Besteller entstehen. 2. Offerten/Vertragsabschluss Die von LAVEBA veröffentlichten Preise und Zahlungskonditionen sind unverbindlich und dienen zur Offert-Stellung. Sämtliche Offerten verstehen sich als freibleibend. Der Kaufvertrag kommt durch Annahme der telefonischen oder schriftlichen Bestellung durch den Verkäufer zustande und ist verbindlich. Der Verkäufer stellt sodann eine schriftliche Auftragsbestätigung aus. 3. Datenschutz LAVEBA bearbeitet nur Daten, die für die Erbringung der Dienstleistungen, die Abwicklung und Pflege der Kundenbeziehung, die betriebliche Sicherheit sowie die Rechnungsstellung benötigt werden. Mit dem Absenden der Bestellung bestätigt der Besteller die Korrektheit und Vollständigkeit der von ihm gemachten Angaben. LAVEBA ist berechtigt, die von den Bestellern gemachten Angaben jederzeit zu überprüfen und für Marketingzwecke innerhalb der LAVEBA zu bearbeiten. 4. Haftung und Gewährleistung seitens LAVEBA LAVEBA übernimmt keinerlei Haftung oder Gewährleistung in Bezug auf die zwischen den Bestellern und den Lieferanten abgeschlossenen Kaufverträge, soweit LAVEBA nicht selbst als Lieferant auftritt. Insbesondere haftet LAVEBA gegenüber den Vertragsparteien weder für die Eigenschaften, die Qualität und die Verfügbarkeit der vereinbarten Leistungen, noch für irgendwelche direkten oder indirekten Schäden. 5. Preis und Zahlungsbedingungen Die Preise verstehen sich, soweit nicht anders vermerkt, in Schweizerfranken inklusive aller Gebühren, Abgaben, Zölle, Transport, Umschlags und Versicherungskosten. Jede Veränderung der Warenpreise, hervorgerufen durch die Erhöhung der Zoll, Carbura, Fiskal sowie sonstiger öffentlicher Abgaben irgendwelcher Art, welche zwischen Vertragsabschluss und Ablieferung der Ware an den Verkäufer eintreten, gehen zu Lasten des Käufers. Im Rechnungsbetrag ist die MwSt. enthalten, die Zahlungsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage netto, oder gemäss Auftragsbestätigung. 6. Rücktritt vom Vertrag Die Annullierung des Vertrages durch den Käufer berechtigt den Verkäufer zu Schadenersatz: Sofern der Tagespreis bei der Annullierung tiefer als der bestätigte Kaufpreis ist, wird dem Käufer die Differenz zwischen dem bestätigten Kaufpreis und dem aktuellen Tagespreis zuzüglich einer Umtriebsentschädigung im Betrage von CHF 150.– exkl. MwSt. in Rechnung gestellt. Ist der aktuelle Tagespreis höher als der bestätigte Kaufpreis, wird nur die Umtriebsentschädigung in Rechnung gestellt. 7. Termine Verbindlich sind die ausschliesslich schriftlich zugesicherten Termine. Solche Termine verlängern sich angemessen, wenn dem Verkäufer Angaben, die für die Ausführung benötigt werden, nicht rechtzeitig zugehen, oder wenn der Kunde diese nachträglich ändert. wenn Hindernisse auftreten, die ausserhalb des Willens des Verkäufers liegen, wie *Höhere Gewalt (*siehe auch Pos.12) und überdurchschnittlich grosse Nachfrage wenn der Kunde einen ersten vom Transporteur vorgeschlagenen Liefertermin nicht akzeptiert. Die Lieferung wird dem Kunden vom Transporteur voravisiert. Bei Nichtlieferung zum vereinbarten Zeitpunkt muss der Kunde den Verkäufer in Verzug setzen. Lieferverzug allein berechtigt nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zu Schadenersatz. 8. Versand Für durch den Transporteur verursachte Verspätungen übernimmt der Verkäufer keine Haftung. 9. Informationspflicht des Kunden/Zusätzliche Abladestellen/Erschwerte Lieferungen Der Käufer hat den Verkäufer auf besondere umgebungstechnische Erschwernisse sowie auf gesetzliche, behördliche oder andere Vorschriften am Bestimmungsort aufmerksam zu machen, soweit sie für die Auslieferung der zu liefernden Ware von Bedeutung sind. Er hat weiter vor einer Bestellung/Anlieferung die freie Kapazität seines Tanks zu ermitteln und ist für einen einwandfreien technischen Zustand des Tanks und der Überfüllsicherung verantwortlich. Wird die Bestellmenge auf zwei oder mehrere Abladestellen verteilt, gelten die beim Verkäufer aktuellen Abladezuschläge. Erschwerte Lieferungen, welche einen hohen Zeitaufwand verursachen oder zusätzliches Personal benötigen sowie Abladestellen, welche mehr als 50 m Schlauchlänge erfordern (bei Pellets-Lieferungen mehr als 30 m), können nur gegen Belastung der Mehrkosten ausgeführt werden. Sind die örtlichen Verhältnisse bei Bestellung nicht bekannt, ist der Verkäufer berechtigt, nachträglich dem Kunden die Mehrkosten in Rechnung zu stellen. Die Zufahrt muss für 18 t Lastwagen geeignet sein. Ist eine Zufahrt zur Liegenschaft oder eine Lieferung aufgrund technischer Mängel in, um und an der Tankanlage nicht möglich, gehen die Mehrkosten für Transport und Vertragsrücktritt (Ziff.6) zu Lasten des Kunden. Um eine weitgehend staubfreie Befüllung mit Pellets zu garantieren, sind die Einfüll- und Abluftstutzen (belüftbar) im Freien anzubringen und mit Storz-Kupplungen vom Typ A, Nennweite 110 mm, zu bestücken. Bei einer Schlauchlänge von über 30 Metern wird keine Garantie für die Pellets-Qualität übernommen. Für den Betrieb des Staub- und Rückluftabsauggeräts wird eine mit 13 Ampere träge abgesicherte 230-Volt-Steckdose benötigt. Der Lieferant schliesst jegliche Haftung aus, wenn Schäden infolge nicht ordnungsgemässer Bereitstellung der Heizanlage entstehen. 10. Minderungen/Nachlieferungen Sollte die ausgelieferte Menge aus Platzgründen um mehr als 10 Prozent oder 1000 lt/ kg unter der Bestellmenge liegen, ist der Verkäufer berechtigt, den Verkaufspreis der entsprechenden Mengenkategorie für die gesamte Liefermenge anzuwenden. Der Vermerk «Tank füllen» wird als Wunsch und ohne eine Lieferverpflichtung entgegengenommen. Liegt die Liefermenge des Verkäufers um mehr als 10 Prozent und mindestens 500 lt/kg unter der Bestellmenge, so kann der Käufer innerhalb zehn Tagen eine Nachlieferung ohne zusätzliche Kosten verlangen. 11. Fakturierung Die Fakturierung erfolgt aufgrund der Lieferung am Messapparat festgestellten Menge in Liter kompensiert bei 15 Grad. 12. Zahlungsverzug Zahlungen haben innerhalb der Zahlungsfrist gemäss Rechnung ohne Abzug von Skonto zu erfolgen. Bei Nichteinhaltung des Zahlungsziels werden Verzugszinsen und gegebenenfalls ein Verzugsschaden geltend gemacht. Verzug löst ohne besondere Mahnung einen Verzugszins aus in der Höhe von fünf Prozent über dem jeweiligen Diskontsatz der Schweizerischen Nationalbank am Tag der Fälligkeit. Die Verrechnung durch den Kunden ist ausgeschlossen. Es werden nach erfolglosem Ablauf der Zahlungsfrist sämtliche offenen Forderungen zur Zahlung fällig. Zudem können weitere Auslieferungen abgelehnt werden. Der Verkäufer behält sich in diesem Fall weitere Forderungen gegenüber dem Kunden vor. 13. Eigentumsvorbehalt Die vom Verkäufer gelieferte Ware steht bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises unter Eigentumsvorbehalt. Der Käufer verpflichtet sich in diesem Falle, freien Zugang zur Ware zu gewähren und verzichtet ausdrücklich auf jegliche Art von Widerspruch. 14. Änderungen der allgemeinen Bedingungen Nur schriftlich vom Verkäufer bestätigte Änderungen der allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen sind rechtsverbindlich. 15. Höhere Gewalt/Lieferverhinderungen/Haftung Höhere Gewalt entbindet den Verkäufer von seiner Lieferverpflichtung. Als Fälle höherer Gewalt gelten namentlich Kriege, Revolutionen, Streiks, Sperren, Ein- und Ausfuhrverbote und sonstige behördliche Massnahmen im In- und Ausland, jede Art von Betriebsstörung, Beschädigung von Rohstoffen, Hilfsmaterialien und der Ware selbst. Die Haftung des Verkäufers beschränkt sich in jedem Fall auf grobe Fahrlässigkeit seiner Organe. Er ist nicht verpflichtet, bestellte Ware vor dem Ablieferungstermin im Inland bereit zu stellen. Bei Nichtlieferung zum vereinbarten Zeitpunkt muss der Käufer den Verkäufer in Verzug setzen und eine verhältnismässige Nachlieferfrist gewähren. Nichtlieferung zum vereinbarten Zeitpunkt berechtigt den Käufer nicht zum Rücktritt vom Vertrag. 16. Heizöl und Dieselöl Der Verkauf von Heizöl erfolgt gegen eine bei der Eidg. Oberzolldirektion in Bern zu hinterlegende Verwendungsverpflichtung (Art. 20 Mineralölsteuerverordnung vom 20. November 1996). – Gemäss Art. 24 Mineralölsteuerverordnung darf Heizöl nur zu Feuerungszwecken, andere Waren nur zum in der Verwendungsverpflichtung aufgeführten Zweck verwendet werden. Zuwiderhandlungen werden nach dem Mineralölsteuergesetz geahndet. 17. Gerichtsstand und Anwendbares Recht Der ausschliessliche Gerichtsstand ist St.Gallen. Anwendbares Recht: CH-Recht (Das Rechtsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Käufer untersteht schweizerischen Recht)

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  • agrolasg.ch | HVO R100

    HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. HVO R100 HVO ist die Abkürzung für hydrogenerated Vegetable Oil. In Deutsch: Hydriertes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlewasserstoff umgewandelt. Durch diesen Prozess der Veredelung wird das Pflanzenöl in den Eigenschaften soweit an fossilen Diesel angepasst, damit die chemischen Eigenschaften so gut wie identisch sind. HVO kann somit als saubere Diesel Alternative dem fossilen Diesel beigemischt werden , oder ihn sogar komplett ersetzen. Der umweltschonend hergestellte Treibstoff basiert wie der Bio-Diesel (FAME) aus Rohstoffen wie Pflanzenöl oder tierischen Fetten. Die Produkteigenschaften des HVO sind dem fossilen Diesel sehr ähnlich, verbrennt aber sauberer und verursacht im Vergleich zu herkömmlichem Diesel 90 Prozent weniger Treibhausgase. Die meisten Fahrzeughersteller haben ihre Motoren bereits für den Einsatz von HVO R100 freigegeben. UNSERE PRODUKTE HVO R100 Erfüllt die Norm EN 15940 Klasse A Dieses Produkt besteht aus 93.3% HVO und 6.7% Bio-Diesel (FAME). Dies hat den positiven Effekt, dass das Schmierverhalten vom HVO auf ein besonders gutes Niveau erhöht wird. Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 100%, kann so eine Co2-Einsparung von bis zu 90% erzielt werden. HVO R100 B50 Erfüllt die Norm EN 15940 Klasse A Dieses Produkt besteht aus 50% HVO und 50% Bio-Diesel (FAME). Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 100%, kann so eine Co2-Einsparung von bis zu 90% erzielt werden. HVO R50 Erfüllt die Norm EN 15940 Klasse A Dieses Produkt besteht aus 43.3% HVO, 6.7% Bio-Diesel (FAME) und 50% fossilem Diesel. Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 50%, kann so eine Co2-Einsparung von rund 45% erzielt werden. HVO R32 Erfüllt die Norm EN 590 Dieses Produkt besteht aus 25.3% HVO, 6.7% Bio-Diesel (FAME) und 68% fossilem Diesel. Damit dieses Produkt innerhalb der EN 590 (Diesel Norm) liegt, darf die Dichte 820 nicht unterschreiten. Durch den Gehalt an biogenen Treibstoffen von 32%, kann so eine Co2-Einsparung von rund 29% erzielt werden. *das R steht für Renewable (erneuerbar) Download Infoblatt

  • agrolasg.ch | Kontakt energy card

    Sie möchten eine AGROLA energy card bestellen? Dann nutzen Sie das Kontaktformular für Kartenanträge für Privatpersonen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. KARTENANTRAG Dieser Antrag ist für Privatpersonen. Sind sie bereits Kunde und möchten eine weitere Karte beantragen, kontaktieren Sie uns bitte. KARTENANTRAG PRIVATPERSONEN Ich beantrage, dass mir die AGROLA energy card auf die nachstehenden Angaben ausgestellt wird. 1. Formular über den Button herunterladen 2. Formular ausfüllen und unterschreiben 3. Formular einscannen und an die unten angegebene E-Mail Adresse zustellen Anrede* Frau Herr Sonstiges Nachname* Vorname* Adresse* Nationalität* Geburtsdatum* Telefonnummer privat Telefonnummer geschäftlich Telefonnummer mobile E-Mail-Adresse* Datei-Upload* Datei hochladen Bitte laden Sie hier ein Foto ihrer ID oder ihres Passes hoch. Vorgängige Adresse Adresse Bei Domizilwechsel in den letzten 2 Jahren bitte Adresse angeben Für nicht Schweizer Bürger: Niederlassungstyp (bitte Kopie beilegen): B C Ausgestellt am: Zahlungsverkehr * per E-Mail per LSV / DD per B-Post in Papierform + CHF 2.60 Gestaltung Karte Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 1* Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 2 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 3 Prägetext (Kartenaufdruck) Karte 4 Optionale Angaben Beruf Position Beschäftigungsverhältnis angestellt selbständig pensioniert in Ausbildung nicht berufstätig seit (Monat/Jahr) Arbeitgeber Adresse Vor- und Nachname Ehepartner Einreichung Ich bestätige, dass ich die Karte(n) gemäss den obenstehenden Angaben verbindlich bestellen möchte. * Bemerkungen Einreichen Ich habe von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die AGROLA energy card Kenntnis genommen und akzeptiere sie. Ich ermächtige die kartenausgebende Firma, sämtliche als notwendig erachteten Auskünfte bei öffentlichen Ämtern einzuholen. Dieser Antrag kann ohne Angabe eines Grundes abgelehnt werden Formular herunterladen Formular jetzt per E-Mail senden: energycard@laveba.ch Ich habe von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die AGROLA energy card Kenntnis genommen und akzeptiere sie. Ich ermächtige die kartenausgebende Firma, sämtliche als notwendig erachteten Auskünfte bei öffentlichen Ämtern einzuholen. Dieser Antrag kann ohne Angabe eines Grundes abgelehnt werden.

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